Kommunismus – aber wie? II

Bei Radio Frei findet sich nun der Mitschnitt der Veranstaltung »Kommunismus – aber wie?« mit Hannes Gießler (Cee Ieh, Gruppe in Gründung) und Christoph Zwi (Biene Baumeister Zwi Negator, Situationistische Revolutionstheorie), die in Jena am 15. Juni wiederholt wurde. Hannes Gießler führt mehrere Gründe auf, warum seines Erachtens die kommunistischen Revolutionsversuche gescheitert sind, weist auf die Gefahren erneuter Revolutionsversuche hin und plädiert dafür die bürgerliche Gesellschaft, als Versuch eine Vermittlung im Widerstreit zwischen Individuum und Allgemeinheit zu organisieren, anzuerkennen. Christoph Zwi referiert ausführlich zum Begriff des Kommunismus und zieht hierzu Marx, Georg Lukács, Walter Benjamin und die Situationisten heran. Leider reagieren die beiden kaum aufeinander und so stehen ihre unterschiedlichen Positionen auch in der Diskussion eher nebeneinander, als dass eine Konfrontation stattfindet. In Leipzig soll es hitziger zugegangen sein – trotzdem sehr hörenswert!

Audiocharakteristika: mp3, mono, 32 kbps

Download:
Einführungsreferate (18,6 MB, 81:24 Minuten)
Diskussion (14,7 MB, 64:03 min).

Siehe auch: Gespräch mit Hannes Gießler und Christoph Zwi

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3 Antworten auf “Kommunismus – aber wie? II”


  1. 1 Ernst 17. Juni 2009 um 17:27 Uhr

    Meinst du „Personen“ oder „Positionen“?
    Die Diskussion (hab sie noch nicht gehört) ist auch online. Sie ist sicher kontroverser als die Einführungsreferate.

  2. 2 Alex 17. Juni 2009 um 23:48 Uhr

    Naja, im Diskussionsteil wird meines Erachtens deutlich, dass Zwi nicht so recht verstanden wird – was auch seiner komplexen Sprache geschuldet ist. Er redet gut und umfangreich, aber oftmals kommts nicht an.

  3. 3 MoshMosh 18. Juni 2009 um 0:03 Uhr

    Sry, ich meine natürlich Positionen. Ich finde, dass die beiden auch in der Diskussion kaum auf ihre Abstoßungspunkte eingegangen sind und diskutiert haben. Die Gelegenheit Zwis Position noch einmal nachzuvollziehen und evtl. nachzuhaken bietet sich am Donnerstag in Weimar, hier.

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