Robert Kurz vs. Harry Nick: Zur (Un-)Möglichkeit einer sozialistischen Warenproduktion

Der Wert-Abspaltungskritische Lese- & Diskussionskreis Berlin dokumentiert eine Veranstaltung, die kürzlich das Verhältnis von Warenproduktion bzw. Marktwirtschaft und Sozialismus thematisierte. Dabei trafen, vorgetragen von »EXIT!«-Redakteur Robert Kurz auf der einen und dem ehemaligen DDR-Ökonomen Prof. Dr. Harry Nick auf der anderen Seite, zwei konträre Ansichten auf einander: Während Kurz in zahlreichen Schriften das Projekt des sog. real existierenden Sozialismus als eines der nachholenden (staats)kapitalistischen Modernisierung gekennzeichnet und auf die Unmöglichkeit einer dauerhaft erfolgreichen (wie auch immer verstanden) „sozialistischen“ Moderation kapitalistischer Kategorien verwiesen hat, plädierte Nick schon „zu Ostzeiten“ (wie es im Osten heißt) für eine stärkere Öffnung der DRR-Wirtschaftspolitik für marktwirtschaftliche Regulationsmechanismen, beispielsweise durch die Nutzung von Geld ohne dessen Kapitalfunktion.
Moderiert wurde die vom »Helle Panke« e.V. veranstaltete Diskussion von Prof. Dr. Klaus Steinitz. Sie wurde als Video aufgezeichnet; dieses kann via Megaupload in Gänze heruntergeladen werden. Anzuhören und als mp3-Download verfügbar ist die Aufzeichnung beim o.g. Lesekreis.

Die Audiodateien sind auch hier verfügbar (in einem oder in drei Stücken) und die beiden Referate von Kurz und Nick als Video bei vimeo anzuschauen.

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1 Antwort auf “Robert Kurz vs. Harry Nick: Zur (Un-)Möglichkeit einer sozialistischen Warenproduktion”


  1. 1 Zur (Un-) Möglichkeit einer sozialistischen Warenproduktion: Kurz vs. Nick Pingback am 19. September 2010 um 18:16 Uhr

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