Zwischen den Räumen? Postkoloniale feministische und queere Kritik im deutschen Kontext

Auf der Public Information Plattform ist eine interessante Vortrags- & Diskussionsveranstaltung mit María do Mar Castro Varela und Nikita Dhawan zu postkolonialer Theoriebildung dokumentiert, die in der Reihe »When worst comes to worst – Antirassistisches Denken in komplexen Zusammenhängen« 2008 in Leipzig ausgerichtet wurde. Zu dieser Reihe gehört auch ein hier bereits archivierter Vortrag Eske Wollrads.

Download (mp3, mono, 48 kBit/s; 37,8 MB; 1:50 h)

Ankündigungstext:

Postkoloniale Theorie gilt als ein komplexes Theoriefeld, welches sich insbesondere für die Wirkmächtigkeit kolonialer Diskurse auf aktuelle sozio-politische und ökonomische Entwicklungen interessiert. Die Feministische Kritik richtet dabei ihr Augenmerk ausdrücklich auf die Situation von Frauen in post-kolonialen Gesellschaften. Ihre VertreterInnen stellen dabei essentialistische Kategoriebildungen wie Geschlecht und Race in Frage und betonen gleichzeitig die Notwendigkeit der Politisierung der differenten Subjektpositionierungen als Voraussetzung eines gemeinsamen feministischen Handelns, wie auch die Bedeutung des Bewusstseins um die jeweils eigene Verwobenheit in gesellschaftliche Machtstrukturen.
In ihrem Vortrag führen María do Mar Castro Varela und Nikita Dhawan in die feministische postkoloniale Kritik im deutschen Kontext ein und beziehen anhand der deutschen Debatten um kopftuchtragende Frauen, Zwangsverheiratungen und Ehrenmorde Position im Spannungsfeld antirassistischer, feministischer und queerer Gesellschaftskritik.

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