Archiv für Oktober 2010

Frauenleben – Frauenbilder

Eine weitere HR2-Wissenswert-Reihe. Von Inge Kurz. Interessante Einblicke in die Geschichte des Patriarchats in Deutschland. Zu Wort kommen vor allem Zeitzeuginnen.

(1) Dienen lerne das Weib

Um 1900 als Frau zu leben, hieß in allem dem Mann untertan zu sein, kein eigenes Geld zu besitzen.

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(2) Die deutsche Frau

Mutter und Magd: Adolf Hitlers Frauenbild zielte auf Zucht und Ausbeutung durch Arbeit

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(3) Petticoat und Nierentisch – die fünfziger Jahre

Der Alltag war hart: Schürze und Waschtisch statt Petticoat und Nierentisch, Roll Back statt Rock’n Roll.

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(4) Gemischte Gefühle – Frauenleben in der DDR

40 Jahre lang galt die DDR als das gelobte Land für die Frauen, Funktionäre betonten gerne die gleichberechtigte Rolle der Frau. Die Realität im Alltag sah anders aus.

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(5) Geschlechterkampf – die siebziger Jahre

Kinderbetreuung, Pille, Paragraph 218 – mit diesen Fragen begann der Befreiungskampf, um Karriere ging es erst später.

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Soziologie made in Frankfurt

Eine Reihe von Christa Schell, gesendet bei HR2. Die Folgen sind je etwa 15 Minuten lang bzw. 7 MB groß.

1. Der Kongress tanzt.

Das Engagement Frankfurter Bürger um 1900 führte zu einer Verwurzelung der Soziologie in der Stadt am Main.

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2. Die zwanziger Jahre

Der erste deutsche Lehrstuhl für Soziologie entsteht dank der Gelder großzügiger Frankfurter Bürger.

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3. Die Frankfurter Schule

Die wechselvolle Geschichte des Institutes für Sozialforschung von der Gründung bis heute.

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4. 1968 und die Folgen

Auf dem 16. Soziologentag gingen Studenten mit Professoren offen ins Gericht.

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5. Eine Krisenwirtschaft par excellence?

Entwicklung des Faches seit 1968 bis heute: aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften wurden die Gesellschaftswissenschaften.

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Israel und die Linke

Robert Kurz positionierte sich in seinem letzten großen Aufsatz in der Zeitschrift »EXIT!« (Ausgabe 6) wie auch schon zuvor in einem kurzen Artikel* proisraelisch. Seine im Zuge einer Analyse der Reaktionen auf die Militärschläge Israels gegen den Gazastreifen bekundete Israelsolidarität wurde in Teilen der deutschen Linken als Einschwenken auf »antideutschen« Bellizismus wahrgenommen und kritisiert. In einem Vortrag zu diesem Thema stellt Kurz seine Analyse vor und bekräftigt seine Haltung und seine Kritik an der Ideologisierung Israels.

VeranstalterInnen waren die Jüdische Kultusgemeinde Erlangen, die linksjugend solid, der shalom-Landesarbeitskreis Bayern und der »EXIT!«-Lesekreis Erlangen-Nürnberg.

Hinweis: Zu Beginn des Referats fehlt ein Stück.

Download: via AArchiv | via RS | via Archive.org (1:22 h, 33 MB)

Veranstaltungsberichte: BAK Shalom, haolam.de (im Wesentlichen kopiert vom BAK)

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»Blumen am Rande des Existenzminimums« – Walter Benjamin zum 70. Todestag

Etwas verspätet…

1. »Ich pflücke Blumen am Rande des Existenzminimums«. Zum 70. Todestag des Philosophen Walter Benjamin. Ein DLF-Radio-Essay von Astrid Nettling, gesendet bei Essay und Diskurs.

Download: via DLF | via RS.com

2. A-X-iom, die Wissenschaftsredaktion des Freien Stadtradios Frankfurt a.M. über verschiedene Ansätze Walter Benjamins, z.B. seinen Übersetzungsbegriff und seine Kinderbuchforschung. Weitere Informationen und Download auf der Website von Moderatorin Felicia Herrschaft.

3. Das Ende des Krieges und die Rückkehr der Kritischen Theorie und ihrer Vertreter nach Europa hat Benjamin bekanntlich nicht mehr miterlebt. Genau diese Rückkehr ist Thema einer Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt a.M. gewesen. Einen Einblick in die Ausstellung mit dem Titel »Die Frankfurter Schule und Frankfurt. Eine Rückkehr nach Deutschland« verschafft eine weitere A-X-iom-Sendung. Auch wenn man die ausgestellten Exponate nicht betrachten kann, liefert die aufgezeichnete Führung einige interessante Anekdoten wie diese eigentümlich aktuelle über Leo Löwenthal:

Download auf Fehe.org
Update: Der Downloadlink auf Fehe.org funktioniert aufgrund des Umlautes nicht. Dieser funktioniert.

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Interview mit Marc-Uwe Kling

Interview mit Marc-Uwe Kling über seine („Klein-“)Kunst und Politik auf FRN. (ca. 10 min)

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