Archiv für April 2011

Nietzsche im Lichte unserer Erfahrung

Lieber Herr Professor, zuletzt wäre ich sehr viel lieber Baseler Professor als Gott; aber ich habe es nicht gewagt, meinen Privategoismus so weit zu treiben, um seinetwegen die Schaffung der Welt zu unterlassen…1

[…] wenn die Notstände Philosophie treiben, wie bei allen kranken Denkern – und vielleicht überwiegen die kranken Denker in der Geschichte der Philosophie –: was wird aus dem Gedanken selbst werden, der unter den Druck der Krankheit gebracht wird? […] Nicht anders als es eine Reisender macht, der sich vorsetzt, zu einer bestimmten Stunde aufzuwachen, und sich dann ruhig dem Schlafe überläßt: so ergeben wir Philosophen, gesetzt daß wir krank werden, uns zeitweilig mit Leib und Seele der Krankheit – wir machen gleichsam die Augen vor uns zu.2

Friedrich Nietzsche bejahte die Krankheit als Kraft der Erkenntnis, die den Gedanken unter Druck setzt und in der Genesung, im Moment des Erwachens, „den Geist auf der Tat ertappt“. Anekdotisch beginnt Thomas Mann seinen Vortrag über „Friedrich Nietzsche im Lichte unserer Erfahrung“ mit einer Auseinandersetzung mit Nietzsches eigener Krankheit. Der Schriftsteller und Weltbürger Mann referierte zur Eröffnung des XIV. Kongresses des internationalen PEN-Clubs am 3. Juni 1947 in Zürich über die Ambivalenz des Vermächtnis von Friedrich Nietzsche. Er gibt dabei zunächst einen biographischen Überblick, führt dann in das Werk Nietzsches ein, um ihm schließlich aus einer liberal-bürgerlichen Perspektive eine Affinität zum Nationalsozialismus nachzuweisen – nicht ohne auf humanistische und aufklärerische Züge Nietzsches hinzuweisen und hieraus eine Perspektive für seine Zeit zu eröffnen. Auch wenn es sich bei diesem Vortrag gewiss nicht um eine materialistische Kritik handelt, ist er ein sehr hörenswertes Zeitdokument. [Nebenbei sei auf einen kürzlich bei Beatpunk erschienenen Text über Nietzsches Sprachphilosophie hingewiesen – ähnlich wie Thomas Mann Nietzsche mit Oscar Wilde vergleicht, werden hier Nietzsche und Baudelaire gegenübergestellt.]

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  1. So und ähnlich lauteten kleine Briefchen und Zettelchen, die Nietzsche zu Beginn seines geistigen Zusammenbruchs allen möglichen Leuten schickte. Friedrich Nietzsche, Nachlass, zitiert nach Mazzino Montinari: Friedrich Nietzsche: eine Einführung. de Gruyter, Berlin und New York 1991, S.129. [zurück]
  2. Friedrich Nietzsche: Fröhliche Wissenschaft, Stuttgart 1965, S.5. [zurück]
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Über Kapitalismus und Patriarchat

…und die Beschränkungen des gegenwärtigen Feminismus.

Infolge der Zurückweisung eines Ökonomismus altmarxistischer Prägung schien die feministische Theorie seit den 1990ern in einen ebenso reduktionistischen Kulturalismus zu verfallen, der vom »Stoffwechselprozess mit der Natur«, ja von Natur überhaupt, nichts mehr weiß oder wissen möchte und sich daher auf die Dekonstruktion von geschlechtlichen Identitäten und die auf Sprache und Diskursivität zentrierte, aber in gesellschaftstheoretischer Hinsicht blinde Analyse kultureller Verhältnisse, symbolischer Ordnungen usw. kapriziert. Eine Kritik dieser Art an der solchermaßen vollzogenen Selbstbeschränkung und Fehlausrichtung wird innerhalb des (Post-)Feminismus in letzter Zeit nicht nur von Roswitha Scholz geäußert, sondern auch von anderen Theoretiker_innen, die an die marxsche Kritik der politischen Ökonomie und/oder die Kritische Theorie in geschlechterkritischer Absicht anzuknüpfen fordern. Die folgenden drei Beiträge werfen ein paar Schlaglichter auf den Zusammenhang von patriarchaler Geschlechterordnung und kapitalistischer Vergesellschaftung (einen Zusammenhang indes, der mit dem Verweis auf die universalistischen Tendenzen des Kapitalismus – dem Kapital sei das Geschlecht der ausgebeuteten doch egal – in der Linken gerne geleugnet wird) und formulieren dabei mit je eigener Akzentuierung Kritik am gegenwärtigen postmodern-dekonstruktivistischen Feminismus.

1. Andrea Trumann: Kapitalismus und Patriarchat. Zwei Seiten oder eine Medaille?

Der Mitschnitt dieser Veranstaltung vom November 2010 wird wie alle übrigen aus der Reihe »Was uns beherrscht« von der Gruppe Association Critique zur Verfügung gestellt. Ich würde behaupten, dass der Titel nicht ganz den Inhalt des Vortrages trifft, der ohnehin eher einen workshop-artigen Charakter aufweist. Es geht, so mein Eindruck, vornehmlich um männliche, etwas weniger auch um weibliche Subjektkonstitution unter den Bedingungen der Warengesellschaft. Nach einer Auseinandersetzung mit den Begriffen »Patriarchat« und »heterosexuelle Matrix«1 zeigt Andrea Trumann anhand einer Jugendstudie die widersprüchliche Situation, in der Heranwachsende zwischen der vermeintlichen Natur ihres Körpers, Familie und Lohnarbeit eine geschlechtliche Identität ausbilden müssen und wie dabei Sexismus und Schwulenfeindlichkeit entstehen.

    Download inkl. Diskussion: Nachbearbeitet via AArchiv, via MF (1:01 h, 21 MB) | Original via Association Critique/Sound Cloud

Gerne wird gerade in linken, kapitalismuskritischen Zusammenhängen das Ende des Patriarchats verkündet. Die (post-)antideutsche Zeitschrift Bahamas wollte in ihrer letzten Ausgabe sogar dem feministischen Projekt „Wildwasser“ die Förderung streichen, weil sie die Lüge verbreitet hätten, dass die Welt immer noch patriarchal strukturiert sei.
Auch viele Feministinnen finden die Rede von der Männerherrschaft antiquiert und reden lieber von „queer“ oder einer „heterosexuellen Matrix“. Und in der Tat, den Begriff im Sinne von Herrschaft der Männer über die Frauen zu nutzen, mag das heutige Geschlechterverhältnis nur bedingt treffen. Er passte besser in eine Zeit, wo der Mann noch der Hausvorstand war und Frauen, Kinder, Knechte und Mägde ihm unterstanden.
Andrea Trumann zeigt auf, dass es mehr Sinn macht vom Kapitalismus als einer patriarchal strukturierten Gesellschaft zu sprechen, in der der einzelne, um in dieser überleben zu können, sich selbst disziplinieren muss und eine spezifische Herrschaft über sich errichten muss. Diese Herrschaft kann als patriarchal verstanden werden, weil sie männlich konnotiert ist und mit einer Abwehr von Weiblichkeit und Homosexualität einhergeht.


Andrea Trumann hat in ihrem Buch „Feministische Theorie. Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus“ die Entwicklung des und den Kampf gegen das moderne Patriarchat in den Kontext ökonomischer Modernisierungsprozesse gestellt. In dieser Veranstaltung geht es um den systematischen Zusammenhang von modernem Patriarchat und Kapitalismus zu. Dabei soll es nicht zuletzt auch darum gehen, ob und in wieweit sich diese beiden Momente gegenseitig bedingen und in ihrer Dynamik vorantreiben.

2. Karina Korecky: Unter Wiederholungszwang. Über bürgerliches Subjekt und Geschlecht. Besonders hörenswert

Dieser als Einführung gedachte Vortrag zur Kritik der Geschlechterverhältnisse fand am 8. März 2011 in Hamburg statt und bildete den Auftakt der Reihe »Intros«. Karina Korecky zeigt darin anhand der Aufklärungsphilosophie, dass Sexismus keinesfalls ein Residuum vormoderner Herrschaft, und warum Weiblichkeit nicht ihrer angeblichen Natürlichkeit zu entkleiden ist: »Die Frau« ist im warenproduzierenden Patriarchat nicht der ersten Natur zugeordnet, sondern der zweiten, der Natur der Gesellschaft. Daher müssen alle, auch auf dem Feld der Biologie durchgeführten2, Dekonstruktionsversuche letztlich wirkungslos bleiben.

    Download: Nachbearbeitet via AArchiv, via MF (0:52 h, 18 MB) | Original via FRN (60 MB)

Wer über das Geschlechterverhältnis nachdenkt, muss sich üblicherweise zunächst rechtfertigen: Dabei muss der offensiven Verleugnung des Leidens am Geschlechterverhältnis – »Wer sich diskriminiert fühlt, ist selber schuld« – entgegengetreten werden; muss gezeigt und erinnert werden, dass keineswegs die Emanzipation bereits eingetreten ist. Auf der Ebene von Zahlen und Fakten, mit dem jüngsten Bericht über die Einkommensdifferenzen zwischen Männern und Frauen in der Hand, ist das relativ leicht und die Argumente einsichtig. Wenn es aber nicht um statistische Empirie, sondern um persönlicher Erfahrung geht, bekommt der Feminismus paradoxerweise Schwierigkeiten: Beinahe jede Frau fühlt sich freier als die eigene Mutter und erst recht die eigene Großmutter und die leisen Zweifel daran, es vielleicht doch nicht so grundsätzlich anders zu haben, werden im Dienste der Aufrechterhaltung des eigenen Selbstbewusstseins leicht ignoriert.

Früher sei es den Frauen schlecht gegangen, heute stünde ihnen die Welt offen – schon Olympe de Gouges konnte 1789 im Nachwort ihrer Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin den Fortschritt für sich in Anspruch nehmen: »Frau, erwache; die Sturmglocke der Vernunft verschafft sich auf der ganzen Welt Gehör; erkenne deine Rechte. Die mächtige Herrschaft der Natur ist nicht länger umringt von Vorurteilen, Fanatismus, Aberglauben und Lügen. Die Fackel der Wahrheit hat alle Wolken der Dummheit und der Anmaßung aufgelöst.« Aber weder die Durchsetzung von Vernunft gegen Aberglauben, natürliche Rechte gegen gottgegebene und auch nicht das gesetzlich festgeschriebene Verbot der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts haben das Geschlechterverhältnis ins Wanken gebracht, ganz im Gegenteil. Erst mit der bürgerlichen Gesellschaft ist es in die Welt gekommen und scheint sich gemeinsam mit der subjektiven Erfahrung zunehmender Freiheit durch die Dialektik der Aufklärung hindurch hartnäckig zu reproduzieren.

Weil sich alles geändert hat und doch nichts, sieht sich die feministische Kritik stets aufs Neue gezwungen, ihren Blick auf die Anfänge der Gesellschaft der Freien und Gleichen zu richten. Der Vortrag folgt dieser Bewegung und wirft darin die Frage nach den Gründen für den Wiederholungszwang auf.

3. Tove Soiland: Queer, flexibel, erfolgreich. Haben dekonstruktivistische Ansätze den Feminismus entwaffnet?

Die in der Schweiz beheimatete Historikerin Tove Soiland war kürzlich (April 2011) in Berlin beim Roten Abend der Internationalen Kommunistinnen eingeladen, ihre Kritik am Queer-Feminismus vorzustellen. Sie stellt die Frage, warum sich ausgerechnet in einer Phase, in der von offizieller, staatlicher Seite vollständig von Geschlecht abgesehen wird, feministische Theorie und Forschung kein wichtigeres Anliegen mehr zu haben scheint als genau diese Dekonstruktion von Geschlechtsidentitäten mitzuvollziehen. Dies lenke letztlich von (ökonomischen) Geschlechterungleichheiten ab und schwäche den Feminismus. Ihre Kritik hat sie bereits im Februar in Analyse & Kritik vorgetragen und Tim Stüttgen hat ihr daraufhin widersprochen.

Danke an meinen Berliner Genossen, der den Vortrag mit seiner Kamera aufgezeichnet hat sowie an die Referentin und Veranstalter_innen für die Genehmigung dazu. Die Klangqualität ist leider mäßig.

Download: via AArchiv, via MF (1:04 h, 22 MB)

Wo liegen die Ursachen für die Verwandlung eines Teils des Feminismus zumindest in den Ländern wie Deutschland und den USA zu einem popkompatiblen Lifestyle-Projekt?
Die Historikerin und feministische Theoretikerin Tove Soiland sieht einen Grund darin, dass die Verbindung zur Kapitalismuskritik, die zu Beginn der 2. Frauenbewegung noch vorhanden war, zunehmend verloren ging. Statt der Analyse der kapitalistischen Verwertung und ihrer Verbindung mit patriarchalen Unterdrückungsformen sei es in der feministischen Debatte zunehmend nur noch um das Recht auf Anerkennung und Differenz unterschiedlicher Lebensstile gegangen.
Diese feministische Kritik konnte nicht mehr analysieren, dass die flexiblen Identitäten sich gut mit dem Geschlechterregime eines Postfordismus vertrugen, dessen Anspruch „Sei flexibel“ in vielen Lebensbereichen durchaus auch als Drohung aufgefasst werden kann.
Wir wollen mit Tove Soiland diskutieren, warum marxistische Ansätze in der feministischen Debatte marginalisiert wurden. Uns interessiert auch die Frage, wie der verlorene Link zwischen Feminismus und Kapitalismuskritik wieder hergestellt werden kann. Denn eine Kritik am Lifestyle-Feminismus bedeutet weder ein Zurück zum Haupt- und Nebenwiderspruchsdenken des Traditionsmarxismus noch zu dessen Sehnsucht nach der patriarchalen Kleinfamilienideologie.

  1. Siehe zur Debatte um diese Begriffe hier. [zurück]
  2. Siehe dazu die – bei Korecky nicht explizit genannten – Versuche von Heinz-Jürgen Voß bei FRN [zurück]
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Existentialism Revisited

Die Beschäftigung mit Camus, Sartre, Heidegger oder de Beauvoir wirft ein neues Licht auf die theoretischen Fragen, die uns bis heute nicht loslassen, weil wir im Wesentlichen nicht über sie hinaus sind. Von den gewissermaßen ewigen philosophischen Fragen abgesehen, handelt es sich um ganz konkrete Probleme kritischer Theorie“ – so lautet der Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit dem Existentialismus, die in Form einer Veranstaltungsreihe (Flyer als PDF) zur Zeit in der translib im Institut für vergleichende Irrelevanz in Frankfurt geführt wird. Drei der bisher gehaltenen Vorträge stellen wir hier zur Verfügung:

1. Andrea Trumann – Vortrag über Simone de Beauvoir

Nach einem kurzen Input-Referat der Veranstalter_innen über den kritischen Bezug Simone de Beauvoirs auf das Werk Jean-Paul Sartres, referiert Andrea Trumann (u.a. Autorin des theorie.org-Buches „Feministische Theorie. Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus“) zunächst über ihre persönliche Rezeptionsgeschichte de Beauvoirs, um anschließend im Hauptteil des Vortrags einen kritischen Überblick über de Beauvoirs Vorstellung von Emanzipation zu geben. Hauptkritikpunkt ist dabei, dass de Beauvoir eine männlich-naturbeherrschende Form von Subjektivität auch für Frauen für erstrebenswert hält und damit kaum über kapitalistische Verhältnisse hinausstrebt.

    Download (via AArchiv): Vortrag (mp3; 56 min, 45 sec; 19,5 MB), Diskussion (mp3; 1h, 30 min; 31 MB)

2. Paul Stephan – Sartre und der Marxismus

Paul Stephan (Irrelevanzcluster für vergleichende Exzellenz, Translib) gibt hier eine sehr gelungene und hörenswerte Einführung in das Denken Jean-Paul Sartres und zeigt insbesondere anhand der Begriffe Situation und Freiheit, wie sich Sartre auf den Marxismus und ein revolutionäres Projekt bezieht. Der Vortrag ist unter Anderem deswegen sehr sympathisch, da er die Aktualität der Sartreschen Kategorien anhand aktueller Beispiele demonstriert; etwa an den jüngsten Unruhen im arabischen Raum oder der Illusion autonomer Subjektivität im flexiblen Kapitalismus.

    Download (via AArchiv): Vortrag (mp3; 35 min 48 sec; 12,3 MB), Diskussion (mp3; 19 min, 26 sec; 6,7 MB)

3. Christoph Zwi – Existentialismus und Marxismus

Christoph Zwi (Biene Baumeister Zwi Negator) skizziert zunächst die historische Situation, in der sowohl die Situationisten als auch Georg Lukács, auf je unterschiedliche Weise eine an Marx und Hegel orientierte kritische Theorie zu entwickeln beginnen, um dann sehr ausführlich und mit vielen Verweisen darzustellen, wie beide eine Kritik am Existentialismus, insbesondere an Heidegger, formulieren. Zwi legt dabei einen besonderen Augenmerk darauf, dass sowohl Heidegger, als auch Lukács und die Situationisten auf sehr unterschiedliche Weise den Versuch angehen, eine Ontologie zu entwerfen.

    Download (via AArchiv): Teil 1 (mp3; 59 min, 58 sec; 20,6 MB), Teil 2 (mp3; 55 min, 54 sec; 19,2 MB), Diskussion (mp3; 17 min, 37 sec; 6 MB)

Es sei auf die weiterhin folgenden und sehr spannenden Vorträge im Rahmen der Reihe hingewiesen, die wir nach Beendigung der Reihe ebenfalls dokumentieren werden:

  • Do 14.4.2011, 19h im IVI-Saal: Vortrag “Der dritte Mann oder Albert Camus” (Andreas Trottnow).
  • Fr 6.5.2011, 19h im IVI-Saal: Vortrag “Sartres Aufhebung des Existenzialismus” (Fabian Schmidt).
  • Fr 13.5.2011, 19h im IVI-Saal: Vortrag “Simone de Beauvoir heute” (Roswitha Scholz).

Ankündigungstext der Reihe: (mehr…)

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Herbert Marcuse on the Frankfurt School

An interesting conversation with Herbert Marcuse, who, being one of its key figures, talks about the history, thought and personnel of the Frankfurt School. He explains the changes in western societies that led to the groups revision and reexamination of Marx´theory and especially traditional marxism, and exhibits in which way the Frankfurt School further developed, expanded and revised it.

Download via Audioarchiv (0:44h; 15 MB)

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Von Leistungsträgern, Glücksforschern und Wirtschaftsweisen

Seit Dezember jeden Monat eine neue Folge – Dr. Indoktrinator und die Redaktion Sachzwang FM sind momentan erfreulich aktiv. Im März nun ist eine etwas ungewöhnliche Episode produziert worden: Anstelle langer theoretischer Traktate oder Referate gibt es kurze ideologiekritische Glossen und satirische Kommentare zu unterschiedlichen Themen zu hören.

Download: via AArchiv | via MF (2 h, 41 MB)

Die verlesenen Texte stammen allesamt aus der Jungle World: (mehr…)

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