Magnus Klaue: Unbekannt Verzogen, Über linken »Touristenhass« und die Unmöglichkeit des Wohnen

Die bearbeitete Aufnahme eines Referats von Magnus Klaue (Unbekannt Verzogen, Über linken »Touristenhass« und die Unmöglichkeit des Wohnens.) wurde bei frn veröffentlicht. Download: via AA (mp3; 0:33 h; 52,3 MB) Hier die längere Aufzeichnung der Veranstalter.

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10 Antworten auf “Magnus Klaue: Unbekannt Verzogen, Über linken »Touristenhass« und die Unmöglichkeit des Wohnen”


  1. 1 Ernst 07. Dezember 2012 um 1:02 Uhr

    Ergänzend ist hinzuweisen auf einen recht langen Vortrag von David Hellbrück (Mitherausgeber Das grosse Thier): Gentrification – Der Protest im Gewand der Kritik der bürgerlichen Gesellschaft. Als Stream bei der Linksjugend Saar

  2. 2 oktopal 07. Dezember 2012 um 11:00 Uhr

    Ihr mutiert langsam zum Streamarchiv… Versucht’s mal damit: http://stream13.mixcloud.com/cloudcasts/originals/2/1/2/2/0015-0307-4452-87e6-d232285ea924.mp3

  3. 3 LizaGrünbaum 07. Dezember 2012 um 13:06 Uhr

    Was spricht gegen die derzeit von uns gewählte Variante?

  4. 4 Ernst 07. Dezember 2012 um 15:54 Uhr

    Ich weiß auch, dass man die meisten Streams recht einfach herunterladen kann. Das Firefox-Plugin DownloadHelper sei zu diesem Zweck empfohlen. Aber im Idealfall fragt man vorher bei VeranstalterInnen oder ReferentInnen nach, ob sie sich etwas dabei gedacht haben, einen Mitschnitt nur als Stream anzubieten.

  5. 5 LizaGrünbaum 07. Dezember 2012 um 16:16 Uhr

    Im Fall des Klaue-Vortrags liegt es an Soundcloud (die nur 100 Downloads ermöglichen – jedenfalls bei kostenloser Mitgliedschaft). Allerdings verstehe ich den Einwand(von oktopal) nicht, da ja im Beitrag auf zwei Links verwiesen wird, die einen Download auf denkbar einfachsten Weg erlauben..

  6. 6 Ernst 07. Dezember 2012 um 16:33 Uhr

    Ich vermute, das bezog sich ohnehin nur auf meine Ergänzung.

  7. 7 oktopal 07. Dezember 2012 um 22:01 Uhr

    Es gibt nutzungstechnische als auch archivkonzeptionelle Aspekte gegen Streamlösungen. Für Liveradio mag Stream gut sein, Radio ist nun aber mal was anders als ein Archiv.

    Nutzungstechnisch macht ein Dateidownload (direkte Linkangabe zur Audiodatei) weniger abhängig von einer bestimmten Website und deren Streamlösung (z.B. kein Flash auf iPads) bzw. Browser und/oder einem bestimmten PlugIn (sei das nun der Download-Helper oder der Audioplayer).

    Mit der Angabe eines Downloadlinks kann eine Datei tendenziell auch für weniger technisch versierte UserInnen einfacher zwischengespeichert werden. Das Zwischenspeichern der Datei macht im Zusammenhang mit der Nutzung des AA und externen Links insofern Sinn, als gewisse Audiodateien relativ schnell wieder vom Originalserver verschwinden (z.B. stellen Staatsradios ihre Sendung oft nur einige Tage oder Wochen bereit). Ich jedenfalls kann aus zeitlichen Gründen nicht gleich alles hören, was ihr im AA bereitstellt. Ich nehme an, es geht noch anderen nicht hauptberuflichen AA-HöherInnen auch so. Streamlösungen verstecken die Datei zum Zweck des Zwischenspeicherns meist unnötig (einige Streamlösungen bieten netterweise ja auch einen Download-Button an).

    Andererseits – und das sind die archivkonzeptionellen Aspekte – wird es Leute geben, die auch einen uralten Post hören möchten, weil sie den nochmals hören wollen oder weil sie das AA einfach erst gerade entdeckt haben bzw. erst noch entdecken werden. Da helfen natürlich auch Dateidownloadlinks auf externe Server gegenüber Streams nicht weiter, sondern nur das Zwischenspeichern der Audiodatei auf dem AA-Server. (Insofern hätte ich mich zugegebenermassen auch schon bei früheren externen Linkangaben bzgl. diesem Punkt melden können. Angesichts der zusätzlichen penetranten „Versteckerei“ durch Streamlösungen hat sich dann mein Postingdrang erst jetzt nicht mehr halten lassen…) Ein Archiv sollte nach meinem Verständnis die Inhalte nicht abhängig vom Streamprovider bzw. externen Server anbieten. Ist also keine Streamlink-Sammlung. Diese Logik verfolgt ihr ja auch mit dem AA-Dateiserver (http://audioarchiv.blogsport.de/2011/03/15/zwei-jahre-audioarchiv). Rückfragen wie diese http://audioarchiv.blogsport.de/2011/08/09/material-zu-helmut-plessner-gesucht erübrigen sich dann. Für eine Plattform mit kurzlebigen Inhalten wie Twitter u.ä. mag Stream die passende Logik sein, für ein Archiv eben nicht. Mag sein, dass euer Selbstverständnis nicht dem eines „echten“ Archivs entspricht.

    Und wenn wir schon beim Grundsätzlichen sind. :-) Die (archivierten) Dateien sollten zumindest einmal in einer Originalversion bereitstehen und nicht – womöglich noch mit verlustbehafteter Komprimierung – editiert werden. Eine Unsitte im Audioarchiv, die auch noch kultiviert wird: http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/15/tutorial-audiobearbeitung. ;-) Z.B. bestehen nach wie vor keine wirklich verbreiteten brauchbare Tools zum Vergleich von Ton- und Bildmaterialien zur Verfügung, wenn diese auf Speicherformatebene (durch Komprimierung oder Schnitt) verändert wurden. Bei Textdokumenten ist ein solcher Vergleich wesentlich einfacher. Unter diesem Aspekt taugen auch gewisse Download-Helper (z.B. RealPlay-Downloadmanager) nicht, da sie teilweise die Originaldatei „eigenmächtig“ verändern.

    Naja, vielleicht sind diese Überlegungen auch einfach unpassend angesichts einer Realität, in der mit iPad, iTunes, App-Stores & Co. die Logik des Monsanto-Geschäftsmodell breite Akzeptanz findet, und bald jedes Zwischenspeichern mit dem Kampfbegriff „Raubkopie“ denunziert wird.

  8. 8 . 08. Dezember 2012 um 11:48 Uhr

    FF AddOn, zur Umgehung der Downloadbeschränkung:
    https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/soundcloud-super-2-download/

  9. 9 oktopal 10. Dezember 2012 um 10:03 Uhr

    Naja, hätte nicht gedacht, dass meine Polemik im letzten Absatz so rasch eine Bestätigung erhält. Die Welt besteht also doch nur aus Firefox und PlugIns. Hätte mir die Mühe mit dem langen Kommentar offenbar schenken können.
    Ist halt wie der Zinskritik zu erklären, warum es sich um eine fetischisierte Kapitalismuskritik handelt…

  10. 10 . 01. Januar 2013 um 17:18 Uhr

    Von wegen Bestätigung, da geh‘ ich voll d‘accord; das war lediglich als Abhilfe bei diesem und ähnlich gelagerten Fällen gedacht.

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