Beiträge von Olga

Herbert Marcuse on the Frankfurt School

An interesting conversation with Herbert Marcuse, who, being one of its key figures, talks about the history, thought and personnel of the Frankfurt School. He explains the changes in western societies that led to the groups revision and reexamination of Marx´theory and especially traditional marxism, and exhibits in which way the Frankfurt School further developed, expanded and revised it.

Download via Audioarchiv (0:44h; 15 MB)

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Djihad und Judenhass

Im Juli 2005, kurz nach den islamistischen Bombenanschlägen in London am 7.7. 2005, hielt Matthias Küntzel einen Vortrag in München. Vor dem Hintergrund der Anschläge refereriert Küntzel im wesentlichen die wichtigsten Thesen seiner Studie Djihad und Judenhass, welche sich mit der Geschichte und Ideologie des modernen Islamismus befasst und dabei vor allem dessen antisemitischen Gehalt in den Blick nimmt. Dabei zeigt er auch Ausschnitte einer antisemitischen Hetzrede, die im palästinensischen Fernsehen übertragen wurde.

Download via Audioarchiv | via MF (1:13h; 25 MB)

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Die Gottespest

Johann Mosts berühmte antireligiöse Polemik »Die Gottespest«, eingelesen von Wolfram Haack. Das Pamphlet erschien erstmals 1883 und erlebte zahlreiche Auflagen. Dem Text ist eine kurze biographische Notiz vorangestellt.
Eine kleine Anmerkung zum Verständnis: Der bei etwa 9:40 erwähnte „Fatzke“ ist Kaiser Wilhelm II.

Download via Audioarchiv, via DadAWeb, via MF (0:40 h; 27,5 MB)

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Lateinamerikanische Staaten erkennen Palästinenserstaat in Grenzen von 1967 an

Vor kurzem haben einige lateinamerikanische Staaten Palästina als unabhängigen Staat in der Grenzen von 1967 anerkannt. Jule von Radio Corax sprach darüber mit Robert Kurz (EXIT), der in letzter Zeit durch seine heftige Kritik am Antizionismus der Linken für Aufsehen sorgte. Download via FRN (0:11h, 10 MB)

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The relevancy of Adornos Critique of Culture Industry for today

Does Popular Culture Keep Us Stupid?

In this panel discussion on Popular Culture, held at Michigan State University in April 2010, Christian Lotz, David Stowe and Diane Wakoski discuss Adornos theses and how they are to be interpreted today.

Lotz gives a short outline of Adornos Critique of Culture Industry as he unfolded it in the famous chapter of his „Dialectic of Enlightenment“ and the historical background in which he developed it.
David Stowe criticizes some aspects of Adornos argumentation, claiming for example that he didn‘t really try to look at what he experienced as american mass culture in its peculiarity, but rather judged it from the narrow-minded viewpoint of a traditional-educated european (as can be seen in his condemnation of jazz).
Diane Wakoski, a poet, refutes adornos well-known sentence that one should not make art after the Holocaust.

The discussion that follows their statements is particularly interesting, dealing with the question how the internet affects Culture Industry in these days and what Adorno might have thought about this development.
They also talk about some movies that had a big influence on recent Popular Culture, for example „Fight Club“.

Download: via Audioarchiv (technically reworked*, 1:19 h, 27 MB); original file via MSU (72 MB)

* We tried to remove some noise and to adapt the volume, but the sound quality isn‘t that good, though.

Announcement text: (mehr…)

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Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus

Georg Wilhelm Friedrich Hegel ist – neben der Entwicklung der Dialektik und seinem Einfluss auf Karl Marx – auch dafür bekannt, den autoritären preußischen Ständestaat als höchstentwickelte Verwirklichungsform des Weltgeistes gefeiert zu haben. Dass er in jüngeren Jahren schon einmal wesentlich kritischere Ansichten über das Wesen des Staates hatte, zeigt ein leider nur sehr kurzes Fragment: »Das Älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus«. Es handelt sich dabei um ein in der Handschrift von Hegel Ende der 1790er gezeichnetes Schriftstück, welches 1917 von Franz Rosenzweig entdeckt und publiziert wurde, welcher dem Fragment den leicht missverständlichen Titel gegeben hat. In der Hegelforschung ist umstritten, ob es sich bei dem Verfasser des Fragments tatsächlich um Hegel handelt – »Vergleiche mit Parallelstellen machen es vielmehr wahrscheinlich, daß Schelling […] der Verfasser gewesen ist.« [Frank 1982, S.153] Gleichwohl das Fragment eine radikale Staatskritik enthält, klingen auch leicht romantisch-reaktionäre Töne an (die Hegel später überwunden hat), etwa wenn hier der Staat im Gegensatz zu einer organisch-vernünftigen Natur als mechanisches Räderwerk erscheint oder eine neue Religion gefordert wird.

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: via federlese.com (4,0 MB | 6,3 min)

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Kevin Anderson on Rosa Luxemburg

Kevin Anderson, co-editor of The Rosa Luxemburg Reader, talks about the thought of this marxist thinker and her relevance for todays problems, like her crisis theory or marxo-feminism. The interview was conducted by Suzi Weissman.

Download: via Anderson’s Website; via MF (15 MB, 0:32 h)

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