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	<title>Audioarchiv</title>
	<link>http://audioarchiv.blogsport.de</link>
	<description>Emanzipatorische Inhalte zum Hören.</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 09:47:38 +0000</pubDate>
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		<title>Zwischen Diktatur und Demokratie</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 09:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Alfons Söllner</dc:subject><dc:subject>Antisemitismus</dc:subject><dc:subject>Behemoth</dc:subject><dc:subject>David Kettler</dc:subject><dc:subject>Faschismus</dc:subject><dc:subject>Franz Neumann</dc:subject><dc:subject>Geschichte</dc:subject><dc:subject>Leviathan</dc:subject><dc:subject>Michael Wildt</dc:subject><dc:subject>Nationalsozialismus</dc:subject><dc:subject>Oliver Lepsius</dc:subject><dc:subject>Politikwissenschaft</dc:subject><dc:subject>politische Theorie</dc:subject><dc:subject>Rechtstheorie</dc:subject><dc:subject>Souverenität</dc:subject><dc:subject>Staatstheorie</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Was bleibt von Franz Neumann?
	Am 14. Mai 2012 hat das Hamburger Institut für Sozialforschung anlässlich des 70. Jahrestags der Erscheinung des Buches »Behemoth« eine Veranstaltung zur Aktualität Franz Neumanns veranstaltet. Mit Prof. Dr. David Kettler (Bard College), Prof. Dr. Oliver Lepsius (Universität Bayreuth), Prof. Dr. Alfons Söllner (TU Chemnitz) und Prof. Dr. Michael Wildt (Humboldt-Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>Was bleibt von Franz Neumann?</h4>
	<p>Am 14. Mai 2012 hat das <a href="http://www.his-online.de/">Hamburger Institut für Sozialforschung</a> anlässlich des 70. Jahrestags der Erscheinung des Buches »Behemoth« eine Veranstaltung zur Aktualität <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Neumann_%28Politikwissenschaftler%29">Franz Neumann</a></strong>s veranstaltet. Mit <strong>Prof. Dr. David Kettler</strong> (Bard College), <strong>Prof. Dr. Oliver Lepsius</strong> (Universität Bayreuth), <strong>Prof. Dr. Alfons Söllner</strong> (TU Chemnitz) und <strong>Prof. Dr. Michael Wildt</strong> (Humboldt-Universität zu Berlin) waren dabei einige wichtige akademische Neumann-Rezipienten anwesend, die über einige Aspekte &#8211; Probleme, Stärken, Schwächen, implizite theoretische Annahmen, Aktualität und Rezeption &#8211; der theoretischen Bemühungen Neumanns diskutiert haben. Weil es Neumanns wichtigster Gegenstand war, geht es auch in der Diskussion um das (Un-)Wesen des nationalsozialistischen (Un-)Staates. David Kettler beharrt dabei auf der zentralen Frage, die mit Neumann verbunden ist: Welche Rolle die Shoa und der Antisemitismus in der Struktur des Nationalsozialismus gespielt haben, in welchem Verhältnis dies zu einer ökonomischen Rationalität steht und ob dies in Neumanns Forschungen angemessen erfasst ist. Die Klangqualität der Aufnahme ist leider nicht sonderlich gut.</p>
	<blockquote><p>Vor 70 Jahren erschien Franz Neumanns &#8222;Behemoth&#8220; – ein Meilenstein der Forschung über &#8222;Struktur und Praxis des Nationalsozialismus&#8220;. Neumann – das war der prominente Weimarer Anwalt und Sozialdemokrat, der sich später vorwarf, nicht entschlossen genug für die Republik gekämpft zu haben. Der Emigrant, der sich als Politikwissenschaftler neu erfinden musste, um die Katastrophe zu verstehen. Der amerikanische Regierungsberater, der sich der Zerstörung des Nationalsozialismus und der Re-education der Deutschen widmete. Der politische Denker, für den Demokratie sich nicht in Verfahren und Rechten erschöpfte, sondern sozial- und bildungspolitisch abgesichert sein muss und ihre Legitimität auf individuelle Teilhabe gründet, auf die Erfahrung, etwas verändern zu können – eine notwendig unabgeschlossene Aufgabe. [<a href="http://www.his-online.de/veranstaltungen/1704/">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong> (via AArchiv): <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kettler-Lepsius-Soellner-Wildt_-_Was_bleibt_von_Franz_Neumann-01-Referate.mp3">Referate</a> (mp3; 56,7 MB; 1:01:52 h) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kettler-Lepsius-Soellner-Wildt_-_Was_bleibt_von_Franz_Neumann-02-Diskussion.mp3">Diskussion</a> (mp3; 46,7 MB; 51:01 min)</ol>
 | Referate und Diskussion <a href="http://www.mediafire.com/?74zph22f13ctr7z">via Mediafire</a> (unbearbeitet: mp3; 104,6 MB; 1:54:12 h)
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/alfons-s%C3%B6llner" rel="tag">Alfons Söllner</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antisemitismus" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/behemoth" rel="tag">Behemoth</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/david-kettler" rel="tag">David Kettler</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/faschismus" rel="tag">Faschismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/franz-neumann" rel="tag">Franz Neumann</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/geschichte" rel="tag">Geschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/leviathan" rel="tag">Leviathan</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/michael-wildt" rel="tag">Michael Wildt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/nationalsozialismus" rel="tag">Nationalsozialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/oliver-lepsius" rel="tag">Oliver Lepsius</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/politikwissenschaft" rel="tag">Politikwissenschaft</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/politische-theorie" rel="tag">politische Theorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rechtstheorie" rel="tag">Rechtstheorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/souverenit%C3%A4t" rel="tag">Souverenität</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/staatstheorie" rel="tag">Staatstheorie</a>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Wo keins ist, ist eins #5 &#8211; #7</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/05/17/wo-keins-ist-ist-eins-5-7/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 11:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Adorno</dc:subject><dc:subject>Dialektik</dc:subject><dc:subject>Fichte</dc:subject><dc:subject>FSK</dc:subject><dc:subject>Hegel</dc:subject><dc:subject>Kant</dc:subject><dc:subject>Logik</dc:subject><dc:subject>Materialismus</dc:subject><dc:subject>Philosophie</dc:subject><dc:subject>Wesenslogik</dc:subject><dc:subject>Wo keins ist ist eins</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Diesmal durch sonstige Verpflichtungen etwas verzögert, dafür als geballte Ladung, dokumentieren wir hier die letzten drei Ausgaben der Dialektik-Sendung vom FSK:
	Wo keins ist, ist eins #5 (12.2.2012)
	Nachdem die vorherigen Sendungen zu erklären suchten, wie die Wesenslogik Hegels, die auch für die materialistische Dialektik wichtig wurde, aus Kants und Fichtes Reflexionsphilosophie entwickelt wurde, werden in dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Diesmal durch sonstige Verpflichtungen etwas verzögert, dafür als geballte Ladung, dokumentieren wir hier die letzten drei Ausgaben der <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/wo-keins-ist-ist-eins">Dialektik-Sendung</a> vom FSK:</p>
	<h4>Wo keins ist, ist eins #5 (12.2.2012)</h4>
	<p>Nachdem die vorherigen Sendungen zu erklären suchten, wie die Wesenslogik Hegels, die auch für die materialistische Dialektik wichtig wurde, aus Kants und Fichtes Reflexionsphilosophie entwickelt wurde, werden in dieser die setzende, voraussetzende und bestimmende Reflexion, konstruktive Voraussetzung der Reflexionsbestimmungen: Identität, Unterschied, Verschiedenheit, Gegensatz und Widerspruch konkretisiert. In Adornos Utopie einer Welt, in der man ohne Angst verschieden sein kann, wird gezeigt, welche Bedeutung die Kritik der Identitätsphilosophie auch für ein Gesellschaftstheorie hat.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Radio/FSK/Wo_keins_ist_ist_eins/2012-02-12_Wo_Keins_ist_ist_eins-05.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 52 MB; 1:30:56 h)</ol>
	<h4>Wo keins ist, ist eins #6 (11.3.2012)</h4>
	<p>Von den unterschiedlichen Fassungen der Wesenslogik wird die »große Logik« oder »Wissenschaft der Logik II«, zur Entfaltung des Begriffs des Grundes herangezogen. Hierbei wird die Mehrdeutigkeit des Begriffs des Wesens diskutiert. Ein identisches Wesen zeigt sich in verschiedenen Formen, die Materie kann verschiedene Formen annehmen, ein bestimmte formierte Materie macht einen Inhalt aus. Diesen zu erklären aus tautologischen Gründen oder beliebigen vom begründeten unterschiedenen Gründen, ist unzureichend. Zur Vollständigkeit des Grundes bedarf es der Be-Dingungen, die notwendig sind, damit eine Sache in Existenz tritt.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Radio/FSK/Wo_keins_ist_ist_eins/2012-03-11_Wo_keins_ist_ist_eins-06.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 58,5 MB; 1:42:15 h)</ol>
	<h4>Wo keins ist, ist eins #7 (08.4.2012)</h4>
	<p>Diese und die im Mai folgende Sendung beschäftigt sich mit der Wirklichkeit als der in Existenz getretenen Sache. Die unmittelbare Existenz ist die von Dingen und ihren Eigenschaften, der Fixiertheit aufgelöst wird. Dialektik verflüssigt die festen Bestimmungen und löst alles auf in ein Verhältnis von Kräften oder Potenzen, die sich gegenseitig hervorlocken (solizitieren), die Wirklichkeit erweist sich als ein Verhältnis von Inneren und Äußeren. Auch die menschliche Vernunft, so erweist sich, gehört zu diesen Kräften, Potenzen, zum Inneren der sich manifestierenden Wirklichkeit, deren Einheit dann dargelegt wird.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Radio/FSK/Wo_keins_ist_ist_eins/2012-04-08_Wo_keins_ist_ist_eins-07.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 57,1 MB; 1:39:51 h)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/adorno" rel="tag">Adorno</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/dialektik" rel="tag">Dialektik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/fichte" rel="tag">Fichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/fsk" rel="tag">FSK</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/hegel" rel="tag">Hegel</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kant" rel="tag">Kant</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/logik" rel="tag">Logik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/materialismus" rel="tag">Materialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/philosophie" rel="tag">Philosophie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/wesenslogik" rel="tag">Wesenslogik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/wo-keins-ist-ist-eins" rel="tag">Wo keins ist ist eins</a>]]></content:encoded>
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		<title>Leben ohne tote Zeit</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/05/16/leben-ohne-tote-zeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 22:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject>
	<dc:subject>Besonders hörenswert</dc:subject><dc:subject>Antje Géra</dc:subject><dc:subject>Claus Baumeister</dc:subject><dc:subject>Einfuehrendes</dc:subject><dc:subject>Gesellschaftskritik</dc:subject><dc:subject>Guy Debord</dc:subject><dc:subject>Karl Marx</dc:subject><dc:subject>Lettristische Internationale</dc:subject><dc:subject>Raum</dc:subject><dc:subject>Seltsamer Zusammenschluss</dc:subject><dc:subject>Situationistische Internationale</dc:subject><dc:subject>Walter Benjamin</dc:subject><dc:subject>Zeit</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Antje Géra und Claus Baumann haben im Februar in Stuttgart über die theoretische Bestimmung gesellschaftlicher Raum-Zeit-Verhältnisse u.a. bei Marx, Benjamin und der Situationistischen Internationale referiert. Im ersten Teil konzentrieren sie sich dabei auf den Begriff der disponiblen Zeit bei Marx, das Problem der Freizeit und die Formbestimmtheit kapitalistischer Produktion. Der zweite Teil enthält eine sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Antje Géra</strong> und <strong>Claus Baumann</strong> haben im Februar in Stuttgart über die theoretische Bestimmung gesellschaftlicher Raum-Zeit-Verhältnisse u.a. bei Marx, Benjamin und der Situationistischen Internationale referiert. Im ersten Teil konzentrieren sie sich dabei auf den Begriff der disponiblen Zeit bei Marx, das Problem der Freizeit und die Formbestimmtheit kapitalistischer Produktion. Der zweite Teil enthält eine sehr sympathische und materialreiche Einführung in die Geschichte und kritische Theorie der Situationisten.</p>
	<blockquote><p>Angesichts der Wiederaufnahme offensiverer kritischer Auseinandersetzungen mit den Bedingungen eines möglichen »richtigen Lebens im Falschen« könnte man konstatieren, dass damit auch die Kämpfe um die gesellschaftliche Raum-Zeit neu justiert und mit Vehemenz geführt werden. Nun scheint es jedoch so, als sei angesichts sinnlich wahrnehmbarer Phänomene wie Gentrifizierung, Kommerzialisierung, Branding von (städtischen) Räumen die Problematik vornehmlich eine des Raumes. Uns wird es in den Vorträgen darum gehen, darzustellen, inwiefern gerade die Problematik der Zeit hierbei nicht vernachlässigt werden darf, inwiefern die Problematik wahrhaft freier Zeit ein grundlegendes Moment einer kritischen Gesellschaftstheorie bilden muss. Der Kampf um die freie Zeit stellte gerade für die Situationisten den entscheidenden strategischen Ansatzpunkt zur Veränderung der Gesellschaft in Richtung einer emanzipativen Gesellschaft, da sie eine der Grundbedingungen für Muße. Diese Überlegungen werden wir einbetten und flankieren in kritisch-theoretische Entwürfe eines Begriffs von wahrhaft freier Zeit, wie er sich bei Marx, Benjamin, Adorno reflektiert findet. [<a href="http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=136">via</a>]</p></blockquote>
	<ol>
<li><strong>Teil 1</strong>: <u>Vortrag</u>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Situationistische_Internationale/Antje_Gera-Claus_Baumeister-Leben_ohne_tote_Zeit-A-01-Vortrag.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 41,9 MB; 1:31:23 h) | <a href="http://www.mediafire.com/?fha3uxoxvnsgad7">via Mediafire</a> (62,8 MB) / <u>Diskussion</u>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Situationistische_Internationale/Antje_Gera-Claus_Baumeister-Leben_ohne_tote_Zeit-A-02-Diskussion.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 17,7 MB; 38:38 min) | <a href="http://www.mediafire.com/?t5rhnrfh1b8vwkb">via Mediafire</a> (26,5 MB)</li>
&nbsp;</p>
	<li><strong>Teil 2</strong>: <u>Vortrag</u>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Situationistische_Internationale/Antje_Gera-Claus_Baumeister-Leben_ohne_tote_Zeit-B-01-Vortrag.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 36,6 MB; 1:19:43 h) | <a href="http://www.mediafire.com/?cbz62artq8767i9">via Mediafire</a> (54,7 MB) / <u>Diskussion</u>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Situationistische_Internationale/Antje_Gera-Claus_Baumeister-Leben_ohne_tote_Zeit-B-02-Diskussion.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 21,7 MB; 47:17 min) | <a href="http://www.mediafire.com/?6rik2u42d68e4uo">via Mediafire</a> (32,5 MB)</li>
</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antje-g%C3%A9ra" rel="tag">Antje Géra</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/claus-baumeister" rel="tag">Claus Baumeister</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/einfuehrendes" rel="tag">Einfuehrendes</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/gesellschaftskritik" rel="tag">Gesellschaftskritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/guy-debord" rel="tag">Guy Debord</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/karl-marx" rel="tag">Karl Marx</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/lettristische-internationale" rel="tag">Lettristische Internationale</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/raum" rel="tag">Raum</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/seltsamer-zusammenschluss" rel="tag">Seltsamer Zusammenschluss</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/situationistische-internationale" rel="tag">Situationistische Internationale</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/walter-benjamin" rel="tag">Walter Benjamin</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/zeit" rel="tag">Zeit</a>]]></content:encoded>
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		<title>Kommentar zu Günter Grass</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/04/11/kommentar-zu-guenter-grass/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 17:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject>
	<dc:subject>Kürzere Beiträge &amp;#038; Randnotizen</dc:subject><dc:subject>Antisemitismus</dc:subject><dc:subject>Günter Grass</dc:subject><dc:subject>Ideologiekritik</dc:subject><dc:subject>Israel</dc:subject><dc:subject>Sachzwang FM</dc:subject>
		<guid>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/04/11/kommentar-zu-guenter-grass/</guid>
		<description><![CDATA[	Acht Minuten Ideologiekritik von Sachzwang FM gegen Günter Grass. Download via FRN &#166; via AArchiv (5 MB)

Tags: Antisemitismus, Günter Grass, Ideologiekritik, Israel, Sachzwang FM]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Acht Minuten Ideologiekritik von <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2009/02/24/sachzwangfm/">Sachzwang FM</a> gegen Günter Grass. <strong>Download</strong> via <a href="http://www.freie-radios.net/47591" rel="external">FRN</a> | via <a href="http://audioarchiv.k23.in/Radio/SachzwangFM/Kommentar_zu_Guenter_Grass.mp3" rel="external">AArchiv</a> (5 MB)
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antisemitismus" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/g%C3%BCnter-grass" rel="tag">Günter Grass</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ideologiekritik" rel="tag">Ideologiekritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/israel" rel="tag">Israel</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/sachzwang-fm" rel="tag">Sachzwang FM</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Entnazifizierung der Philosophie</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/04/08/entnazifizierung-der-philosophie/</link>
		<comments>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/04/08/entnazifizierung-der-philosophie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 12:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Emanuel Kapfinger</dc:subject><dc:subject>Existentialismus</dc:subject><dc:subject>Heidegger</dc:subject><dc:subject>Irrationalismus</dc:subject><dc:subject>Nationalsozialismus</dc:subject><dc:subject>Ontologie</dc:subject><dc:subject>Paul Stephan</dc:subject><dc:subject>Philosophie</dc:subject><dc:subject>Vernunftkritik</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Heidegger und der Nationalsozialismus
	Emanuel Kapfinger und Paul Stephan (beide aus Frankfurt, u.a. Ivi) haben im Januar auf Einladung der IG Philosophie in Wien einen Vortrag über das Verhältnis Heideggers zum Nationalsozialismus gehalten. Dabei richten sie sich explizit gegen einen biographischen Reduktionismus und versuchen dieses Verhältnis an der Philosophie Heideggers selbst nachzuverfolgen.
	Die historischen Fakten zeigen eindeutig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>Heidegger und der Nationalsozialismus</h4>
	<p><strong>Emanuel Kapfinger</strong> und <strong>Paul Stephan</strong> (beide aus Frankfurt, u.a. <a href="http://ivi.copyriot.com/">Ivi</a>) haben im Januar auf Einladung der <a href="http://ig.philo.at/">IG Philosophie</a> in Wien einen Vortrag über das Verhältnis Heideggers zum Nationalsozialismus gehalten. Dabei richten sie sich explizit gegen einen biographischen Reduktionismus und versuchen dieses Verhältnis an der Philosophie Heideggers selbst nachzuverfolgen.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Die historischen Fakten zeigen eindeutig, dass Martin Heidegger ein Nazi war. Unter anderem war er als erster nationalsozialistischer Hochschulrektor maßgeblich daran beteiligt, Führerprinzip und nationalsozialistische Gesinnung an den deutschen Hochschulen zu verankern. Doch ist damit bereits das Urteil über seine Philosophie gesprochen? Im Vortrag soll daher auf diese selbst eingegangen und dargelegt werden, dass Heideggers Denken einer hochabstrakten, philosophischen Fassung nationalsozialistischen Bewusstseins entsprach, wozu unter anderem sein heroischer Nihilismus, seine mystizistische Argumentationsweise, die Auflösung konkreter Geschichte in ein Seinsgeschehen und antisemitische Klischees in seiner Philosophie zu nennen sind.</p>
	<p>Gegenüber der Entwicklung in Heideggers Philosophie möchte das Vorgetragene sensibel sein. Emanuel Kapfinger versucht, innerhalb der früheren Phase den Nachweis eines faschistischen Wesensbegriffes (Sein) sowie eines Bezugs zu einem unmittelbaren abstrakt-allgemeinen Individuum (das faschistische Volk) in der Eigentlichkeit zu führen und die Kontinuität der Philosophie von Sein und Zeit (1927) zu den politischen Stellungnahmen von 1933 aufzuzeigen. Paul Stephan möchte auf Grundlage des Gesamtwerks überprüfen, inwiefern in diesem der persönliche Antisemitismus Heideggers einen strukturellen Wiederhall findet. Er bezieht sich insbesondere auf die Kritiken von Jean-Paul Sartre (in Das Sein und das Nichts, 1943), Theodor W. Adorno (Jargon der Eigentlichkeit, 1964) und Pierre Bourdieu (Die politische Ontologie Martin Heideggers, 1988). [<a href="http://ig.philo.at/index.php?page=Veranstaltungshinweise">via</a>] </p></blockquote>
	<p><u>Gliederung des Vortrags</u>:</p>
	<li>Einleitung</li>
	<li>Einführung in Heideggers Philosophie</li>
	<li>Heidegger als „Hitler des Denkens“</li>
	<li>Das Verhältnis von „Sein und Zeit“ zum Nationalsozialismus</li>
	<li>Heideggers philosophische Politik 1933</li>
	<li>Philosophie und Nationalsozialismus – Das Problem der Zweideutigkeit</li>
	<li>Ist ein unproblematischer Anschluss an Heidegger möglich? (Ausblick)</li>
	<ol><strong>Download</strong> (via AArchiv): <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Emanuel_Kapfinger-Paul_Stephan-Heidegger_und_der_Nationalsozialismus-01-Vortrag.mp3">Vortrag</a> (mp3; 1:24:54 h; 39,2 MB) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Emanuel_Kapfinger-Paul_Stephan-Heidegger_und_der_Nationalsozialismus-02-Diskussion.mp3">Diskussion</a> (mp3; 1:00:27 h; 27,2 MB) | <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/images/HandoutHeideggerundderNationalsozialismus.pdf">Handout</a> (PDF)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/emanuel-kapfinger" rel="tag">Emanuel Kapfinger</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/existentialismus" rel="tag">Existentialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/heidegger" rel="tag">Heidegger</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/irrationalismus" rel="tag">Irrationalismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/nationalsozialismus" rel="tag">Nationalsozialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ontologie" rel="tag">Ontologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/paul-stephan" rel="tag">Paul Stephan</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/philosophie" rel="tag">Philosophie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/vernunftkritik" rel="tag">Vernunftkritik</a>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Autonomie und Kapitalsouveränität</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/04/04/autonomie-und-kapitalsouveraenitaet/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 06:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Adorno</dc:subject><dc:subject>Autonomie</dc:subject><dc:subject>Existentialismus</dc:subject><dc:subject>Freiheit</dc:subject><dc:subject>ISF</dc:subject><dc:subject>Manfred Dahlmann</dc:subject><dc:subject>Philosophie</dc:subject><dc:subject>Sartre</dc:subject><dc:subject>subjekt</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Jean-Paul Sartre, Adorno und der Begriff der Freiheit
	In seinen Texten gegen Sartre trifft Adorno den Existenzialismus, aber geht an Sartre vorbei &#8211; diese These nahm Manfred Dahlmann (ISF) in einem Vortrag am 02.11.2011 in Freiburg zum Ausganspunkt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Kritischen Theorie und dem philosophischen Entwurf Sartres herauszuarbeiten. Er referiert vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>Jean-Paul Sartre, Adorno und der Begriff der Freiheit</h4>
	<p>In seinen Texten gegen Sartre trifft Adorno den Existenzialismus, aber geht an Sartre vorbei &#8211; diese These nahm <strong>Manfred Dahlmann</strong> (<a href="http://www.isf-freiburg.org/">ISF</a>) in einem Vortrag am 02.11.2011 in Freiburg zum Ausganspunkt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Kritischen Theorie und dem philosophischen Entwurf Sartres herauszuarbeiten. Er referiert vor allem über die Begriffe der Autonomie und der Freiheit und knüpft dabei an die Diskussionen an, die in der <a href="http://www.prodomo-online.org/">Prodomo</a> (<a href="http://www.prodomo-online.org/ausgabe-15/archiv/artikel/n/sartre-adorno-und-die-neue-marx-lektuere.html">Teil 1</a> und <a href="http://www.prodomo-online.org/ausgabe-16/archiv/artikel/n/sartre-adorno-und-die-neue-marx-lektuere-1.html">Teil 2</a> seines Beitrags) und auf der <a href="http://sonntagsgesellschaft.org/">Konferenz der Sonntagsgesellschaft</a> geführt wurden. Zuletzt spricht er über den Begriff der Scham und setzt ihn in Beziehung zum Kapital. Siehe auch <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/existentialismus">die anderen Beiträge zum Existenzialismus</a> im Audioarchiv.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Weil nur der je einzelne Mensch frei sein kann, nicht aber etwas ihn, d.h. seinen individuellen Leib Überschreitendes, darum, so lautet Sartres logisch unwiderlegbares Urteil, kann keinem äußeren Objekt die Fähigkeit, autonome Entscheidungen zu fällen, zugesprochen werden. Wenn ein Subjekt einem ihm Äußeren – sei‘s Gott, der Natur oder dem Staat, dem Kapital, dem Schönen oder gar dem Glück –, derart Autonomie zuschreibt, belügt es sich, um die Angst vor der Freiheit zu beherrschen und sich für seine Taten nicht verantwortlich fühlen zu müssen. Wenn man Adornos Ästhetik dieser Subjektbestimmung konfrontiert, läßt sich jedoch zeigen, daß, so sehr Sartre logisch im Recht sein mag, die Kritik im Grunde darauf zielen muß, genau jenes für Sartre Unmögliche dennoch zur Darstellung zu bringen: um die Verkehrungen erkennen zu können, dank derer das Kapital als automatisches Subjekt, als Souverän, agieren kann. Diese Kritik muß zum einen erkennen lassen, daß jede Form geschichtlich geworden, das heißt “sedimentierter Inhalt” ist; in diesem Erkenntnisinteresse gibt es zwischen Adorno und Sartre keine Differenz. Als derart Erkanntes schlägt sie zum anderen aber auch auf jede Logik, somit auch die Sartres, zurück: sie relativiert sie dahingehend, daß auch die Freiheit in eine Objektivität, in eine – bewußt gewählte – Form eingebettet werden muß; wenn auch in eine, die es, im Gegensatz zur Autonomie des Kapitals, verhindert, daß sie sich gegen sich selbst wendet. Aus der Konfrontation Adornos mit Sartre ergeben sich jedenfalls Subjekt­bestimmungen und Urteile über die Negativität der Gesellschaft, die, ungeachtet aller Differenzen im Grundsätzlichen, überraschende Gemeinsamkeiten zwischen diesen Protagonisten der individuellen Freiheit beziehungsweise des Nichtidentischen erkennen lassen. – Es spricht Manfred Dahlmann (ISF Freiburg), der u.a. für die Zeitschriften “Prodomo”, “Jungle World” und “Bahamas” schreibt (siehe: <a href="http://www.isf-freiburg.org/isf/beitraege.html#dahlmann">hier</a>). [via]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/ISF_Freiburg/Dahlmann-Autonomie+Kapitalsouveraenitaet_2011-11-02.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 47,9 MB; 52:19 min)</ol>
	<p>Weitere Mitschnitte aus dem Jour-Fixe-Programm der ISF gibt es <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/ISF_Freiburg/">direkt auf dem AArchiv-Server</a> &#8211; die dazugehörigen Ankündigungstexte gibt es jeweils <a href="http://www.isf-freiburg.org/isf/jourfixe/jf-2011-2.html">hier</a>. Dahlmanns Buch über die Existenzphilosophie wird in Kürze im ça-ira-Verlag erscheinen &#8211; <a href="http://www.isf-freiburg.org/verlag/buecher/dahlmann-freiheit.souveraenitaet.html">zur Vorschau</a>.
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/adorno" rel="tag">Adorno</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/autonomie" rel="tag">Autonomie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/existentialismus" rel="tag">Existentialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/freiheit" rel="tag">Freiheit</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/isf" rel="tag">ISF</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/manfred-dahlmann" rel="tag">Manfred Dahlmann</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/philosophie" rel="tag">Philosophie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/sartre" rel="tag">Sartre</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/subjekt" rel="tag">subjekt</a>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Libertärer Literat und Lebemann #3</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 05:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Erich Mühsam</dc:subject><dc:subject>Finanznot</dc:subject><dc:subject>Humor</dc:subject><dc:subject>Libertärer Literat und Lebemann</dc:subject><dc:subject>Literatur</dc:subject><dc:subject>Männer mit Bärten</dc:subject><dc:subject>Rassenhygiene</dc:subject><dc:subject>Steffen Lukas</dc:subject><dc:subject>Wolfram Huke</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Glos­sen von und über Erich Müh­sam
	5.) Die Psychologie der Erbtante: Wir nähern uns nun langsam dem literarischen Vermächtnis Erich Mühsams, wobei es sich doch bei seinem Buch »Die Psychologie der Erbtante« (1905) um eine streng wissenschaftliche Abhandlung handelt, zu der sich Mühsam durch eine chronische Finanznot getrieben sah. In alphabetischer Reihenfolge präsentiert uns Mühsam die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>Glos­sen von und über Erich Müh­sam</h4>
	<p><strong>5.) Die Psychologie der Erbtante</strong>: Wir nähern uns nun langsam dem literarischen Vermächtnis Erich Mühsams, wobei es sich doch bei seinem Buch »<em>Die Psychologie der Erbtante</em>« (1905) um eine streng wissenschaftliche Abhandlung handelt, zu der sich Mühsam durch eine chronische Finanznot getrieben sah. In alphabetischer Reihenfolge präsentiert uns Mühsam die Ergebnisse empirischer Forschung über das Erbtantenwesen und lotet von Fall zu Fall die Möglichkeiten der &#8211; dann doch immer misslingenden &#8211; Erberschleichung aus&#8230;</p>
	<p>Wir verweisen auf zwei Versionen:</p>
	<ol>
<li>Gelesen von Wolfram Huke, mit Musik von Robert Elvin und Richard Walker: <a href="http://wolfram-huke.de/download/erbtanten.zip">via etwas ist immer</a> (zip, 136 min, 150 MB) | <a href="http://www.mediafire.com/?i78s81ac2epg4">via Mediafire</a></li>
	<li>Gelesen von Herbert Schäfer, via <a href="http://www.drs2.ch/www/de/drs2/265005.die-psychologie-der-erbtante-von-erich-muehsam.html">DSR 2</a>: <a href="http://pod.drs.ch/mp3/lesung-im-zwei/lesung-im-zwei_201105031503_10176298.mp3">Teil 1</a> (33:20 min; 30,7 MB), <a href="http://pod.drs.ch/mp3/lesung-im-zwei/lesung-im-zwei_201105101503_10176301.mp3">Teil 2</a> (34:56 min; 32,1 MB), <a href="http://pod.drs.ch/mp3/lesung-im-zwei/lesung-im-zwei_201105171503_10176302.mp3">Teil 3</a> (33:17 min; 31 MB), <a href="http://pod.drs.ch/mp3/lesung-im-zwei/lesung-im-zwei_201105241503_10176303.mp3">Teil 4</a> (34:00 min; 16,1 MB) | <a href="http://www.mediafire.com/?l9hoca945y3qe">via Mediafire</a></li>
</ol>
	<p><strong>6.) Die Affenschande</strong>: Auch die Kurzgeschichte »Die Affenschande« (als Text via zeno.org: <a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/M%C3%BChsam,+Erich/Lyrik+und+Prosa/Sammlung+1898-1928/Zweiter+Teil%3A+Prosa/Die+Affenschande/1.">Teil 1</a> | <a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/M%C3%BChsam,+Erich/Lyrik+und+Prosa/Sammlung+1898-1928/Zweiter+Teil%3A+Prosa/Die+Affenschande/2.">Teil 2</a>) handelt von Familien-Verhältnissen, wobei es eher um die Verwandschaft zwischen Menschen und Affen geht: Nelly Pritschke, eine empirisch forschende Zoologin, überredet ihren künftigen Gatten, den asketischen Moralisten Felix Klötschipper, dazu, an einem zoologischen Experiment zur Erforschung der Ähnlichkeit von Menschen und Affen teilzunehmen. Ein Experiment mit unerwarteten Folgen&#8230; Die Geschichte ist ein spöttischer Schlag gegen die Naturforscher der Rassenhygiene. Hier gelesen von Steffen Lukas:</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://xoup.de/audio/muehsam/muehsam_affenschande.mp3">via Vorleser.net</a> (mp3; 19,9 MB; 21:41 min) | <a href="http://www.mediafire.com/?ujttdgag7ajcjpv">via Mediafire</a></ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/erich-m%C3%BChsam" rel="tag">Erich Mühsam</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/finanznot" rel="tag">Finanznot</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/humor" rel="tag">Humor</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/libert%C3%A4rer-literat-und-lebemann" rel="tag">Libertärer Literat und Lebemann</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/m%C3%A4nner-mit-b%C3%A4rten" rel="tag">Männer mit Bärten</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rassenhygiene" rel="tag">Rassenhygiene</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/steffen-lukas" rel="tag">Steffen Lukas</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/wolfram-huke" rel="tag">Wolfram Huke</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Psychoanalyse und Gesellschaftskritik (II)</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/04/01/psychoanalyse-und-gesellschaftskritik-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 15:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Adorno</dc:subject><dc:subject>Christine Kirchhoff</dc:subject><dc:subject>Gesellschaftskritik</dc:subject><dc:subject>kritische Theorie</dc:subject><dc:subject>Neue Marx Lektüre</dc:subject><dc:subject>Psychoanalyse</dc:subject><dc:subject>Sigmund Freud</dc:subject><dc:subject>Subjektkonstitution</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Hass auf Vermittlung und »Lückenphobie«
	Christine Kirchhoff hat im Januar 2012 auf Einladung der Bielefelder Association Critique einen Vortrag gehalten, der insofern sehr gut zum letzten hier dokumentierten Beitrag passt, als dass das Thema Psychoanalyse als ein Strang bzw. eine Quelle der Kritischen Theorie dort ausgespart worden ist. Es handelt sich um eine erweiterte Fassung ihres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h3>Hass auf Vermittlung und »Lückenphobie«</h3>
	<p><strong>Christine Kirchhoff</strong> hat im Januar 2012 auf Einladung der Bielefelder <a href="http://associationcritique.blogsport.de/" rel="external">Association Critique</a> einen Vortrag gehalten, der insofern sehr gut zum <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2012/03/30/tagung-kritische-theorie-und-emanzipation/" rel="external">letzten hier dokumentierten Beitrag</a> passt, als dass das Thema Psychoanalyse als ein Strang bzw. eine Quelle der Kritischen Theorie dort ausgespart worden ist. Es handelt sich um eine erweiterte Fassung ihres in der letzten <a href="http://phase2.nadir.org/">Phase 2</a> (41/2012) erschienen Essays über die Aktualität der Psychoanalyse, in dem sie diese als notwendiges Reflexionsmoment von Gesellschaftskritik bestimmt. Psychoanalyse erlaube es, »den subjektiven Bedingungen der objektiven Irrationalität« nachzugehen (Adorno), ohne die unüberwindbare Lücke bzw. Kluft zwischen Subjekt/Individuum und Objekt/Struktur/Gesellschaft in deterministischer und rationalisierender Weise zu schließen, wie es in <em>Postones</em> <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2009/03/03/logik-der-vernichtung/" rel="external">Antisemitismus-Aufsatz</a> geschehe. Den Hintergrund für Kirchhoffs Begriff von Gesellschaftskritik bildet eine stark von Adorno beeinflusste neue Marx-Lektüre.<br />
Das letzte von ihr angeführte Adorno-Zitat wurde von diesem übrigens in dem Radiogespräch »<a href="http://www.mediafire.com/audiophil#1wp7sh1bey8nq" rel="external">Ist die Soziologie eine Wissenschaft vom Menschen?</a>« gegen <em>Arnold Gehlen</em> vorgebracht, das in Textform als Anhang erschienen ist in: Friedemann Grenz, <em>Adornos Philosophie in Grundbegriffen. Auflösung einiger Deutungsprobleme</em>, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1974.</p>
	<ul><strong>Download</strong><br />
via AArchiv: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Christine_Kirchhoff/Christine_Kirchhoff-Gesellschaftskritik_und_Psychoanalyse-1.mp3" rel="external">Vortrag</a> (0:50 h, 17 MB), <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Christine_Kirchhoff/Christine_Kirchhoff-Gesellschaftskritik_und_Psychoanalyse-2.mp3" rel="external">Diskussion</a> (0:32 h, 11 MB), <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Christine_Kirchhoff/Ch.Kirchoff-Psychoanalyse_und_Gesellschaftskritik-Zitate.pdf" rel="external">Folien</a> (PDF, 76 KB)<br />
via MF: <a href="http://www.mediafire.com/?bqqu4d90438i7do" rel="external">Vortrag</a>, <a href="http://www.mediafire.com/?u39z3t5fh8xxjge" rel="external">Diskussion</a>, <a href="http://www.mediafire.com/?7ospzqo7p44p83s" rel="external">Folien</a><br />
Stream via <a href="http://www.mixcloud.com/associationcritique/christine-kirchhoff-gesellschaftskritik-und-psychoanalyse/?utm_source=widget&#038;utm_medium=web&#038;utm_campaign=base_links&#038;utm_term=resource_link" rel="external">Mixcloud</a></ul>
	<p><a href="http://associationcritique.blogsport.de/kirchhoff-gesellschaftskritik-un-psychoanalyse/" rel="external">Ankündigungstext</a> und Referentin-Info: <a id="more-620"></a><br />
<blockquote>Theodor W. Adorno bezeichnete die Psychoanalyse als die einzige Psychologie, „die im Ernst den subjektiven Bedingungen der objektiven Irrationalität nachforscht“. Im Vortrag soll es darum gehen, diese Feststellung zu entfalten und auf ihre Voraussetzungen und Konsequenzen zu befragen.<br />
 Was heißt hier objektiv? Warum ist diese irrational? Was wäre demgegenüber rational? Ist Gesellschaftskritik auf Psychoanalyse verwiesen und warum? Warum ist die Psychoanalyse – zumindest der Möglichkeit nach – eine kritische Theorie? Warum ist es überhaupt wichtig, sich auch mit der individuellen Ver- und Bearbeitung gesellschaftlicher Verhältnisse zu befassen?<br />
 Zunächst wird es also mit Marx und kritischer Theorie darum gehen, was unter gesellschaftlicher Objektivität zu verstehen ist (Begriff der Gesellschaft, Verselbständigung, Verkehrung, Wert- und Subjektform).<br />
 Ausgehend von diesen Bestimmungen geht es im zweiten Teil des Vortrages um die subjektiven Bedingungen, also um die Psychoanalyse als kritische Theorie des Subjekts, um das Verhältnis von Natur und Kultur im Menschen, um Sexualität und Triebe, die Freudsche Metapsychologie und wiederum darum, was das alles mit Gesellschaftskritik zu tun hat.</p>
	<p> Der Vortrag ist insgesamt so konzipiert, dass er als Einführung ins Thema geeignet ist, Vorkenntnisse schaden allerdings auch nicht.</p>
	<hr />
	<p><em><strong>Dr. phil. Christine Kirchhoff</strong> Psychologin, lebt in Berlin. Mitherausgeberin von <a href="http://www.ca-ira.net/verlag/buecher/kirchhoff.et.al-gesellschaft.html">Gesellschaft als Verkehrung</a>, Autorin von <a href="http://web.psychosozial-verlag.de/psychosozial/details.php?p_id=2014">„Zeit und Bedeutung: Das psychoanalytische Konzept der Nachträglichkeit</a>. Zum Thema: <a href="http://www.journal-fuer-psychologie.de/jfp-1-2010-05.html">Wozu noch Metapsychologie</a>, Hass auf Vermittlung und Lückenphobie. Zur Aktualität der Psychoanalyse (<a href="http://phase2.nadir.org/">Phase 2</a>/41).</em></p></blockquote>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/adorno" rel="tag">Adorno</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/christine-kirchhoff" rel="tag">Christine Kirchhoff</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/gesellschaftskritik" rel="tag">Gesellschaftskritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritische-theorie" rel="tag">kritische Theorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/neue-marx-lekt%C3%BCre" rel="tag">Neue Marx Lektüre</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/psychoanalyse" rel="tag">Psychoanalyse</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/sigmund-freud" rel="tag">Sigmund Freud</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/subjektkonstitution" rel="tag">Subjektkonstitution</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kritische Theorie und Emanzipation</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/03/30/tagung-kritische-theorie-und-emanzipation/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 13:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Ästhetik und Kulturkritik</dc:subject><dc:subject>Adorno</dc:subject><dc:subject>Alex Demirovic</dc:subject><dc:subject>Barbara Umrath</dc:subject><dc:subject>Behemoth</dc:subject><dc:subject>Einfuehrendes</dc:subject><dc:subject>Georg Lukács</dc:subject><dc:subject>Heinz Gess</dc:subject><dc:subject>Isabelle Klasen</dc:subject><dc:subject>Kritik der politischen Oekonomie</dc:subject><dc:subject>kritische Theorie</dc:subject><dc:subject>Kultur</dc:subject><dc:subject>Kulturindustrie</dc:subject><dc:subject>Kunst</dc:subject><dc:subject>Kunsttheorie</dc:subject><dc:subject>Philosophie</dc:subject><dc:subject>Rüdiger Dannemann</dc:subject><dc:subject>Regina Becker Schmidt</dc:subject><dc:subject>Rote Ruhr Uni</dc:subject><dc:subject>Subjektkonstitution</dc:subject><dc:subject>Theoriegeschichte</dc:subject><dc:subject>Verdinglichung</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Wir stellen stellen im Folgenden Download-Versionen der von der Bielefelder Association Critique dokumentierten Aufzeichnungen der Tagung Kritische Theorie und Emanzipation bereit. Diese fand, veranstaltet von der Antifa AG an der Uni Bielefeld, [association critique], der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld, dem Rosa-Luxemburg-Club Bielefeld sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, am 11. und 12. November 2011 statt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wir stellen stellen im Folgenden Download-Versionen der von der Bielefelder <em>Association Critique</em> <a href="http://associationcritique.blogsport.de/audio-vortraege/audioarchiv-kritische-theorie-und-emanzipation/" rel="external">dokumentierten Aufzeichnungen</a> der Tagung <em>Kritische Theorie und Emanzipation</em> bereit. Diese fand, veranstaltet von der <a href="http://antifaagbi.blogsport.de">Antifa AG an der Uni Bielefeld</a>, <a href="http://associationcritique.blogsport.de">[association critique]</a>, der <a href="http://www.uni-bielefeld.de/soz/">Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld</a>, dem <a href="http://www.nrw.rosalux.de/rls-clubs-nrw/clubs-und-staendige-kooperationspartnerinnen.html">Rosa-Luxemburg-Club Bielefeld</a> sowie der <a href="http://www.nrw.rosalux.de">Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW</a>, am 11. und 12. November 2011 statt. Verlinkt sind jeweils mit 48 kBit/s kodierte Dateien. Auf dem <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Theorie_und_Emanzipation_2011_64kbits/http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Theorie_und_Emanzipation_2011_64kbits/" rel="external">Audioarchiv-Server</a> sind zusätzlich auch 64 kBit/s-Varianten verfügbar (allerdings mit einer geringeren Abtastrate von 22 statt 32 kHz).</p>
	<h4><strong>Alex Demirovic</strong>: <em>Was ist Kritische Theorie?</em></h4>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Im Vortrag wird das Selbstverständnis von kritischer Theorie umrissen. Diese kann nicht als Theorie einzelner Personen verstanden werden. Vielmehr handelt es sich um ein Projekt, das tief in der bürgerlichen Gesellschaft verankert ist und an dessen Entwicklung viele Menschen seit vielen Jahrzehnten beteiligt sind. Entsprechend den historischen Veränderungen und gesellschaftlichen Herausforderungen verändert sich auch das Verständnis von kritischer Theorie. Es geht kritischer Theorie um Aufklärung und Emanzipation, um Mündigkeit, Einrichtung einer vernünftigen Welt, Weltfrieden, Demokratie. Seit Marx ist kritische Theorie nicht mehr naiv, sondern stellt die Frage danach, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit sich solche Ziele verwirklichen lassen. Horkheimer und Adorno haben danach gefragt, wieweit die Tradition der kritischen Theorie nicht naiv im Verhältnis zu sich selbst ist. Zu wenig kritisch gegenüber der eigenen Praxis, kann auch kritische Theorie autoritär werden. So stellt sich heute, angesichts einer neuen Phase kapitalistischer Vergesellschaftung die Frage nach einer erneuerten Befreiungstheorie.</p>
	<p><em><strong>Alex Demirovic</strong>, Prof. Dr., lehrt z.Zt. politische Theorie an der Technischen Universität Berlin. Zuvor arbeitete er u.a. am Frankfurter Institut für Sozialforschung. Er gilt als einer der jungen Vertreter der kritischen Theorie. Mitglied der Redaktionen von PROKLA und LuXemburg. Arbeitsschwerpunkte: Demokratie- und Staatstheorie, kritische Theorie der Gesellschaft, Intellektuellen- und Wissenschaftssoziologie.</em></p></blockquote>
	<ul></ul>
	<ul><strong>Download</strong>: via <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Theorie_und_Emanzipation_2011_48kbits/Alex_Demirovic-Was_ist_Kritische_Theorie.mp3" rel="external">AArchiv</a> | via <a href="http://www.mediafire.com/?606ewfh46g8m4v1" rel="external">MF</a> (1:28 h, 30 MB)</ul>
	<h4><strong>Rüdiger Dannemann</strong>: <em>Über die Verdinglichungskritik von Georg Lukács und dessen Aktualität</em></h4>
	<p>Rüdiger Dannemann gibt einen guten Überblick über die Verdinglichungskritik von Georg Lukács, dessen spätere Selbstkritik, ihre Fortentwicklung sowie ihren Stellenwert für die Kritische Theorie und ihre Entschärfung bei <em>Habermas</em> und <em>Honneth</em>. Adorno nimmt dabei wenig Raum ein. Dafür erfährt man einiges über aktuelle englischsprachige Ansätze, die sich der Thematik annehmen und im Zuge dessen auch Axel Honneths Verdinglichungstheorie kritisieren.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Im theoretischen Zentrum Georg Lukács’ 1923 veröffentlichten „<em>Geschichte und Klassenbewußtsein</em>“ steht die durch das Warenverhältnis allgegenwärtig gewordene Verdinglichung. Hinter dem Warentausch verschwinden die Beziehungen zwischen den Personen und erscheinen als streng rationelle, geschlossene Verhältnisse von Dingen. So kann Lukács schließlich festhalten, dass im modernen Kapitalismus die Individuen einzig noch als teilnahmslose Beobachter eines ihnen scheinbar fremden Geschehens dastehen. Damit nicht genug, ist zuletzt die gesamte Gesellschaft eine Funktion des Warenverkehrs. In einer sehr grundlegenden Weise stehen die gesellschaftskritischen Analysen der frühen kritischen Theorie Max Horkheimers, Theodor W. Adornos und anderer auf den Schultern der „Studien über marxistische Dialektik“, ja scheinen ohne den großen Wurf des Jahres 1923 kaum denkbar. Jürgen Habermas indes gelang es, dies – wie zuletzt das gesamte marxistische Erbe der kritischen<br />
Theorie – respektvoll zu tilgen. Jedoch kehrt die Verdinglichung als verdrängter, unverarbeiteter Brocken aus den Untiefen vergangen geglaubter Zeiten wieder. So haben unlängst Rahel Jaeggi sowohl als auch Axel Honneth den durchaus mutigen Versuch unternommen, die Überlegungen Georg Lukács zu reformulieren. Insbesondere Honneth aber wendet die Verdinglichung anerkennungstheoretisch und bringt die Verdinglichungskritik weiter um ihren politökonomisches Stachel. Im Vortrag soll zunächst die Verdinglichungskritik Georg Lukács dargestellt werden. Im Anschluss wird versucht, die oft verleugnete Bezugnahme Horkheimers und zumal Adornos sichtbar zu machen. Schließlich werden die Anschlüsse Honneths und Jaeggis ebenso zur Sprache kommen wie Möglichkeiten einer polit-ökonomisch informierten Verdinglichungskritik.</p>
	<p><em><strong>Rüdiger Dannemann</strong>, Philosophielehrer, Mitbegründer und stellv. Vorsitzender der Internationalen Georg Lukács-Gesellschaft; Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichte in Bochum und Frankfurt am Main. Promotion über </em>Das Prinzip Verdinglichung<em> (1987) in Rotterdam. Arbeitsschwerpunkte: Georg Lukács, Kritische Theorie und westlicher Marxismus; ästhetische Probleme der populären Musik.</em></p></blockquote>
	<ul></ul>
	<ul><strong>Download</strong>: via <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Theorie_und_Emanzipation_2011_48kbits/Ruediger_Dannemann-Kritik_der_Verdinglichung.mp3" rel="external">AArchiv</a> | via <a href="http://www.mediafire.com/?r5x4g7ag431ay71" rel="external">MF</a> (1:37 h, 33 MB)</ul>
	<h4><strong>Heinz Gess</strong>: <em>Antisemitismus und Emanzipation</em></h4>
	<p>Heinz Gess bestimmt Antisemitismus als die Gegenbewegung zur Emanzipation und spricht in seinem Vortrag u.a. über Verdrängung und Schuldabwehr im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Der Antisemitismus markiert die „Grenzen des Aufklärung“, so der Untertitel des von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno unter Mitwirkung Leo Löwenthals gemeinsam verfassten Abschnittes „Elemente des Antisemitismus“. Spätestens seit den frühen 1940er Jahren steht die Antisemitismuskritik auch im Zentrum der Bemühungen der kritischen Theorie. Eine wesentliche Einsicht ist dabei, dass die antisemitische Verhaltensweise gerade keine bloß vorurteilsbasierte ist. Damit gehen Horkheimer und Adorno deutlich über konventionelle Erklärungsansätze hinaus. Kritische Theorie versucht den Antisemitismus gesellschaftstheoretisch aus einem gescheiterten Zivilisationsprozess heraus zu begreifen. Vor diesem Hintergrund geht es ihr schließlich sowohl um die historische Entstehung des Antisemitismus, seine Grundlagen im Lebensprozess einer Gesellschaft, das heißt in der Ökonomie, als auch um die Verfasstheit der Subjekte dieser Gesellschaft.<br />
Im Vortrag wird es einerseits um die Antisemitismuskritik des exilierten Instituts für Sozialforschung gehen. Zudem soll versucht werden, die Überlegungen Horkheimers und anderer von anderen Erklärungsansätzen abzugrenzen. Zuletzt wird es freilich um die Aktualität einer kritischen Theorie über den Antisemitismus, gerade auch vor dem Hintergrund des Islamismus, gehen.</p>
	<p><strong><em>Heinz Gess, Prof. Dr.</em></strong>, war bis 2010 Hochschullehrer für Soziologie an der Fachhochschule Bielefeld. Er ist Herausgeber von <a href="http://www.kritiknetz.de/" rel="external">Kritiknetz – Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft</a>.</p></blockquote>
	<ul></ul>
	<ul><strong>Download:</strong> via <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Theorie_und_Emanzipation_2011_48kbits/Heinz_Gess-Kritische_Theorie_ueber_Antisemitismus.mp3" rel="external">AArchiv</a> | via <a href="http://www.mediafire.com/?918pyi224g9hv81" rel="external">MF</a> (1:41 h, 35 MB)</ul>
	<h4><strong>Isabelle Klasen</strong>: <em>Über Begriff und Aktualität der Kulturindustrie</em></h4>
	<p>Isabell Klasen erläutert den Begriff der Kulturindustrie im Kontrast zur autonomen Kunst, wie Adorno sie verstand.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Max Horkheimer und Theodor W. Adorno entwickelten den Begriff der Kulturindustrie am Modell der „verwalteten Welt“, des Spätkapitalismus der 40er und 50er Jahre, welcher samt der kulturellen Erzeugnisse durch die Destruktivität des kapitalistischen Verwertungsmechanismus und die Herrschaft des universalen Tauschprinzips geprägt war. Alles Individuelle sei hierdurch in Schemata gezwungen und die Wirklichkeit werde mit Identität und Konformismus geschlagen. In den Produkten der Kulturindustrie sahen Horkheimer und Adorno diese Identität besonders zwingend zum Ausdruck kommen, auch und gerade durch deren scheinbare Nonkonformität und Pluralität. Kulturindustrie ziele auf das, was zunächst einmal nicht identisch sei und was, insbesondere für Adorno, die Kunst dagegen bewahre: die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen, welche sie neutralisiere.<br />
Im Vortrag soll der Begriff der Kulturindustrie im Gegensatz zur Kunst dargestellt werden. Überdies soll es um die Aktualität der Überlegungen Horkheimers und Adornos gehen. Es läßt sich nämlich fragen, ob heute am Begriff der Kulturindustrie noch festgehalten werden kann, da die Kulturindustrie mittlerweile ihren eigenen, einstmals kritischen Begriff geschluckt zu haben scheint.</p>
	<p><em><strong>Isabelle Klasen</strong> ist Lehrbeauftragte an der Ruhr-Universität Bochum und Mitglied des Arbeitskreises <a href="http://www.rote-ruhr-uni.com/" rel="external">Rote-Ruhr-Uni</a>. Sie ist Mitherausgeberin des in Kürze erscheinenden Bandes</em> „Alles falsch: von verlorenem Posten gegen die Kulturindustrie“.</p></blockquote>
	<ul></ul>
	<ul><strong>Download:</strong> via <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Theorie_und_Emanzipation_2011_48kbits/Isabelle_Klasen-Ueber_Begriff_und_Aktualitaet_der_Kulturindustrie.mp3" rel="external">AArchiv</a> | via <a href="http://www.mediafire.com/?wb389bu8go01a93" rel="external">MF</a> (1:10 h, 24 MB)</ul>
	<h4><strong>Dirk Braunstein</strong>: <em>Kritische Theorie und Kritik der politischen Ökonomie</em></h4>
	<p>Dirk Braunstein legt seinen Fokus zwar auf Adornos Beschäftigung mit der Kritik der Politischen Ökonomie, rekonstruiert aber auch die Debatten, die innerhalb des Instituts über die polit-ökonomische Verfassung des Nationalsozialismus geführten worden sind (Pollocks Staatskapitalismus-These vs. Neumanns <em>Behemoth</em>). Er arbeitet heraus, dass Adornos Zugang zur Ökonomiekritik zunächst allein von Lukács Verdinglichungskritik bestimmt ist, dann aber durch die Wendung zur Klassentheorie und zur (transhistorischen) Kritik der »Ökonomie überhaupt« eine andere Gestalt annimmt. Auch Adornos Position zu den Begriffen der Gerechtigkeit und des Rechts nimmt im Vortrag wie in der Diskussion einigen Raum ein.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Bis heute ist die Einschätzung verbreitet, dass der Rückgriff auf Karl Marx – und zumal auf dessen Kritik der politischen Ökonomie – in den Schriften der Frankfurter Schule ein Relikt aus bald überwundenen Stadien seiner Theorieentwicklung darstelle. Offensichtlich gab es eine große Distanz zum Fortschrittsoptimismus und erst recht zum Parteikonformismus marxistisch inspirierter Theoretiker wie etwa Georg Lukacs. Jedoch zieht sich eine produktive Auseinandersetzung mit wesentlichen Bestandteilen des Marx‘schen Hauptwerkes durch das gesamte Schaffen von Horkheimer und Adorno. Anhand zahlreicher Textdokumente lässt sich diese These belegen. Sie zeigt, dass im Zentrum von Adornos kritischer Theorie der Gesellschaft eine Kritik nicht nur der politischen Ökonomie steht, sondern eine von Ökonomie überhaupt.<br />
Der Vortrag soll das Beziehungsgeflecht von Marxscher Ökonomiekritik und der klassischen kritischen Theorie beleuchten und fragen, welche Aktualität diesen Inhalten zukommt.</p>
	<p><em><strong>Dirk Braunstein</strong>, Dr. phil., studierte in Bochum, Köln, Frankfurt a.M. und Berlin und gibt die Vorlesung „Philosophie und Soziologie“ aus dem Nachlass Adornos heraus. Letzte Veröffentlichung: </em>Adornos Kritik der politischen Ökonomie, Bielefeld, 2011.</p></blockquote>
	<ul></ul>
	<ul><strong>Download:</strong> via <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Theorie_und_Emanzipation_2011_48kbits/Dirk_Braunstein-Kritische_Theorie_und_KdpOe.mp3" rel="external">AArchiv</a> | via <a href="http://www.mediafire.com/?cymb20h64lwnhnm" rel="external">MF</a> (1:36 h, 33 MB)</ul>
	<h4><strong>Barbara Umrath</strong>: <em>Kritische Theorie zu Geschlecht, Subjekt und Körper im Kontext ihrer herrschaftskritischen Grundüberlegungen</em> </h4>
	<p>Ausgangs- und Hauptbezugspunkt des Vortrags sind die Ausführungen in der »<em>Dialektik der Aufklärung</em>«, in denen eine Kritik des Subjekts und an dessen männlichem Charakter formuliert werden. Umrath konfrontiert darüber hinaus Aussagen Adornos zum Subjektstatus der Frau und zu deren Stellung im Produktionsprozess mit Ergebnissen der (empirischen) Frauenforschung. Hier stellen die Arbeiten <em>Regina Becker-Schmidt</em>s einen wichtigen Bezugspunkt da. Sie zeigt im Zuge dessen, dass feministische Theorie produktiv an die Kritische Theorie anknüpfen kann &#8211; was eben auch heißt, über sie hinaus zu gehen.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Das Denken Adornos, Horkheimers und Co. hat bis heuteeinen starken Einfluss auf gesellschaftskritische Theorien. „Geschlecht“ war für die frühe Kritische Theorie jedoch keine zentrale Analysekategorie, sondern findet eher beiläufig und an verschiedenen Stellen immer wieder Erwähnung.Dabei finden sich gleichermaßen Passagen, in denen die Unterdrückung von Frauen denunziert wird wie solche, in denen die bürgerliche Familie und die mit dieser gegebene geschlechtliche Arbeitsteilung in einem verklärten Licht erscheinen. Dies brachte der Kritischen Theorie von feministischer Seite den Vorwurf ein, sie wiederhole die patriarchale Unterdrückung. Entsprechend spielt die Kritische Theorie heutzutage in der Frauen- und Geschlechterforschung kaum eine Rolle.<br />
Im Vortrag sollen die Äußerungen der Kritischen Theorie zu Geschlecht, Subjekt und Körper im Kontext ihrer herrschaftskritischen Grundüberlegungen betrachtet werden. Dabei wird deutlich werden, dass sich die feministischen Einwände nur bedingt bestätigen lassen. Es wird sich sogar zeigen, dass feministische Kritik von der frühen Kritischen Theorie wichtige Impulse aufnehmen kann.</p>
	<p><em><strong>Barbara Umrath</strong> studierte Diplom-Pädagogik an der Universität Augsburg und Soziologie an der New School for Social Research, NYC. Sie war lange Jahre in Frauenprojekten gegen Gewalt in Deutschland und Mexiko aktiv. Aktuell lebt sie in Köln und arbeitet an einer Promotion zum Thema Feminismus und Kritische Theorie.</em></p></blockquote>
	<ul></ul>
	<ul><strong>Download:</strong> <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Theorie_und_Emanzipation_2011_48kbits/Barbara_Umrath-Feminismus_und_Kritische_Theorie.mp3" rel="external">via AArchiv</a> | via <a href="http://www.mediafire.com/?6bddcuuv3cmr2uz" rel="external">MF</a> (1:32 h, 32 MB)</ul>
	<p>Zu feministischen Bezugnahmen auf die Kritische Theorie siehe auch die Vorträge von <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2010/03/13/adorno-geschlechterforschung/" rel="external">Regina Becker-Schmidt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2011/05/12/traditionalitaet-und-aktualitaet-zur-aufgabe-kritischer-theorie/" rel="external">Cornelia Klinger</a> und <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2012/03/08/zur-aktualitaet-adornos-fuer-die-feministische-theorie/" rel="external">Roswitha Scholz</a>.
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/%C3%84sthetik-und-kulturkritik" rel="tag">Ästhetik und Kulturkritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/adorno" rel="tag">Adorno</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/alex-demirovic" rel="tag">Alex Demirovic</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/barbara-umrath" rel="tag">Barbara Umrath</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/behemoth" rel="tag">Behemoth</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/einfuehrendes" rel="tag">Einfuehrendes</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/georg-luk%C3%A1cs" rel="tag">Georg Lukács</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/heinz-gess" rel="tag">Heinz Gess</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/isabelle-klasen" rel="tag">Isabelle Klasen</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritik-der-politischen-oekonomie" rel="tag">Kritik der politischen Oekonomie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritische-theorie" rel="tag">kritische Theorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kultur" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kulturindustrie" rel="tag">Kulturindustrie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kunst" rel="tag">Kunst</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kunsttheorie" rel="tag">Kunsttheorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/philosophie" rel="tag">Philosophie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/r%C3%BCdiger-dannemann" rel="tag">Rüdiger Dannemann</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/regina-becker-schmidt" rel="tag">Regina Becker Schmidt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rote-ruhr-uni" rel="tag">Rote Ruhr Uni</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/subjektkonstitution" rel="tag">Subjektkonstitution</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/theoriegeschichte" rel="tag">Theoriegeschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/verdinglichung" rel="tag">Verdinglichung</a>]]></content:encoded>
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		<title>Was Tun?</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/03/25/was-tun/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 17:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Antisemitismus</dc:subject><dc:subject>antizionismus</dc:subject><dc:subject>Aufklärung</dc:subject><dc:subject>Birte Hewera</dc:subject><dc:subject>Foucault</dc:subject><dc:subject>Freiheit</dc:subject><dc:subject>Hannes Bode</dc:subject><dc:subject>Ideologiekritik</dc:subject><dc:subject>Jean Amery</dc:subject><dc:subject>Kosmoprolet</dc:subject><dc:subject>Lars Quadfasel</dc:subject><dc:subject>Marxismus</dc:subject><dc:subject>Menschenrechte</dc:subject><dc:subject>Philosophie</dc:subject><dc:subject>Postmoderne</dc:subject><dc:subject>Poststrukturalismus</dc:subject><dc:subject>Rätekommunismus</dc:subject><dc:subject>Sartre</dc:subject><dc:subject>Sozialismus</dc:subject><dc:subject>Strukturalismus</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Zum Verhältnis von Theorie und Praxis
	Unter diesem Titel hat die Gruppe Kritische Intervention aus Halle im letzten Jahr eine sehr interessante Veranstaltungsreihe (siehe auch Text zur Reihe) organisiert, deren Vorträge wir im Folgenden als Audio-Dateien dokumentieren:
	1. Birte Hewera, Engagement und Desengagement. Jean-Paul Sartre – Michel Foucault – Jean Améry
	Birte Hewera (Berlin) zeichnet Jean Amerys Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h3>Zum Verhältnis von Theorie und Praxis</h3>
	<p>Unter diesem Titel hat die Gruppe <a href="http://kritischeintervention.wordpress.com/">Kritische Intervention</a> aus Halle im letzten Jahr eine sehr interessante <a href="http://kritischeintervention.wordpress.com/2011/11/10/programm/">Veranstaltungsreihe</a> (siehe auch <a href="http://kritischeintervention.wordpress.com/2011/10/25/text/">Text zur Reihe</a>) organisiert, deren Vorträge wir im Folgenden als Audio-Dateien dokumentieren:</p>
	<h4>1. Birte Hewera, <em>Engagement und Desengagement. Jean-Paul Sartre – Michel Foucault – Jean Améry</em></h4>
	<p><strong>Birte Hewera</strong> (Berlin) zeichnet Jean Amerys Weg zu dessen Kritik des Strukturalismus nach und legt hierbei einen Fokus auf seine spezifische Auseinandersetzung mit dem Existenzialismus, die von Amerys Erfahrung der Verfolgung und Folterung durch die Nazis geprägt ist. Dabei erhält man einen Überblick über Leben und Werk Amerys und dessen Auseinandersetzung mit dem intellektuellen Leben in Frankreich und dem politischen Geschehen im Nachkriegsdeutschland. Zuletzt spricht sie über Amerys Begriffe von Gewalt und Gegengewalt, sowie seine Position zum Staat Israel und seine Kritik des Antizionismus (siehe seinen Text »<a href="http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/agr248.htm">Der ehrbare Antisemitismus</a>«).</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Jean Améry wurde im April 1945 von den Engländern aus Bergen-Belsen befreit. Nach zwei Jahren in verschiedenen Konzentrationslagern, darunter Auschwitz, stieß der Anhänger des Wiener Neopositivismus nun auf die Philosophie Jean-Paul Sartres. In Auschwitz hatte Amérys Bezug zum Neopositivismus einen Bruch erfahren, da sich in diesem Denken die erlittene Wirklichkeit von Folter und KZ nicht wiederfinden ließ. Erst der Sartre’sche Existentialismus gab Améry die Möglichkeit, dieses Erlittene zu arti­kulieren, sein eigenes Handeln als moralisch zu bekräftigen, die Täter zu verurteilen und für sich selbst eine Zukunft jenseits des von den Nazis über ihn verhäng­ten Urteils überhaupt zu denken. Die „Tendenzwende“ – das Aufkommen des französischen Strukturalismus – stellte diese Errungenschaft jedoch wieder in Frage. Améry kritisierte den Strukturalismus, dem er Michel Foucault entgegen dessen Selbstbeschreibung ausdrücklich zuordnete, bereits sehr früh, lange schon, bevor dieser in Deutschland populär wurde. Er bezeichnete den Strukturalismus als „Philosophie jenseits des Menschen“, da der leibliche und leidende Mensch hier keinen Platz hatte, das Handeln als Akt freier Wahl negiert, sowie überhaupt von jeglicher Erfahrung abstrahiert wurde. Schließlich ist es konstitutiv für das Denken Amérys, dass die gelebte Erfahrung – das „vécu“, den unhintergeh­baren Referenzpunkt jeglicher Reflexion bildet. So polemisierte Améry auch gegen alle diejenigen, die die existenzielle Bedeutung des Staates Israels nicht sehen wollten. Denn das Bestehen dieses Staates, so Améry, sei nur vor dem Hintergrund der Katastrophe Auschwitz und der darin enthaltenen Möglichkeit eines zweiten Auschwitz zu sehen. Améry hatte sich selbst immer als der Linken zugehörig betrachtet. Die Ignoranz gegenüber der andauernden Bedrohung Israels und der zunehmende und nur schlecht als „Antizionismus“ verhüllte Antisemitismus ausgerechnet innerhalb der Linken ließen ihn jedoch schließlich an dieser Linken verzweifeln. Die Bezeichnung der arabischen Gewaltregime als progressiv, Israels hingegen als reaktionär, verweise auf eine „totale Verwirrung der Begriffe“, auf den „definitiven Verlust moralisch-politischer Maßstäbe“. Am Israel-Palästina-Konflikt schließlich habe die Linke sich neu zu definieren, insofern sie sich nicht selbst aufgeben und die Maßstäbe der Gerechtigkeit für den „Fetisch Revolution“ opfern will. [<a href="http://freie-radios.net/47025">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong> via AArchiv: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Interventionen_Halle/Was_tun-2011-12/Birte_Hewera-Engagement_und_Desengagement.Sartre-Foucault-Amery_1.mp3" rel="external">Vortrag</a> (0:48h, 16 MB), <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Interventionen_Halle/Was_tun-2011-12/Birte_Hewera-Engagement_und_Desengagement.Sartre-Foucault-Amery_1.mp3" rel="external">Diskussion</a> (0:31 h, 11 MB) | via MF: <a href="http://www.mediafire.com/?s538jcbdyei2b1s" rel="external">Vortrag</a>, <a href="http://www.mediafire.com/?7eckujkdb6uecbq" rel="external">Diskussion</a> | via <a href="http://www.freie-radios.net/47025" rel="external">FRN</a></ol>
	<h4>2. Lars Quadfasel, <em>Die Abgründe der Autonomie. Zur Kritik von Freiheit und Subjektivität</em></h4>
	<p>Wenn man Freiheit materialistisch nicht als den schroffen Gegensatz zur Notwendigkeit definiert und folglich der Entwurf einer zukünftig freien Menschheit seine materielle Bedingung in der Gegenwart finden muss, die im kritischen Sinne jedoch als unfrei zu diffamieren ist, findet man sich begrifflich in einer Aporie, die nur durch Praxis aufzulösen ist. Über einen materialistischen Begriff von Freiheit, der keine wirkliche Freiheit gegen eine vermeintlich falsche ins Feld führen kann, referiert <strong>Lars Quadfasel</strong> (<a href="http://www.studienbibliothek.org/">Hamburger Studienbibliothek</a>).</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Freiheit, Selbstbestimmung, Autonomie sind Parolen, ohne die bislang noch keine widerständige Bewegung ausgekommen wäre. Sie sind aber zugleich die Parolen, unter denen der Sozialstaat demontiert und die Individuen in die »Eigenverantwortung« entlassen werden, selbst dafür zu sorgen, wie sie mit Krankheit, Alter und Armut fertig werden. Die Freiheitsemphase der bürgerlichen Gesellschaft wusste schon Marx mit dem Verweis auf die ›doppelt freien Lohnarbeiter‹ zurechtzurücken: »Zur Verwandlung von Geld in Kapital muß der Geldbesitzer also den freien Arbeiter auf dem Warenmarkt vorfinden, frei im Doppelsinn, daß er als freie Person über seine Arbeitskraft als seine Ware verfügt, daß er andererseits andere Waren nicht zu verkaufen hat, los und ledig, frei ist von allen zur Verwirklichung seiner Arbeitskraft nötigen Sachen.«</p>
	<p>Unter manch hartgesottenen Marxisten gilt es daher als Ausweis besonderer Radikalität, den Begriff der Freiheit als bloße Herrschaftsideologie zu denunzieren. Dagegen spricht freilich, dass er auch unter den Bürgern kaum mehr den besten Klang genießt. Dass Selbstbestimmung und Autonomie Illusionen seien, die vor den Sachzwängen des Marktes nicht bestehen können und auf die man angesichts der neuesten Ergebnisse der Gehirnforschung ohnehin besser verzichtet, gehört in den gebildeten Kreisen längst zum common sense, und eher peinlich berührt wird der Anachronismus zur Kenntnis genommen, der iranische Aufständische für die Freiheit ihr Leben aufs Spiel setzen lässt.</p>
	<p>Das widersprüchliche Verhältnis ist kein Zufall, sondern gehört zur Sache selbst. Jede positive Behauptung über die Freiheit oder Unfreiheit der Menschen schlägt schnurstracks in ihr Gegenteil um. Die, welche die Determiniertheit aller menschlichen Handlungen, ob durch eherne geschichtliche Gesetze oder durch Synapsenverschaltungen im Gehirn, propagieren, wollen dadurch ja andere dazu bewegen, dieser Einsicht zu folgen – während wiederum ihre Kontrahenten, die auf der Autonomie des Einzelnen beharren, Freiheit auf eine Art mystischen Indeterminismus reduzieren, auf eine Willkür also, die von Zufall, Inbegriff des Heteronomen, nicht mehr zu unterscheiden ist. Freiheit als Propagandaformel war noch stets für jede repressive Konsequenz, die Legitimation göttlichen oder staatlichen Strafens gut, und bringt selbst im besten Fall kaum mehr hervor als die beruhigende Gewissheit, dass, egal wie zwanghaft die Verhältnisse auch sein mögen, es etwas Unantastbares im Inneren der Menschen gäbe. Und doch beruht auch und gerade der Materialismus, der die Praxis der Einzelnen auf den gesellschaftlich vermittelten Naturzwang zurückführt, auf der – nicht anders als metaphysisch zu nennenden – Überzeugung, dass die Menschen auch anders handeln könnten, als sie es hier und jetzt tun.</p>
	<p>Was der Materialismus als menschliches Potential voraussetzt, muss ihn jedoch zugleich verzweifeln lassen: warum die Menschheit, wenn sie es doch besser könnte, nichts besseres zustande gebracht hat als diese unendlich blutige, unendlich barbarische, unendlich deprimierende Geschichte. Die zentrale Aporie jeder Revolutionstheorie ist, dass alles, was an Möglichkeiten für die Menschheit spricht, sie zugleich, als bislang ungenutzte, verdammt. Um diese Aporie, die nur umso drückender wird, desto fortgeschrittener die Produktivkräfte entwickelt sind und desto unentschuldbarer also die ausgeschlagenen Chancen auf der Menschheit – und damit auch auf jedem Einzelnen – lasten, soll es auf dieser Veranstaltung gehen. [<a href="http://freie-radios.net/47023">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong> via AArchiv: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Interventionen_Halle/Was_tun-2011-12/Lars_Quadfasel-Die_Abgruende_der_Autonomie.Zur_Kritik_von_Freiheit_und_Subjektivitaet_1.mp3" rel="external">Vortrag</a> (0:48 h, 17 MB), <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Interventionen_Halle/Was_tun-2011-12/Lars_Quadfasel-Die_Abgruende_der_Autonomie.Zur_Kritik_von_Freiheit_und_Subjektivitaet_2.mp3" rel="external">Diskussion</a> (0:42 h, 14 MB) | via MF: <a href="http://www.mediafire.com/?6coxwv2ergg9713" rel="external">Vortrag</a>, <a href="http://www.mediafire.com/?673gt31o2vhz8je" rel="external">Diskussion</a> | via <a href="http://www.freie-radios.net/47023" rel="external">FRN</a></ol>
	<h4>3. Axel Berger, <em>Marxistisches Terrain? Die Linke nach der kapitalistischen »Lösung« der Agrarfrage</em></h4>
	<p><strong>Axel Berger</strong> (u.a. <a href="http://www.kosmoprolet.org/kosmoprolet-3">Kosmoprolet</a>) diskutiert in seinem Vortrag ein für die gegenwärtigen linken Theorie-Debatten m.E. eher ungewöhnliches Thema: inwiefern die Agrarrevolution eine wesentliche Bedingung für die Herausbildung der sozialistischen Bewegung gewesen ist. Anhand der Agrarfrage rekonstruiert er (eher implizit) einige Aspekte der Selbstkritik der ArbeiterInnenbewegung in der Theorie des Rätekommunismus, spricht aber auch darüber, was Agrarfrage, grüne Revolution und Land-Grabbing für die gegenwärtige Entwicklung des Kapitalismus bedeuten.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Walden Bello, Träger des Alternativen Nobelpreises und einer der wichtigsten Theoretiker der globalisierungskritischen Bewegung, hat zuletzt deprimiert eingestanden, das gegenwärtig überall, insbesondere in der sogenannten Dritten Welt zu beobachtende „land grabbing“ der großen Konzerne und Staatsfonds stelle „die letzte Etappe der Verdrängung der bäuerlichen durch die kapitalistische Landwirtschaft“ dar. Die Folgen sind barbarisch, wie in allen anderen Phasen dieses über Jahrhunderte währenden Prozesses, und sie haben Methode. Denn die Agrarrevolution bildet, zumindest nach Marx, die Grundlage des Kapitalismus. Seit den Zeiten der ursprünglichen Akkumulationen und seitdem in jedem Zyklus immer aufs Neue proletarisierte die Dynamik des Kapitals Millionen ehemaliger Bauern.Marx und viele historisch-materialistische Denker betonten bei der Betrachtung dieser „reellen Subsumtion“ der Arbeit unter das Kapital stets die Dialektik von Barbarei und Emanzipation. Der „Verwüstung und Versiechung der Arbeitskraft“ durch die kapitalistischen Agrarrevolutionen setzte vor allem Marx die Hoffnung entgegen, dass der Kapitalismus damit sowohl in materieller Hinsicht als auch revolutionstheoretisch durch die Bildung des Proletariats als Klasse an und für sich die Voraussetzungen einer klassenlosen Gesellschaft überhaupt erst schaffen würde. Der Stand der Revolutionierung der Verhältnisse auf dem Land stellt dementsprechend nicht nur einen Gradmesser für die Durchsetzung des Kapitalismus dar, sondern gab auch das Terrain vor, auf dem sich die revolutionäre Linke seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu bewegen hatte.Die Tragik bestand darin, dass sich schließlich die Sozialisten selbst des Themas anzunehmen hatten, dessen Lösung man eigentlich von der Entwicklung des Kapitalismus „naturwüchsig“ erwartet hatte: Der Transformation agrarischer Gesellschaften in moderne industriell-kapitalistische Klassengesellschaften mit den Polen von Bourgeoisie und Proletariat. Im Ergebnis fielen revolutionäre Strategie und kommunistische Kritik in den Bewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts stets auseinander, da die bürgerliche Umwälzung integraler Bestandteil der historischen Arbeiterbewegungen und des Marxismus wurde und – wenn die Revolution auf die Tagesordnung gesetzt werden sollte – auch werden musste. Im Zentrum aller Überlegungen stand dementsprechend die revolutionäre Bemächtigung des staatlichen Regimes zur Durchsetzung der Agrarrevolution, während ihr Ausgangspunkt oftmals die Revolte der Bauern darstellte.Ist in der sogenannten Dritten Welt die „Agrarfrage“ nun endgültig gelöst? Welchen Einfluss hat der weitgehende Abschluss der Agrarrevolution – weniger im Sinne einer Proletarisierung denn als permanente Ausdehnung einer „Überschussbevölkerung“? Wird etwa der Kommunismus als „wirkliche Bewegung“ (Marx) zur Aufhebung des Staates und der Klassengesellschaft nun von seinem etatistischen Erbe befreit? Diese Fragen sollen auf der Veranstaltung erörtert und diskutiert werden. [<a href="http://freie-radios.net/47019">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong>: via <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Interventionen_Halle/Was_tun-2011-12/Axel_Berger-Marxistisches_Terrain-Die_Linke_nach_der_kapitalistischen_Loesung_der_Agrarfrage.mp3" rel="external">AArchiv</a> | via <a href="http://www.mediafire.com/?a9j6ei35cishxfe" rel="external">MF</a> | via <a href="http://www.freie-radios.net/47019" rel="external">FRN</a> (0:50 h, 57 MB)</ol>
	<h4>4. Hannes Bode, <em>Negation und Utopie. Überlegungen zur Realgeschichte der Aufklärung und der Ideologie der Menschenrechte</em></h4>
	<p><strong>Hannes Bode</strong> (u.a. <a href="http://jungle-world.com/suche/?s=Hannes%20Bode">Jungle World</a>) rekonstruiert in seinem Vortrag, wie die Herausbildung der bürgerlichen Gesellschaft und der Aufklärung an die Sklaverei in den Kolonien gekoppelt war (vgl. <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2011/10/23/hegel-und-haiti/">Hegel und Haiti</a>) und dechiffriert davon ausgehend die aufklärerischen Ideale »Freiheit, Gleichheit, Menschenrechte« als Verschleierung realer Ungleichheit und Unfreiheit. In seiner skizzenartigen Aufklärungskritik berührt er zahlreiche Aspekte bürgerlicher Inbezugnahme, u.a. die Bedingungen bürgerlicher Öffentlichkeit und politischen Interessenausgleichs. Neben mehreren literarischen Beispielen (Franz Fühmann, Christa Wolf, Günter Kunert, Heiner Müller) bezieht er sich auch auf die beiden Kant-Texte von Daniel Späth in den Ausgaben <a href="http://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=theoriezeitschrift&#038;index=1&#038;posnr=42">8</a> und <a href="http://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=aktuelles&#038;index=0&#038;posnr=553">9</a> der Zeitschrift Exit!. Bodes Handout mit Zitaten könnt <a href="http://kritischeintervention.files.wordpress.com/2012/03/vortrag-handout.pdf" rel="external">hier</a> beziehen.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Aufklärung erscheint in den heutigen Debatten entweder als europäisches Erbe, als Ursprung der nun endlich umgesetzten bürgerlichen Demokratie, oder als überholtes eurozentrisches Modell, das in Zeiten postmoderner Pluralität ausgedient hat. Vertreter der ersten Darstellungsweise dozieren idealistisch die Ideengeschichte der großen Aufklärer, insbesondere die Geschichte der Idee der Menschenrechte, und ignorieren die Realgeschichte der Aufklärung, die Freiheit als Unfreiheit, den Wohlstand der Bürger aus Sklaverei und Ausbeutung erschuf. Das negative Potential, die „Dialektik der Aufklärung“, den Zivilisationsbruch der Moderne verstecken sie in belesenen Fußnoten, um nicht radikal reflektieren zu müssen.</p>
	<p>Auch die an zweiter Stelle Genannten fordern keine Reflektion, sie diffamieren vielmehr nicht nur alle Ideen der Aufklärung, sondern auch Idee und Wahrheitsanspruch. Die Berücksichtigung der schlechten Realgeschichte der Aufklärung ermöglicht aber einen emanzipatorischen Bezug auf Ideen der Aufklärung, etwa auf die Idee der Menschenrechte, die als noch nie verwirklichte eben Basis aller Kritik der gegenwärtigen Verhältnisse sein könnten.</p>
	<p>Ein materialistischer Blick zeigt den unmittelbaren Zusammenhang von Sklaverei, Kolonisation, Akkumulation und bürgerlicher Aufklärung. Die Formulierung der Menschenrechte fällt zusammen mit dem Beginn des kapitalistischen Zusammenwachsens und Auseinandertretens der Kontinente. Bürgerliche Ideologie spricht von den Menschenrechten, während nur der besitzende Bürger auf der Welt Mensch ist. Der Versuch, diese Verhältnisse zu verstehen und zu kritisieren, kann auch auf die in Fragen nach Theorie und Praxis oft vernachlässigte Literatur zurückgreifen. Sie soll im Vortrag zu Wort kommen. In den Werken von Heiner Müller, Franz Fühmann, Christa Wolf und anderen wird die Frage nach Befreiung und damit nach Freiheit und Menschenrecht immer wieder gestellt – negativ beantwortet vor dem Hintergrund nie aufgegebener Utopie, der Hoffnung auf Erlösung, wie sie Walter Benjamin in seinen Geschichtsthesen formulierte. Sie verweisen uns auf die zentrale Bedeutung von Empathie – ohne sie versagen Kritik und Praxis. [<a href="http://freie-radios.net/47027">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong> via <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Interventionen_Halle/Was_tun-2011-12/Hannes_Bode-Negation_und_Utopie-Realgeschichte_der_Aufklaerung,_Ideologie_der_Menschenrechte.mp3" rel="external">AArchiv</a> | via <a href="http://www.mediafire.com/?l293ejtgu48e09s" rel="external">MF</a> | via <a href="http://www.freie-radios.net/47027" rel="external">FRN</a>; <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kritische_Interventionen_Halle/Was_tun-2011-12/Hannes_Bode-Negation_und_Utopie-Zitate-Handout.pdf" rel="external">Handout</a> mit Zitaten (PDF)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antisemitismus" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antizionismus" rel="tag">antizionismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/aufkl%C3%A4rung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/birte-hewera" rel="tag">Birte Hewera</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/foucault" rel="tag">Foucault</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/freiheit" rel="tag">Freiheit</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/hannes-bode" rel="tag">Hannes Bode</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ideologiekritik" rel="tag">Ideologiekritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/jean-amery" rel="tag">Jean Amery</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kosmoprolet" rel="tag">Kosmoprolet</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/lars-quadfasel" rel="tag">Lars Quadfasel</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/marxismus" rel="tag">Marxismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/menschenrechte" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/philosophie" rel="tag">Philosophie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/postmoderne" rel="tag">Postmoderne</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/poststrukturalismus" rel="tag">Poststrukturalismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/r%C3%A4tekommunismus" rel="tag">Rätekommunismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/sartre" rel="tag">Sartre</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/sozialismus" rel="tag">Sozialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/strukturalismus" rel="tag">Strukturalismus</a>]]></content:encoded>
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		<title>Lost Tapes #6</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 14:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Alexander Mitscherlich</dc:subject><dc:subject>Bildungsbürgerliches</dc:subject><dc:subject>Biographisches</dc:subject><dc:subject>Literatur</dc:subject><dc:subject>Literaturgeschichte</dc:subject><dc:subject>Lost Tapes</dc:subject><dc:subject>Moderne</dc:subject><dc:subject>Psychoanalyse</dc:subject><dc:subject>Psychologie</dc:subject><dc:subject>Romantik</dc:subject><dc:subject>Stéphane Mallarmé</dc:subject><dc:subject>Symbolismus</dc:subject><dc:subject>Zeitgeschichte</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Seite A: Alexander Mitscherlich &#8211; »Wie zeitgemäß ist Toleranz?« (1969) &#8211; Alexander Mitscherlich (u.a. »Die Unfähigkeit zu trauern«) spricht über den Begriff der Toleranz, den er aus kulturhistorischer, anthropologischer, vor allem aber aus psychoanalytischer Perspektive einkreist. Als Zeitdokument ist dieser Radiovortrag bspw. interessant, wenn Mitscherlich einige Vorbilder der Gegenwart anführt und dabei Che Guevara, Frantz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Seite A</strong>: <em>Alexander Mitscherlich &#8211; »Wie zeitgemäß ist Toleranz?«</em> (1969) &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Mitscherlich">Alexander Mitscherlich</a> (u.a. »Die Unfähigkeit zu trauern«) spricht über den Begriff der Toleranz, den er aus kulturhistorischer, anthropologischer, vor allem aber aus psychoanalytischer Perspektive einkreist. Als Zeitdokument ist dieser Radiovortrag bspw. interessant, wenn Mitscherlich einige Vorbilder der Gegenwart anführt und dabei Che Guevara, Frantz Fanon, Lenin und Mao nennt&#8230;</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?y6bv8410g4oefz1">via Mediafire</a> (mp3; 20,5 MB; 29:53 min)</ol>
	<p><strong>Seite B</strong>: <em>Stéphane Mallarmé und sein Entwurf eines absoluten Buches</em> &#8211; Ein hörenswert gestaltetes Feature über den symbolistischen Dichter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A9phane_Mallarm%C3%A9">Stéphane Mallarmé</a>, dessen dichterisches Schaffen (u.a. das Experimentieren mit visueller Poesie), seine für die Moderne so verhängnisvolle wie charakteristische Schaffenskrise und die Berührung des Nichts in seinem letzten großen Entwurf&#8230;</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?b9dg5pueecz0c7c">via Mediafire</a> (mp3; 17,1 MB; 24:57 min)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/alexander-mitscherlich" rel="tag">Alexander Mitscherlich</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/bildungsb%C3%BCrgerliches" rel="tag">Bildungsbürgerliches</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/biographisches" rel="tag">Biographisches</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/literaturgeschichte" rel="tag">Literaturgeschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/lost-tapes" rel="tag">Lost Tapes</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/moderne" rel="tag">Moderne</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/psychoanalyse" rel="tag">Psychoanalyse</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/psychologie" rel="tag">Psychologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/romantik" rel="tag">Romantik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/st%C3%A9phane-mallarm%C3%A9" rel="tag">Stéphane Mallarmé</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/symbolismus" rel="tag">Symbolismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/zeitgeschichte" rel="tag">Zeitgeschichte</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Freiheit und Institution</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/03/24/adorno-vs-gehlen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 12:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject>
	<dc:subject>Kürzere Beiträge &amp;amp;#038; Randnotizen</dc:subject><dc:subject>Adorno</dc:subject><dc:subject>Arnold Gehlen</dc:subject><dc:subject>Debatte und Diskussion</dc:subject><dc:subject>Kritik</dc:subject><dc:subject>kritische Theorie</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Adorno vs. Arnold Gehlen: Freiheit und Institution. Streitgespräch über Begriff und Realität gesellschaftlicher Institutionen und über Möglichkeit wie Gehalt ihrer Kritik. Fernsehsendung von 1965 auf Vimeo. 0:30 h. Download (mp3)

Tags: Adorno, Arnold Gehlen, Debatte und Diskussion, Kritik, kritische Theorie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Adorno vs. Arnold Gehlen: Freiheit und Institution. Streitgespräch über Begriff und Realität gesellschaftlicher Institutionen und über Möglichkeit wie Gehalt ihrer Kritik. Fernsehsendung von 1965 auf <a href="http://vimeo.com/5360099" rel="external">Vimeo</a>. 0:30 h. <a href="http://www.mediafire.com/?k979a8r8v1rc6y4" rel="external">Download</a> (mp3)
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/adorno" rel="tag">Adorno</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/arnold-gehlen" rel="tag">Arnold Gehlen</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/debatte-und-diskussion" rel="tag">Debatte und Diskussion</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritik" rel="tag">Kritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritische-theorie" rel="tag">kritische Theorie</a>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Adorno über Erziehung nach Auschwitz</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/03/10/adorno-ueber-erziehung-nach-auschwitz/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 19:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject>
	<dc:subject>Kürzere Beiträge &amp;amp;amp;#038; Randnotizen</dc:subject><dc:subject>Adorno</dc:subject><dc:subject>Auschwitz</dc:subject><dc:subject>Bildung</dc:subject><dc:subject>Demokratie</dc:subject><dc:subject>deutsche Ideologie</dc:subject><dc:subject>kritische Theorie</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Adornos 15minütiger Radiovortrag über Erziehung nach Auschwitz von 1966 kann bei HR2 gehört werden. 
	Download (14 MB)

Tags: Adorno, Auschwitz, Bildung, Demokratie, deutsche Ideologie, kritische Theorie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Adornos</strong> 15minütiger Radiovortrag über <em>Erziehung nach Auschwitz</em> von 1966 kann bei <a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=53495&#038;key=standard_document_37283346" rel="external">HR2</a> gehört werden. </p>
	<p><a href="http://www.hr.gl-systemhaus.de/mp3/wissen/20090803_archivschaetze_paedagogik-nach-auschwitz_1459_6635779541280985784921.mp3" rel="external">Download</a> (14 MB)
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/adorno" rel="tag">Adorno</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/auschwitz" rel="tag">Auschwitz</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/demokratie" rel="tag">Demokratie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/deutsche-ideologie" rel="tag">deutsche Ideologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritische-theorie" rel="tag">kritische Theorie</a>]]></content:encoded>
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		<title>Zur Ak­tua­li­tät Ador­nos für die fe­mi­nis­ti­sche Theo­rie</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/03/08/zur-aktualitaet-adornos-fuer-die-feministische-theorie/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 17:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Adorno</dc:subject><dc:subject>Aufklärung</dc:subject><dc:subject>Daniel Späth</dc:subject><dc:subject>Dialektik</dc:subject><dc:subject>Exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft</dc:subject><dc:subject>Feminismus</dc:subject><dc:subject>Geschlechterverhältnisse</dc:subject><dc:subject>Justin Monday</dc:subject><dc:subject>kritische Theorie</dc:subject><dc:subject>Roswitha Scholz</dc:subject><dc:subject>Wertabspaltungskritik</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Kritische Theorie, Geschlechterverhältnis und Aufklärungskritik
	Adornos Gesellschaftskritik ist im Zuge einer allgemeinen Marxrenaissance wieder in aller Munde. Kritische Theorie war allerdings vor dem „cultural turn“ schon einmal zentraler Ausgangspunkt feministischen Denkens. Vernachlässigt wurde dabei jedoch die Kritik der gesellschaftlichen Formbestimmung; den Bezug bildete vor allem die soziologisch-analytische Dimension. Demgegenüber gilt es heute, die grundlegende Kritik der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h3>Kritische Theorie, Geschlechterverhältnis und Aufklärungskritik</h3>
	<blockquote><p>Adornos Gesellschaftskritik ist im Zuge einer allgemeinen Marxrenaissance wieder in aller Munde. Kritische Theorie war allerdings vor dem „cultural turn“ schon einmal zentraler Ausgangspunkt feministischen Denkens. Vernachlässigt wurde dabei jedoch die Kritik der gesellschaftlichen Formbestimmung; den Bezug bildete vor allem die soziologisch-analytische Dimension. Demgegenüber gilt es heute, die grundlegende Kritik der Wert-Abspaltung, also des Zusammenhangs von allgemeiner Form und Geschlechterverhältnis, im Hinblick auf die Theorie Adornos zu thematisieren. Dabei werden auch Aspekte einer Aufklärungskritik berücksichtigt, die übrigens in der Vor-Gender-Phase des Feminismus ansatzweise bereits vorhanden war, im veränderten Kontext allerdings neu zu formulieren ist.</p></blockquote>
	<p>Zunächst zeichnet <strong>Roswitha Scholz</strong> (<a href="http://exit-online.org/" rel="external">Exit!</a>) in diesem im August 2011 aufgezeichneten Referat einige Ansätze feministischer Adorno/Horkheimer-Rezeption und -Kritik im deutschsprachigen Raum nach, um zu zeigen, dass in diesen sowohl die Aufklärungskritik als auch die Ebene der basalen gesellschaftlichen Formbestimmung zu kurz gekommen oder falsch gefasst worden ist. Im zweiten Teil knüpft sie an einschlägige Passagen aus der <em>Dialektik der Aufklärung</em> an; im dritten akzentuiert sie die Bedeutung einer Kritik der Aufklärung im Kontext der Wert-Abspaltungs-Kritik. Die Diskussion kreist um das Verhältnis und den jeweiligen Status von (aufklärerischer) Erkenntnistheorie, »Relationalität« und Dialektik. Die Diskussionsbeiträge stammen u.A. von JustIn Monday, Georg Gangl und Daniel Späth.</p>
	<p>Die Aufnahmequalität ist leider nicht optimal, da es einige kurze Unterbrechungen durch Störgeräusche gibt. Als Ergänzung und zum Nachvollzug einiger zentraler Referenzen kann der online verfügbare Text »<a href="http://www.exit-online.org/link.php?tabelle=autoren&#038;posnr=189" rel="external">Die Theorie der geschlechtlichen Abspaltung und die Kritische Theorie Adornos	</a>« zu Rate gezogen werden.</p>
	<ul><strong>Download:</strong></p>
	<p>via AArchiv: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/EXIT!/Sommerworkshop_WKB_2011/Roswitha_Scholz-Zur_Aktualitaet_Adornos_fuer_die_feministische_Theorie-Geschlechterverhaeltnis-Aufklaerungskritik.mp3" rel="external">Vortrag</a> (1 h, 24 MB), <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/EXIT!/Sommerworkshop_WKB_2011/Roswitha_Scholz-Zur_Aktualitaet_Adornos_fuer_die_feministische_Theorie-Diskussion.mp3" rel="external">Diskussion</a> (0:27 h, 11 MB)<br />
via MF: <a href="http://www.mediafire.com/?1zclzsqn6h0r8jb" rel="external">Vortrag</a>, <a href="http://www.mediafire.com/download.php?d9ro7g8nu0khfxd" rel="external">Diskussion</a></ul>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/adorno" rel="tag">Adorno</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/aufkl%C3%A4rung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/daniel-sp%C3%A4th" rel="tag">Daniel Späth</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/dialektik" rel="tag">Dialektik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/exit%21-krise-und-kritik-der-warengesellschaft" rel="tag">Exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/feminismus" rel="tag">Feminismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/geschlechterverh%C3%A4ltnisse" rel="tag">Geschlechterverhältnisse</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/justin-monday" rel="tag">Justin Monday</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritische-theorie" rel="tag">kritische Theorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/roswitha-scholz" rel="tag">Roswitha Scholz</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/wertabspaltungskritik" rel="tag">Wertabspaltungskritik</a>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Einführendes zur Situationistischen Internationalen</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 10:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Ästhetik und Kulturkritik</dc:subject><dc:subject>Einfuehrendes</dc:subject><dc:subject>Guy Debord</dc:subject><dc:subject>Klassenkampf</dc:subject><dc:subject>Kritik der Kunst</dc:subject><dc:subject>kritische Theorie</dc:subject><dc:subject>Proletariat</dc:subject><dc:subject>Proletarität</dc:subject><dc:subject>Psychogeographie</dc:subject><dc:subject>Revolutionstheorie</dc:subject><dc:subject>Roberto Ohrt</dc:subject><dc:subject>Situationistische Internationale</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	1. Der öffentliche Raum in der spektakulären Zeit &#8211; Im Rahmen des 27. Diskursfestivals des Instituts für angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, hat Robert  einen einführenden Vortrag über die Psychogeographie und deren wichtigstes Mittel, das dérive (siehe Definitionen) gehalten. Im Zentrum steht dabei die situationistische Entwicklung einer Kritik der Stadt, ausgehend von der Wirklichkeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>1. Der öffentliche Raum in der spektakulären Zeit</strong> &#8211; Im Rahmen des <a href="http://www.diskursfestival.de/deutsch/%C3%BCber_uns.html">27. Diskursfestivals</a> des Instituts für angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, hat <strong>Robert</strong>  einen einführenden Vortrag über die Psychogeographie und deren wichtigstes Mittel, das <em>dérive</em> (siehe <a href="http://www.si-revue.de/definitionen">Definitionen</a>) gehalten. Im Zentrum steht dabei die situationistische Entwicklung einer Kritik der Stadt, ausgehend von der Wirklichkeit und der Kritik von Proletarität.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Die moderne Kunst hatte zum kapitalistischen Alltagsleben bereits in den 20er Jahren alles gesagt: Dass es zu überwinden sei. Die damaligen Avantgarden sahen sich als Vorreiter einer umfassenden Revolution, in deren Dienst die Poesie zu stellen sei. Sie griffen die Kunst selbst an, deren &#8222;bürgerliche&#8220; Schönheit und Erbaulichkeit sie nur zur Rechtfertigung des Bestehenden für tauglich hielten. Aber die erhoffte Revolution blieb aus und die avantgardistische Kunstkritik verlor ihre destruktive Bedeutung. Die dadaistischen und surrealistischen Werke wurden genießbar und selbst zu hoch gehandelten Kunstwaren.</p>
	<p>In den 50er Jahren traten in Paris die Lettristen auf den Plan, von denen einige später die Situationistische Internationale gründeten. Sie erklärten die Versuche der alten Avantgarden für gescheitert und schrieben sich konsequent das Projekt der Aufhebung der Kunst und Verwirklichung der Poesie auf die Fahnen, d.h. die Freisprengung der ästhetischen Vermögen aus der Kunstsphäre als Voraussetzung einer neuen revolutionären Praxis im alltäglichen Leben.</p>
	<p>Zu diesem Zweck entwickelten sie Methoden wie la Dérive (das Umherschweifen in Städten als Forschungsmethode), die Psycho-geographie (Wissenschaft von den Wirkungen des geo-graphischen Millieus auf das emotionale Verhalten der Individuen) und das Détournement (bewusste Entwendung vorgefundener kultureller Gegenstände), deren Bedeutung für eine revolutionäre Theorie und Praxis der Vortrag zu disku-tieren unternimmt. [<a href="http://www.diskursfestival.de/deutsch/info_programm.html">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong> (via AArchiv): <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Situationistische_Internationale/Robert-Der_oeffentliche_Raum_in_der_spektakulaeren_Zeit-01-Vortrag.mp3">Vortrag</a> (mp3; 10,7 MB; 18:44 min) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Situationistische_Internationale/Robert-Der_oeffentliche_Raum_in_der_spektakulaeren_Zeit-02-Diskussion.mp3">Diskussion</a> (mp3; 30,1 MB; 52:33 min)</ol>
	<p><strong>2. <em>Enfants Perdus</em>: Über die Situationistische Internationale in ihrer Zeit</strong> &#8211; Im Rahmen der <a href="http://badreihe.wordpress.com/">Bildungsreihe am Donnerstag [BaD]</a> haben <strong>Philipp</strong> (<a href="http://falken-erfurt.de/">Falken Erfurt</a>) und <strong>Lukas</strong> (<a href="http://biko.arranca.de">BiKo</a>) am 16.02.12 einen einführenden Vortrag über die Situationistische Internationale gehalten. Im ersten Teil geben sie einen Überblick über die Geschichte der Situationisten, inklusive eines ausführlichen Teils über den Pariser Mai &#8217;68, während sie im zweiten Teil einige Aspekte der kritischen Theorie der Situationisten vorstellen.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Die Situationistische Internationale gehörte von 1957 bis 1972 zu einer der radikalsten Gruppierungen derjenigen Bewegung, die es anstrebt, den jetzigen Zustand aufzuheben. Selbst hervorgegangen aus versprengten Resten der nach dem zweiten Weltkrieg verbliebenen Kunstavantgarde, richtete sich die S.I., ausgehend von Frankreich, gegen die Borniertheit der Künstler-Kreise und die Szene linker Polit-Spezialisten, um außerhalb des akademischen Wissenschaftsbetriebs eine umfassende Kritik der kapitalistischen Gesellschaft auf der Höhe der Zeit zu formulieren und ein Programm der Abschaffungen zu erarbeiten. Während die S.I. vor allem für einen gewissen Stil bekannt wurde, der sich etwa in der Herausgabe einer aufwendig gestalteten Zeitschrift oder in den bekannten Comic-Verfremdungen zeigte, war es jedoch eines ihrer vorrangigen Tätigkeiten, eine von Hegel ausgehende Theorietradition des Marxismus &#8211; jedoch nicht mehr als »ismus« &#8211; als Theorie der Praxis zu rekonstruieren und hiervon ausgehend eine Kritik der »Gesellschaft des Spektakels« zu entwickeln. Deren Augenmerk ist besonders auf die Bildhaftigkeit kapitalistischer Warenproduktion und -konsumtion gerichtet, begreift das Alltagsleben als Hauptfeld der Auseinandersetzungen, richtet sich zentral gegen das Prinzip der Repräsentation, setzt sich intensiv mit Zeitstrukturen und Geschichtsschreibung in der Warengesellschaft auseinander und widmet sich der Ordnung des urbanen Raums als einem wichtigen Aspekt der Disziplinierung und Zurichtung rund um die Lohnarbeit und ihre Reproduktion. In ihrer Ablehnung des Staatssozialismus und mit ihrer gnadenlosen Kritik des Marxismus-Leninismus kann die S.I., neben Adorno/Horkheimer in Deutschland, Georg Lukács in Ungarn und den rätekommunistischen Zusammenhängen in den Niederlanden, zu einem der wichtigsten Stränge kritischer Theorie gezählt werden. Wir wollen einige wichtige Aspekte der situationistischen Kritik der Gesellschaft vorstellen und dabei auf das Wirken der S.I. in ihrer Zeit eingehen. [<a href="http://badreihe.wordpress.com/2012/01/01/enfants-perdus-uber-die-situationistische-internationale-in-ihrer-zeit/">via</a> | <a href="http://biko.arranca.de/index.php?c=programm&#038;nr=149">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong>:</p>
	<li>Teil 1: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Situationistische_Internationale/Lukas_und_Philipp-Die_Situationistische_Internationale_in_ihrer_Zeit-Teil1.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 42,1 MB; 1 h 13:37 min)</li>
	<li>Teil 2: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Situationistische_Internationale/Lukas_und_Philipp-Die_Situationistische_Internationale_in_ihrer_Zeit-Teil2.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 33,3 MB; 58:06 min)</li>
</ol>
	<p><strong>3. Einführung in die Situationistische Internationale</strong> &#8211; Im Rahmen der Reihe <em>Die Untüchtigen</em> in der Hamburger Kneipe <a href="http://golem.kr/">Golem</a> war am 12.02.12 <strong>Dr. Roberto Ohrt</strong> (u.a. <a href="http://www.edition-nautilus.de/programm/kunst/buch-978-3-89401-168-0.html">Phantom Avantgarde</a>) zu Gast. Im Gespräch erzählt er einiges darüber, wie es gewesen ist mit den Situationisten &#8211; dabei erfährt man einige interessante Fakten, er verbleibt darin m.E. aber auf einer Ebene des Anekdotischen und Kunsthistorischen.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>»<em>ne travaillez jamais</em>« &#8211; Jeder kennt <a href="http://golem.kr/wp-content/uploads/2012/01/no_travail.jpg">dieses Bild</a>, oder zumindest diesen Ausspruch. Doch wer waren die Situationisten, die von 1957 – bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1972 an der Schnittstelle zwischen Kunst und Politik operierten, deren maßgebliche Rolle in den Pariser Maiunruhen von 1968 sie für eine kurze Zeit berühmt machte? Auf dem revolutionären Programm der SI stand die Abschaffung jeder Form von Repräsentation, also die Untergrabung jeder Autorität, die Zerstörung aller Machtsymbole, die Abschaffung der Kunst, die Rückgewinnung der in der Konsum- und Warengesellschaft enteigneten Lebenswirklichkeit – kurzum der Kampf gegen die spätkapitalistischen Enteignung. Sie kämpften mit Trinkgelagen und Straßen-Aktionen, mit Anschlägen auf Kunstwerke und den Eiffelturm, mit Anti-Filmen und Mauer-Graffitis gegen die Gesellschaft. Ihre Ideen finden weiter Verbreitung, in der Kunst, Politik, Architektur und Pop, bis in die heutige Gegenwart hinein, ihre Methoden tauchen unter anderem in Fluxus, Punk, sowie bei den Aktionen der »Globalisierungsgegner« des 21. Jahrhunderts, auf, stehen geistig Pate für auch heute noch die Gemüter erhitzende Schriften wie »Der kommende Aufstand«. Die SI, deren Kritik am Spektakel, begegnet uns als Referenz an so vielen Orten, dennoch bleibt es durch seine Komplexität und Radikalität für die meisten unbegreifbar. Und dieses möchten wir mit dem Beginn einer Reihe auflösen. Es geht uns bei der ersten Veranstaltung um eine sehr grundlegende Annährung an die SI, sie aus der Ecke des Mythos herausholen, ihre Ursprünge, die Lettristische Bewegung und ihrem Vordenker, Guy Debord, zu umreißen. Was können wir für unsere heutige politische Praxis daraus lernen? [<a href="http://golem.kr/?p=1417">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Situationistische_Internationale/Roberto_Ohrt-Einf%c3%bchrung_in_die_Situationistische_Internationale.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 59,9 MB; 1 h 44:44 min) | anhören <a href="http://soundcloud.com/die-untuchtigen/roberto-ohrt-situationisten">via Soundcloud</a></ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/%C3%84sthetik-und-kulturkritik" rel="tag">Ästhetik und Kulturkritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/einfuehrendes" rel="tag">Einfuehrendes</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/guy-debord" rel="tag">Guy Debord</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/klassenkampf" rel="tag">Klassenkampf</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritik-der-kunst" rel="tag">Kritik der Kunst</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritische-theorie" rel="tag">kritische Theorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/proletariat" rel="tag">Proletariat</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/proletarit%C3%A4t" rel="tag">Proletarität</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/psychogeographie" rel="tag">Psychogeographie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/revolutionstheorie" rel="tag">Revolutionstheorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/roberto-ohrt" rel="tag">Roberto Ohrt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/situationistische-internationale" rel="tag">Situationistische Internationale</a>]]></content:encoded>
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		<title>Von Erfurt in alle Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 15:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Antisemitismus</dc:subject><dc:subject>deutsche Ideologie</dc:subject><dc:subject>Die Protokolle der Weisen von Zion</dc:subject><dc:subject>Eckart Schörle</dc:subject><dc:subject>Erfurt</dc:subject><dc:subject>Franziska Krah</dc:subject><dc:subject>Nationalsozialismus</dc:subject><dc:subject>Ulrich Fleischhauer</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Die antisemitische Propagandazentrale »Weltdienst«
	Im November 2011 fanden in Erfurt zwei Veranstaltungen statt, die sich mit der Stadt Erfurt als einem Zentrum der Verbreitung antisemitischer Hetzschriften beschäftigt haben &#8211; einer der beiden Vorträge wurde mitgeschnitten: In seinem Vortrag spricht Eckart Schörle über den Erfurter Verleger Ulrich Fleischhauer und dessen »Bodung-Verlag«, in dem neben zahlreichen antisemitischen Publikationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>Die antisemitische Propagandazentrale »Weltdienst«</h4>
	<p>Im November 2011 fanden in Erfurt zwei Veranstaltungen statt, die sich mit der Stadt Erfurt als einem Zentrum der Verbreitung antisemitischer Hetzschriften beschäftigt haben &#8211; einer der beiden Vorträge wurde mitgeschnitten: In seinem Vortrag spricht <strong>Eckart Schörle</strong> über den Erfurter Verleger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Fleischhauer">Ulrich Fleischhauer</a> und dessen »Bodung-Verlag«, in dem neben zahlreichen antisemitischen Publikationen auch das internationale Periodikum »Der Weltdienst« erschien. Schörle gibt einen detaillierten Überblick über die Tätigkeiten und Netzwerke der Antisemiten, die sich um den »Weltdienst« sammelten.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Eckart_Schoerle-Die_antisemitische_Propagandazentrale_Der_Weltdienst.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 22,6 MB; 39:33 min)</ol>
	<p>Ankündigungstext zu beiden Veranstaltungen:<a id="more-614"></a></p>
	<p>Die »Protokolle der Weisen von Zion« regen bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts die Fantasie der antisemitischen Verschwörungstheoretiker_innen an. Entstanden unter nicht vollends geklärten Umständen diente das Buch dem Antisemitismus, indem es Belege für eine jüdische Weltverschwörung erfand. Schon in den 1920er Jahren wurde akribisch gezeigt, dass es sich bei dem Machwerk um eine Fälschung handelt. Weil sich moderner Antisemitismus aber  nicht aus den Tun von Jüdinnen und Juden speist, sondern aus dem Wunsch der Antisemit_innen, eine Erklärung für die Verwerfungen und Zumutungen von Kapitalismus und bürgerlichem Staat zu finden, reichen Vernunft und Verstand eben nicht aus, ihn zu erledigen: Noch heute beziehen sich Verschwörungstheoretiker_innen in aller Welt auf die »Protokolle«, um ihre kruden Vorstellungen von einer jüdisch gesteuerten »Neuen Weltordnung« zu belegen. Damit kann die Schrift wohl als die wirksamste Propagandawaffe des Antisemitismus bezeichnet werden.</p>
	<p>Einer der Ersten, die sich kritisch der Protokolle annahmen, war der aus Galizien stammende jüdische Journalist Binjamin Segel. Schon bald nach ihrem Erscheinen in Deutschland untersuchte er ab 1920 Entstehungsgeschichte und Weiterverbreitung des Werkes und wies nach, dass es sich an vielen Stellen um ein Plagiat einer 1864 publizierten  Schrift aus Frankreich handelt. Aber schon Segel musste erkennen, dass die Wirksamkeit von Aufklärung gegen Antisemitismus Grenzen hat: Zahllose Bücher sind doch schon gegen derartige albernen Lügen geschrieben worden, und doch tauchen die Lügen immer wieder in veränderter Gestalt von neuem auf. </p>
	<p>Einer derjenigen, die dafür gesorgt haben, dass die Lügen immer wieder neu auftauchen, war der Erfurter Verleger Ulrich Fleischhauer. Man kann ihn durchaus als zentrale Figur in einem international agierenden antisemitischen Netzwerk bezeichnen. Er vertrieb in seinem U. Bodung-Verlag zahlreiche antisemitische Bücher und gründete 1933 eine Art Presseagentur, die mit dem regelmäßig erscheinenden »Welt-Dienst« Antisemit_innen in zahlreichen Ländern mit Material versorgte. Für Aufsehen sorgte seine Rolle im Berner Prozess, bei dem Ulrich Fleischhauer 1933-1935 vergeblich versucht hatte, die Echtheit der »Protokolle« zu beweisen . Ende der Dreißiger Jahre übernahm schließlich Alfred Rosenberg den »Welt-Dienst« und verlegte den Sitz der Organisation nach Frankfurt a.M..</p>
	<p>Bis heute ist unklar, wie man Antisemitismus wirksam entgegentreten kann. Dass man ihm entgegentreten muss, ist klar. Und auch wenn sich ein wahnhaftes Weltbild u.U. gegen eine Widerlegung mit den Mitteln der Vernunft sperrt, so muss zumindest ein Teil des Engagements gegen Antisemitismus die Aufklärung über die Lügen und das Weltbild des Antisemitismus sein, die zwei Historiker_innen in dieser Veranstaltungsreihe leisten.</p>
	<p>Franziska Krah spricht am 23.11. über die Anstrengungen von Binjamin Segel, mit den Waffen der Aufklärung gegen den Antisemitismus vorzugehen.</p>
	<p>Eckart Schörle spricht am 7.12.2011 zum Thema: Von Erfurt in alle Welt. Die antisemtische Propagandazentrale »Welt-Dienst«.</p>
	<p>Beide Veranstaltungen finden um 19.30 Uhr in der Kleinen Synagoge (An der Stadtmünze, Erfurt) statt und sind eine Kooperation vom Bildungskollektiv Biko und DGB-Bildungswerk Thüringen mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Antifaschistischen Koordination Erfurt [AKE]. [<a href="http://biko.arranca.de">via</a>]
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antisemitismus" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/deutsche-ideologie" rel="tag">deutsche Ideologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/die-protokolle-der-weisen-von-zion" rel="tag">Die Protokolle der Weisen von Zion</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/eckart-sch%C3%B6rle" rel="tag">Eckart Schörle</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/erfurt" rel="tag">Erfurt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/franziska-krah" rel="tag">Franziska Krah</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/nationalsozialismus" rel="tag">Nationalsozialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ulrich-fleischhauer" rel="tag">Ulrich Fleischhauer</a>]]></content:encoded>
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		<title>Libertärer Literat und Lebemann #2</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>17 Grad</dc:subject><dc:subject>Anarchismus</dc:subject><dc:subject>Bewegungsgeschichte</dc:subject><dc:subject>Erich Mühsam</dc:subject><dc:subject>Johannes K.F. Schmidt</dc:subject><dc:subject>Klassenkampf</dc:subject><dc:subject>Libertärer Literat und Lebemann</dc:subject><dc:subject>Männer mit Bärten</dc:subject><dc:subject>Münchner Räterepublik</dc:subject><dc:subject>Rätekommunismus</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Glossen von und über Erich Mühsam
	3.) Erich Mühsam &#8211; Ein Leben für die Revolution &#8211; Ihr hört einen Vortrag von Johannes K.F. Schmidt, den dieser 2007 im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Anarchistischen Gruppe Mannheim gehalten hat. Er führt in einige theoretische Aspekte des Anarchismus Mühsam&#8217;scher Prägung ein, spricht über sein Verhältnis zur Sozialdemokratie, Parlamentarismus, Reformismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4><a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/libert%E3%A4rer-literat-und-lebemann">Glossen von und über Erich Mühsam</a></h4>
	<p><strong>3.) Erich Mühsam &#8211; Ein Leben für die Revolution</strong> &#8211; Ihr hört einen Vortrag von <strong>Johannes K.F. Schmidt</strong>, den dieser 2007 im Rahmen einer <a href="http://www.anarchie-mannheim.de/2009/bilder/20070214_agm_reihe.gif">Veranstaltungsreihe</a> der <a href="http://www.anarchie-mannheim.de/">Anarchistischen Gruppe Mannheim</a> gehalten hat. Er führt in einige theoretische Aspekte des Anarchismus Mühsam&#8217;scher Prägung ein, spricht über sein Verhältnis zur Sozialdemokratie, Parlamentarismus, Reformismus so wie Gewalt und gibt einen kleinen Exkurs zur <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1XpUGyVq9jE">Geschichte der Gasbeleuchtung</a>. Er berichtet außerdem über Mühsams Versuch der Organisation des Subproletariats und weitere revolutionäre Umtriebe, behandelt einige literarische Erzeugnisse und Theaterstücke und rezipiert selbst ein paar Schüttelreime. Er streift die Münchner Ereignisse von 1919 und spricht über Mühsams Berührungen mit der Justiz. Insgesamt ein eher essayistischer Vortrag im authentisch-anarchistischen Sinne.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.anarchie-mannheim.de/downloads/ErichMuehsam.ogg">via AGM</a> (ogg; 55,3 MB; 56:12 min) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Erich_Muehsam/Johannes_Schmidt-Erich_M%c3%bchsam-Ein_Leben_fuer_die_Revolution.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 32,1 MB; 56:05 min)</ol>
	<p><strong>4.) 17 Grad / Ausgabe 85: Münchner Räterepublik</strong>: Da Johannes K.F. Schmidt die Geschichte der Münchner Räterepublik nur streift, fügen wir einen Beitrag zu diesem Thema hinzu: in einer Audio-Collage gibt die Redaktion <a href="http://www.17grad.net/">17 Grad</a> einen Überblick über die Ereignisse in München 1919. Dabei wechseln sich chronologische Berichte über die Ereignisse mit der Verlesung von damals verbreiteten Flugblättern, Bekanntmachungen und Proklamationen.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?z5nout7m5lngvy9">via Mediafire</a> (mp3; 82,3 MB; 59:56 min)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/17-grad" rel="tag">17 Grad</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/anarchismus" rel="tag">Anarchismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/bewegungsgeschichte" rel="tag">Bewegungsgeschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/erich-m%C3%BChsam" rel="tag">Erich Mühsam</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/johannes-k.f.-schmidt" rel="tag">Johannes K.F. Schmidt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/klassenkampf" rel="tag">Klassenkampf</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/libert%C3%A4rer-literat-und-lebemann" rel="tag">Libertärer Literat und Lebemann</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/m%C3%A4nner-mit-b%C3%A4rten" rel="tag">Männer mit Bärten</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/m%C3%BCnchner-r%C3%A4terepublik" rel="tag">Münchner Räterepublik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/r%C3%A4tekommunismus" rel="tag">Rätekommunismus</a>]]></content:encoded>
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		<title>Kritik der Religion &#8211; Kritik der Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>(Aber)Glaube</dc:subject><dc:subject>Esoterik</dc:subject><dc:subject>Gesellschaftskritik</dc:subject><dc:subject>Katholizismus</dc:subject><dc:subject>Lars Quadfasel</dc:subject><dc:subject>Leo Elser</dc:subject><dc:subject>Magnus Klaue</dc:subject><dc:subject>Mystik</dc:subject><dc:subject>Protestantismus</dc:subject><dc:subject>Religion</dc:subject><dc:subject>Religionskritik</dc:subject><dc:subject>Spiritualismus</dc:subject><dc:subject>Theologie</dc:subject><dc:subject>Ulrike Eichler</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Wir dokumentieren an dieser Stelle mehrere Vorträge, die auf unterschiedliche Weise das Verhältnis von Religionskritik und Gesellschaftskritik zum Thema haben:
	1. Leo Elser &#8211; Kritik der Religion / Kritik der Gesellschaft: Im Dezember 2011 hat Leo Elser (Redaktion Pólemos) einen Vortrag in Saarbrücken gehalten, in dem er nach der Aktualität der Religionskritik fragt, angesichts einer Gesellschaft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wir dokumentieren an dieser Stelle mehrere Vorträge, die auf unterschiedliche Weise das Verhältnis von Religionskritik und Gesellschaftskritik zum Thema haben:</p>
	<p><strong>1. Leo Elser &#8211; Kritik der Religion / Kritik der Gesellschaft</strong>: Im Dezember 2011 hat Leo Elser (<a href="http://kritischetheorie.wordpress.com/polemos/">Redaktion Pólemos</a>) einen Vortrag in Saarbrücken gehalten, in dem er nach der Aktualität der Religionskritik fragt, angesichts einer Gesellschaft, in der Religion nur noch eine Ware auf einem Markt für Seelenhygiene zu sein scheint. Dies tut er ausgehend von dem Marx&#8217;schen Satz, dass die Kritik der Religion Grundlage jeder Kritik sei (<a href="http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_378.htm">Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie</a>) und referiert vor allem zu den Begriffen Kritik, Wahrheit und Vernunft. Insgesamt geht es ihm sehr stark darum, sich von Religionskritik als Ressentiment abzusetzen.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Nach Marx ist die Kritik der Religion die Voraussetzung aller Kritik. Doch besteht auch in gottlosen Zeiten wie den unseren, in denen das Bekenntnis gegen die etablierte Religion zum guten Ton gehört, kein Mangel an Götzen, die der „durch seine Gesundheit erkrankte Menschenverstand“ (Adorno) aufbietet, um nur eines nicht werden zu müssen: Vernunft. Vernunft und Kritik, die in unvernünftigen Verhältnissen notwendig dasselbe sind, teilen mit der traditionellen Theologie aber ihren Bezug auf das Ganze und den Anspruch auf Wahrheit. So wie sich die bloße Meinung gegen die Kirche als Religionskritik missversteht, so auch die Meinung gegen die Banken als Kapitalismuskritik. Beides ist mitnichten „verkürzte Kritik“, die aufs richtige Maß zu verlängern sich linke Intellektuelle zur Aufgabe gemacht haben, sondern zum Ressentiment versteinerte Denkform dessen, was ohnehin ist, aber nicht mehr sein darf, wenn Vernunft wirklich werden soll. Veranstalterin: Rosa Luxemburg Stiftung / Peter Imandt Gesellschaft. [<a href="http://antifasaar.blogsport.de/2011/11/25/terminhinweis-vortrag-kritik-der-religion-kritik-der-gesellschaft/">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Leo_Elser_Kritik_der_Religion_Kritik_der_Gesellschaft.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 38,8 MB; 42:22 min)</ol>
	<p><strong>2.1 Lars Quadfasel &#8211; Der heilige Schein des Kapitals</strong>: Im Mai 2011 hat Lars Quadfasel (<a href="http://www.studienbibliothek.org/">Hamburger Studienbibliothek</a>) im <a href="http://cafenegation.blogsport.de/">Café Negation</a> in Dresden einen Vortrag über Glauben und Religiosität im flexiblen Kapitalismus gehalten. Er widmet sich sowohl einer neuen, spiritualisierten und individualisierten Glaubenspraxis, als auch einer verkehrten, positivistischen Religionskritik. (Vgl. hierzu <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/lars-quadfasel">seine Vorträge im Audioarchiv</a> und seinen dreiteiligen Text »Gottes Spektakel«: <a href="http://www.extrablatt-online.net/archiv/ausgabe-4/lars-quadfasel-gottes-spektakel-teil-1.html">I</a>, <a href="http://www.extrablatt-online.net/archiv/ausgabe-5/lars-quadfasel-gottes-spektakel-teil2.html">II</a>, <a href="http://www.extrablatt-online.net/archiv/ausgabe-6/lars-quadfasel-gottes-spektakel-teil-3.html">III</a>.)</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Kri­tik der Re­li­gi­on hat es im Spät­ka­pi­ta­lis­mus mit einem Pa­ra­dox zu tun: Die Kir­chen, einst Herrn über Kö­ni­ge und Kai­ser, sind zum Hilfs­in­sti­tut für See­len­hy­gie­ne her­ab­ge­stürzt. Ihre Dome wur­den zu Tou­ris­ten­at­trak­tio­nen, ihre Pre­di­ger zu Show­mas­tern, ihr Papst zum ös­ter­li­chen Grußau­gust. Und doch scheint Gott sich als sen­ti­men­ta­les An­denken an from­me­re Tage pu­del­wohl zu füh­len. Widerlegt, er­le­digt und ent­mach­tet, hat sich die Re­li­gi­on mit ihrem Sturz nicht bloß ar­ran­giert, son­dern dar­aus neue Kraft ge­schöpft. Als Sinnres­sour­ce für die be­son­de­ren Mo­men­te pro­fi­tiert sie vom Tabu, dass nie­mand über die pri­va­ten Fei­er­abend­ver­gnü­gen an­de­rer zu spotten hat. Wer es den­noch tut, er­fährt schnell, dass auch ein Well­ness­gott alles an­de­re als ge­müt­lich ist. Spä­tes­tens seit dem welt­wei­ten Erfolg der is­la­mi­schen Glau­ben­sof­fen­si­ve gel­ten auch im Wes­ten »re­li­giö­se Ge­füh­le« wie­der als schüt­zens­wer­tes Gut: Woran einer glau­be, und sei es an Dji­had, Scha­ria und Frau­en­hass, ver­die­ne al­le­mal Re­spekt. Seit­her ver­zeich­nen auch die christ­lich-​kul­tur­in­dus­tri­el­len Gottesspek­ta­kel wie­der Zu­schau­er­re­kor­de; und wer es statt der ein­ge­bo­re­nen Kulte lie­ber etwas exo­ti­scher hat, ju­belt einem ab­ge­setz­ten tibe­ta­ni­schen Feu­dal­herrn zu. Aus dem zwang­haf­ten Drang, an ir­gend etwas zu glau­ben, spricht frei­lich nichts als der Wunsch nach einem Halt, egal woran: nach un­be­ding­ter Au­to­ri­tät. Ador­no nann­te der­ar­ti­ge Pseu­do­re­li­gio­si­tät, die von Blas­phe­mie kaum zu un­ter­schei­den ist, den »un­ge­glaub­ten Glau­ben«. Des­sen Be­deu­tung ver­fehlt die Mehr­zahl derer, die laut­stark gegen Kir­chen­ta­ge und Papst­be­su­che mobil machen. An­ti­kle­ri­ka­le Ak­ti­vis­ten in­sze­nie­ren sich als mi­li­tan­te Vor­hut des all­ge­mei­nen Com­mon Sense, wäh­rend ihre in­tel­lek­tu­el­len Stichwort­ge­ber, Chris­to­pher Hit­chens oder Ri­chard Daw­kins, den Hei­li­gen Schrif­ten Feh­ler nach­wei­sen und dabei Re­li­gi­on ein­mal mehr auf Priestertrug re­du­zie­ren. Deren Po­si­ti­vis­mus stößt sich an dem theo­lo­gi­schen Dogma, dass das, was ist, nicht alles ist: an genau dem un­be­ding­ten Wahr­heits­an­spruch also, den der Ma­te­ria­lis­mus zu ret­ten hätte – vor un­gläu­bi­gen Pfaf­fen wie vor gläu­bi­gen Athe­is­ten.</p>
	<p>Lars Quad­fa­sel ist as­so­zi­iert in der Ham­bur­ger Stu­di­en­bi­blio­thek und schreibt u. a. für kon­kret, Jung­le World und das Bre­mer Ex­tra­blatt. Seine Auf­sät­ze zu »Buffy the Vam­pi­re Slay­er« sind so­eben im Sam­mel­band »<a href="http://www.verbrecherverlag.de/buch.php?id=541">Hor­ror als All­tag</a>« im Ver­bre­cher Ver­lag er­schie­nen. [<a href="http://cafenegation.blogsport.de/2011/04/29/cafe-im-mai/">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong>: via AArchiv: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Lars_Quadfasel/Lars_Quadfasel-Der_heilige_Schein_des_Kapitals-01-Vortrag.mp3">Teil 1</a> (mp3; 29,8 MB; 52:09 min) + <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Lars_Quadfasel/Lars_Quadfasel-Der_heilige_Schein_des_Kapitals-02-Diskussion.mp3">Teil 2</a> (mp3; 32,9 MB; 57:33 min) | <a href="http://soundcloud.com/cafe-negation/lars_quadfasel_religionskritik">via Soundcloud</a></ol>
	<p><strong>2.2 Kritik an Religion und Religionskritik (Interview)</strong>: Zum selben Thema gab es im Oktober im Rahmen der <a href="http://papstabschaffen.blogsport.de/">Mobilisierung gegen den Papstbesuch in Erfurt</a> ein <a href="http://papstabschaffen.blogsport.de/veranstaltungsprogramm/">Seminar</a> mit Lars Quadfasel, wozu im Vorfeld ein Interview mit ihm auf Radio FREI geführt wurde:</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.freie-radios.net/mp3/20110922-interviewk-43213.mp3">via FRN</a> (mp3; 19,5 MB; 21:15 min)</ol>
	<p><strong>3. Magnus Klaue &#8211; Ornament und Verbrechen</strong>: Die <a href="http://www.hummel-antifa.de.vu/">HUmmel-Antifa</a> hat im November einen Vortrag zum Thema mit Magnus Klaue organisiert. Klaue spricht zunächst über den Zusammenhang von Protestantismus, Atheismus und Pädagogik und vergleicht dann Protestantismus und Katholizismus im Bezug auf den jeweiligen Stellenwert von Wort, Bild und Ornament. Er formuliert eine Kritik an den Protesten gegen den unweit zurückliegenden Papstbesuch und vergleicht u.a. den Pluralismus der Zivilgesellschaft mit dem Kompromiss der Ökumene. Zentral ist für den Vortrag auch ein ästhetischer Aspekt des Vergleichs zwischen Katholizismus und Protestantismus, den er u.a. an dem Film »<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_wei%C3%9Fe_Band">Das Weiße Band</a>« von Michael Haneke, aber auch an verschiedenen Beispielen der Literatur diskutiert. Ein weiterer Aspekt ist das Bilderverbot in beiden Konfessionen. Zuletzt spricht er über die Novelle »<a href="http://www.kleist.org/texte/DieheiligeCaecilieoderdieGewaltderMusikL.pdf">Die heilige Cäcilie und die Gewalt der Musik</a>« von Heinrich Kleist. Der Titel des Vortrages ist dem Text »<a href="http://www.robertdietzel.de/index.php/Theorie.html?file=tl_files/Bilder_Content/Bilder_Studium/Abbauproduktion/LOOS/loos_ornament.pdf">Ornament und Verbrechen</a>« von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Loos">Adolf Loos</a> entnommen, der sich im Begründungszusammenhang einer extremen Fortschrittslogik für eine Wegrationalisierung jeder Ornamentik ausspricht. </p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Zu den gängigen Argumenten derer, die dem Protestantismus gegenüber dem vermeintlich archaischen Katholizismus ein größeres &#8222;emanzipatorisches Potential&#8220; zutrauen, gehört die Feststellung, jener habe mit dem Primat des Wortes gegenüber dem Bild und mit der Beseitigung von sinnlichem Prunk zugunsten der universalen Geltungskraft des Logos innerhalb des Christentums die Aufklärung gegenüber dem Mythos betrieben. Doch die Dialektik der Aufklärung bestimmt auch das Verhältnis von Sinnlichkeit und Geist in den beiden christlichen Konfessionen selbst. Nicht nur brach sich der Protestantismus mit der Reformation in einer barbarischen Massenbewegung Bahn, der es nicht um die Sublimierung der Sinnlichkeit zum Geist, sondern um Durchsetzung einer christlichen Volksvernunft, um Zwangsversöhnung von niedergehaltenem Trieb und autoritärem Dogma, zu tun war. Auch der protestantische Ikonoklasmus attackierte anders als das jüdische Bilderverbot das Bild nie, um dessen Bann zu brechen, sondern um das in seinem Schein aufleuchtende Versprechen von Versöhnung, das von seinem Bann freilich nicht zu trennen ist, zu exorzieren. Während in der Verherrlichung ästhetischen Scheins im Katholizismus, der immer auch überstrahlt, was er ausdrückt, die Dialektik von Bild und Begriff lebendig bleibt, vernichtet der Protestantismus mit dem Bild auch den Logos, der es zu transzendieren vermöchte. Im Hass auf das Ornamentale kündigt sich eine neue Sachlichkeit an, die mit allem Nutzlosen auch alles Lebendige aus den Herzen der Menschen tilgen möchte. Menschenfreundlich wird der Protestantismus immer nur dort, wo er der ihm eigenen Barbarei gewahr wird. Zu welcher Erkenntnis er dann fähig ist, soll an der Novelle eines der unheimlichsten Protestanten der Literaturgeschichte, an Heinrich von Kleists &#8222;Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik&#8220;, veranschaulicht werden. [<a href="http://www.hummel-antifa.de.vu/">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Magnus_Klaue/Magnus_Klaue-Ornament_und_Verbrechen.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 32,9 MB; 57:27 min) | hören: <a href="http://soundcloud.com/hummelafa/klaue">via Soundcloud</a></ol>
	<p><strong>4. Ulrike Eichler &#8211; Gott außer Landes. Zur Erfahrung seiner Abwesenheit in der Mystik</strong>: Ein Vortrag aus dem Programm von »Weimar denkt«, einem vom Weimarer <a href="http://www.klassik-stiftung.de/index.php?id=180">Friedrich-Nietzsche-Kolleg</a> organisierten <a href="http://www.immigene.eu/assets/Uploads/Weimar-Denkt-Flyer.pdf">Vortragsprogramm</a>. Die Referentin spricht aus einer evangelisch-theologischen Perspektive über insbesondere weibliche Mystikerinnen und deren Differenz zu einer »abstrakt-metaphysisch orientierten« Theologie. Für die größtenteils religionskritischen, atheistischen, säkularen NutzerInnen des Audioarchivs, ist der Vortrag vielleicht als ein Einblick in innertheologische Debatten interessant (u.a. auch die bemerkenswerte, aber sicher nicht zufällige Tatsache, dass auch hier über Nietzsche und Derrida diskutiert werden darf). Insgesamt ist mein Eindruck, dass die im Vortrag beschriebene Suchbewegung eine nach einem sinnlich spürbaren Halt in der Welt ist, ohne diese eigenhändig verändern zu müssen. Dabei kommt m.E. ein Subjektivismus zum Ausdruck, den Elser und Quadfasel in ihren Vorträgen jeweils angesprochen haben. Die Diskussion ist aufgrund des hohen Geräuschpegels im Hintergrund etwas schwer verständlich.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Weimar_Denkt/2011/Ulrike_Eichler-Gott_au%c3%9fer_Landes-01-Vortrag.mp3">Vortrag</a> (mp3; 27,3 MB; 47:38 min) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Weimar_Denkt/2011/Ulrike_Eichler-Gott_au%c3%9fer_Landes-02-Diskussion.mp3">Diskussion</a> (mp3; 18,9 MB; 18:55 min)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/%28aber%29glaube" rel="tag">(Aber)Glaube</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/esoterik" rel="tag">Esoterik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/gesellschaftskritik" rel="tag">Gesellschaftskritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/katholizismus" rel="tag">Katholizismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/lars-quadfasel" rel="tag">Lars Quadfasel</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/leo-elser" rel="tag">Leo Elser</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/magnus-klaue" rel="tag">Magnus Klaue</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/mystik" rel="tag">Mystik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/protestantismus" rel="tag">Protestantismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/religion" rel="tag">Religion</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/religionskritik" rel="tag">Religionskritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/spiritualismus" rel="tag">Spiritualismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/theologie" rel="tag">Theologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ulrike-eichler" rel="tag">Ulrike Eichler</a>]]></content:encoded>
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		<title>Libertärer Literat und Lebemann #1</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>17 Grad</dc:subject><dc:subject>Anarchismus</dc:subject><dc:subject>ArbeiterInnenbewegung</dc:subject><dc:subject>Bewegungsgeschichte</dc:subject><dc:subject>Biographisches</dc:subject><dc:subject>Einfuehrendes</dc:subject><dc:subject>Erich Mühsam</dc:subject><dc:subject>Kommunismus</dc:subject><dc:subject>Libertärer Literat und Lebemann</dc:subject><dc:subject>Männer mit Bärten</dc:subject><dc:subject>Rätekommunismus</dc:subject><dc:subject>Räterepublik</dc:subject><dc:subject>Revolte</dc:subject><dc:subject>Revolution</dc:subject><dc:subject>Theoriegeschichte</dc:subject><dc:subject>Weimarer Republik</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Glossen von und über Erich Mühsam
	Als Anarchokommunist, der es geschafft hat, es sich mit anarchistischen und kommunistischen Organisationen gleichermaßen zu verscherzen, scheint uns Erich Mühsam nicht die unsympathischste historische Gestalt der deutschen Linken zu sein. Deshalb möchten wir hier in loser Folge auf biographische Features, Lesungen und Vorträge aufmerksam machen, die sich mit Mühsams Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4><a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/libert%E3%A4rer-literat-und-lebemann">Glossen von und über Erich Mühsam</a></h4>
	<p>Als Anarchokommunist, der es geschafft hat, es sich mit anarchistischen und kommunistischen Organisationen gleichermaßen zu verscherzen, scheint uns Erich Mühsam nicht die unsympathischste historische Gestalt der deutschen Linken zu sein. Deshalb möchten wir hier in loser Folge auf biographische Features, Lesungen und Vorträge aufmerksam machen, die sich mit Mühsams Leben und Schaffen beschäftigen. Bei der Aufarbeitung des Materials hat uns Mühsam mitunter zum Lachen gebracht, wobei klar ist, dass sein theoretisches Wirken auch eine kritische Betrachtung verdient; es handelt sich aber auch um einen sehr ernsten Teil einer unabgegoltenen und abgebrochenen  Geschichte, wenn man sich gewahr wird, welches Schicksal damit verbunden ist. Anlass für die Idee zu dieser Reihe, für die wir inzwischen eine ganze Menge Material gesammelt haben, war die Herausgabe seiner <a href="http://www.muehsam-tagebuch.de/" rel="external">Tagebücher</a>, die 2011 beim <a href="http://www.verbrecherverlag.de/buch.php?id=631" rel="external">Verbrecher Verlag</a> begonnen hat. </p>
	<p><strong>1.) Poesie und Revolution</strong>: Ihr hört zuerst ein biographisches Feature von Kurt Kreiler. U.a. kommen darin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lotte_Loebinger">Lotte Loebinger</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augustin_Souchy">Augustin Souchy</a> zu Wort, die Mühsam persönlich gekannt haben; es sind einige Auszüge aus theoretischen Texten und aus Tagebucheinträgen, sowie Vertonungen seiner Gedichte zu hören. Man erfährt einiges über seine Liebesaffären und finanzielle Probleme, sein Engagement gegen den Krieg, seine Tätigkeit in der Novemberrevolution und der Münchner Räterepublik &#8211; schließlich über seine Haft, seinen Zwist mit Parteikommunismus und Sozialdemokratie und seinen Kampf gegen die Nazis, die ihn brutal gefoltert und 1934 ermordet haben.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?hm27651ae39en6y">via Mediafire</a> (mp3; 54,8 MB; 59:52 min)</ol>
	<p><strong>2.) 17 Grad / Ausgabe 115: Erich Mühsam</strong>: Die 17-Grad-Redaktion hat einige interessante Tagebucheinträge von Erich Mühsam aus den 1910er Jahren herausgesucht und vorgelesen. Man erfährt Persönliches, aber auch Einschätzungen Mühsams zu politischen Entwicklungen seiner Zeit und zur Entwicklung proletarischer Kämpfe in Deutschland &#8211; zwischen verächtlichem Spott über die deutsche Arbeiterbewegung und überraschter Sympathie für selbstorganisierte Gegenwehr der Arbeiter. Zudem ist eine ausführliche Auslassung über den Vegetarismus enthalten. Die vollständige Sendung wird auf der <a href="http://www.17grad.net/pages/115-erich-muhsam/">Homepage von 17 Grad</a> zur Verfügung gestellt, auf dem AArchiv-Server findet ihr eine nachbearbeitete Version, in der die Musik herausgeschnitten ist.</p>
	<blockquote><p>Liebe Zuhörerinnen, geschätzte Zuhörer: wenn jemand der ehemaligen Reichs- und heutigen nur –hauptstadt weniger zugetan ist als der Bayerischen, wenn einer Vegetarier und andere Abstinent- und Verzichtler verspottet, wenn er es schafft, sich sowohl mit anarchistischen als auch mit kommunistischen Organisationen zu überwerfen, ohne politischen Verve einzubüßen, dann kann das kein so schlechter Mensch sein. Gewesen sein, müsste man genauer sagen. Denn der Anarchist und gleichzeitige Bohemian Erich Mühsam wurde 1934 von den Nazis im KZ Oranienburg ermordet. Dieser Tage erscheint nun der erste Band seiner Tagebücher im Berliner Verbrecherverlag. Die Berliner Morgenpost nennt dies ein literarisches Mammutprojekt, immerhin sind insgesamt 15 Bände und damit ca. 7000 Seiten geplant. Wir nennen es – bodenständig wie wir sind – großartig, wollen aber, wenn es um den vollbärtigen Zausel aus Lübeck geht, der während der Münchner Räterepublik so einiges auf die Beine gestellt und unter die Tische getrunken hat, von der Prämisse der werbefreien Sendungen Abstand nehmen: Sie hören in der Folge eine Reklame in Reinkultur, eine Hommage an den Autor mit seinen eigenen Worten quasi. Kaufen Sie diesen und die folgenden 14 Bände. Und wenn Sie dann noch Barmittel übrig haben: Sie wissen ja, wo Sie unsere <a href="http://www.17grad.net/pate-2-0-fur-unsere-kleinen/">Spendenaktion „Pate 2.0“</a> im Netz finden. [<a href="http://www.17grad.net/pages/115-erich-muhsam/">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.17grad.net/in/115_Erich-Muehsam.mp3">via 17 Grad</a> (mp3; 82,3 MB; 59:56 min) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Radio/17Grad/17Grad-115-Erich_M%c3%bchsam_Tageb%c3%bccher_1910.mp3">via AArchiv</a> (nachbearbeitet; 19,1 MB; 33:19 min)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/17-grad" rel="tag">17 Grad</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/anarchismus" rel="tag">Anarchismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/arbeiterinnenbewegung" rel="tag">ArbeiterInnenbewegung</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/bewegungsgeschichte" rel="tag">Bewegungsgeschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/biographisches" rel="tag">Biographisches</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/einfuehrendes" rel="tag">Einfuehrendes</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/erich-m%C3%BChsam" rel="tag">Erich Mühsam</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kommunismus" rel="tag">Kommunismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/libert%C3%A4rer-literat-und-lebemann" rel="tag">Libertärer Literat und Lebemann</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/m%C3%A4nner-mit-b%C3%A4rten" rel="tag">Männer mit Bärten</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/r%C3%A4tekommunismus" rel="tag">Rätekommunismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/r%C3%A4terepublik" rel="tag">Räterepublik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/revolte" rel="tag">Revolte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/revolution" rel="tag">Revolution</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/theoriegeschichte" rel="tag">Theoriegeschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/weimarer-republik" rel="tag">Weimarer Republik</a>]]></content:encoded>
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		<title>Wo keins ist, ist eins #3 und #4</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 12:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Dialektik</dc:subject><dc:subject>Fichte</dc:subject><dc:subject>FSK</dc:subject><dc:subject>Hegel</dc:subject><dc:subject>Hume</dc:subject><dc:subject>Idealismus</dc:subject><dc:subject>Kant</dc:subject><dc:subject>Martin Blumentritt</dc:subject><dc:subject>Materialismus</dc:subject><dc:subject>Michael Löbich</dc:subject><dc:subject>Philosophie</dc:subject><dc:subject>Radio</dc:subject><dc:subject>Susanne Sippel</dc:subject><dc:subject>Wo keins ist ist eins</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	#3 (Dezember 2011) &#8211; In der dritten Sendung zur Einführung in die Dialektik beschäftigen sich Michael Löbich, Susanne Sippel und Martin Blumentritt weiter mit dem Verhältnis von Wesen und Erscheinung und mit dem Begriff des Seins. Diesmal gehen sie von Hegel zurück zu Kant und diskutieren über dessen Versuch, das Denken zu denken, über das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>#3</strong> (Dezember 2011) &#8211; In der dritten Sendung zur Einführung in die Dialektik beschäftigen sich Michael Löbich, Susanne Sippel und Martin Blumentritt weiter mit dem Verhältnis von Wesen und Erscheinung und mit dem Begriff des Seins. Diesmal gehen sie von Hegel zurück zu Kant und diskutieren über dessen Versuch, das Denken zu denken, über das Verhältnis von Kategorie und Anschauung und die ursprüngliche Einheit der Apperzeption.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?195tjnjj5ahh169">via Mediafire</a> (mp3; 162,6 MB; 1 h 58:26 min) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Radio/FSK/Wo_keins_ist_ist_eins/2011-12-11_Wo_keins_ist_ist_eins-03.mp3">via AArchiv</a> (ohne Musik; 54,8 MB; 1 h 35:44 min)</ol>
	<p><strong>#4</strong> (Januar 2012) &#8211; Es geht weiter mit Kant und der Identität des Subjekts als Voraussetzung für synthetische Verknüpfungen, die konstitutiv für Erkenntnis sind. Es wird auch Fichtes System der Wissenschaft und die Frage nach der Wahrheit des Satzes der Identität A=A gestriffen, die Fichte und Hegel anzweifeln und auf verschiedene Weise weiter entwickeln. Die drei kehren dann wieder zum Beginn der Wesenslogik zurück, um weiter auf den Übergang von Unmittelbarkeit zur Vermittlung zu reflektieren und auf die Hegelschen Reflexionsbestimmungen einzugehen. Der vierten Sendung ist sehr gut zu folgen, da die erste Hälfte auf gut hörbaren, ausformulierten Sätzen basiert. In der zweiten Hälfte diskutieren die drei in gewohnter Weise und kreisen den Gegenstand der Reflexion ausschweifend ein.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?ib0ay3m0e69qm0f">via Mediafire</a> (mp3; 164,8 MB; 1 h 59:58 min) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Radio/FSK/Wo_keins_ist_ist_eins/2012-01-08_Wo_keins_ist_ist_eins-04.mp3">via AArchiv</a> (ohne Musik; 58,9 MB; 1 h 42:54 min)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/dialektik" rel="tag">Dialektik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/fichte" rel="tag">Fichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/fsk" rel="tag">FSK</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/hegel" rel="tag">Hegel</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/hume" rel="tag">Hume</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/idealismus" rel="tag">Idealismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kant" rel="tag">Kant</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/martin-blumentritt" rel="tag">Martin Blumentritt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/materialismus" rel="tag">Materialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/michael-l%C3%B6bich" rel="tag">Michael Löbich</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/philosophie" rel="tag">Philosophie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/radio" rel="tag">Radio</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/susanne-sippel" rel="tag">Susanne Sippel</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/wo-keins-ist-ist-eins" rel="tag">Wo keins ist ist eins</a>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Utopie, Spiel, Menschenmaschine</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/02/03/utopie-spiel-menschenmaschine/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Ästhetik und Kulturkritik</dc:subject><dc:subject>André Breton</dc:subject><dc:subject>Charles Fourier</dc:subject><dc:subject>Frühsozialismus</dc:subject><dc:subject>Kunst Spektakel Revolution</dc:subject><dc:subject>Kunsttheorie</dc:subject><dc:subject>NPC</dc:subject><dc:subject>Radio Corax</dc:subject><dc:subject>Tilman Reitz</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Charles Fourier und die Avantgarde-Bewegungen
	Ich bin gerade mehr oder weniger durch Zufall wieder auf einen Vortrag gestoßen, den Tilman Reitz am 15.04.2010 im Rahmen der Reihe Kunst, Spektakel und Revolution gehalten hat. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über das theoretische Werk Charles Fouriers und konzentriert sich dann vor allem auf die Rezeption Fouriers in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>Charles Fourier und die Avantgarde-Bewegungen</h4>
	<p>Ich bin gerade mehr oder weniger durch Zufall wieder auf einen <a href="http://spektakel.blogsport.de/2010/03/12/utopie-spiel-menschenmaschine/">Vortrag</a> gestoßen, den <strong>Tilman Reitz</strong> am 15.04.2010 im Rahmen der Reihe <a href="http://spektakel.blogsport.de">Kunst, Spektakel und Revolution</a> gehalten hat. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über das theoretische Werk Charles Fouriers und konzentriert sich dann vor allem auf die Rezeption Fouriers in der Kunst-Avantgarde und einem ihr nahestehenden intellektuellen Umfeld. Besonders ist die bearbeitete Radio-Version zu empfehlen, da dort dem Vortrag der Auszug eines Gedichts von André Breton über Fourier vorangestellt ist. Der Vortrag ist als ausgearbeiteter Textbeitrag in der <a href="http://spektakel.blogsport.de/broschur/broschur-2/">zweiten Broschüre</a> zur Reihe <em>Kunst, Spektakel und Revolution</em> erschienen und kann <a href="http://spektakel.blogsport.de/broschur/broschur-2/tilman-reitz-utopie-spiel-menschenmaschine/">hier</a> vollständig gelesen werden.</p>
	<blockquote><p>Eine Gesellschaft, die auf dem Spiel- oder Formtrieb aufbaut, hätte vermutlich starke zeremonielle, von ‚Sinn’ entlastete, aber strukturell gestaltete Anteile. Charles Fourier hat dieses Motiv in seiner frühsozialistischen Utopie konsequent durchgeführt: Er arrangiert Produktionsweisen, soziale Rangordnungen, Wohn- und Geschlechterverhältnisse so, dass ein Maximum künstlicher Ordnung höchste Abwechslung für die Beteiligten verspricht. Seine formalen Muster entnimmt Fourier Mythologie, Mathematik und Militär – die zentrale Produktionseinheit des ‚Palanstère’ leitet sich von der Phalanx, der antiken Schlachtreihe her – sein Formungsgegenstand sind die menschlichen Leidenschaften – die er selbst vorrangig als Triebe zu Spiel und Variation begreift. Die Ergebnisse lassen wenig von den gewohnten, bürgerlichen oder auch nur ‚realistischen’ Prinzipien von Vergesellschaftung übrig: Alle Arbeit soll attraktiv, die Konkurrenz ästhetisch, das Geschlechtsleben polymorph werden. Man muss sich daher kaum über das Interesse der Surrealisten an Fourier wundern. Neben seiner Fusionierung von Kunst und Leben dürfte für sie nicht zuletzt sein technischer, konstruktivistischer Umgang mit dem Begehren anziehend gewesen sein, der zwischen Befreiungsversprechen und planerischer Grausamkeit oszilliert (Benjamin und Barthes ziehen denn auch vergleichend de Sade heran). Fouriers Utopie kann als Traum wie als Alptraum erscheinen. Im Vortrag wird es darum gehen, was die anti-naturalistische, anti-bürgerliche und kunstkritische Avantgarde konkret mit Fourier anfangen konnte oder könnte – und wie seine eigenen Impulse zwischen der sozialtechnischen Tradition, der neuen Warenästhetik und dem utopischen Horizont des 19. Jahrhundert verortet sind.</p>
	<p>Tilman Reitz schrieb über Ideologiekritik im historisch-kritischen Wörterbuch des Marxismus, promovierte zu „Bürgerlichkeit als Haltung“ und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. [<a href="http://spektakel.blogsport.de/2010/03/12/utopie-spiel-menschenmaschine/">via</a>]</p></blockquote>
	<p><strong>Download</strong>: </p>
	<ol>
<li><a href="http://www.freie-radios.net/mp3/20100810-utopiespiel-35460.mp3">via FRN</a> (mp3; 48,9 MB; 71:11 min)</li>
	<li>via AArchiv: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kunst_Spektakel_Revolution/Tilman_Reitz-Utopie_Spiel_Menschenmaschine-Charles_Fourier_und_die_Avantgardebewegungen-01-Vortrag.mp3">Vortrag</a> (mp3; 36,0 MB; 62:50 min) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kunst_Spektakel_Revolution/Tilman_Reitz-Utopie_Spiel_Menschenmaschine-Charles_Fourier_und_die_Avantgardebewegungen-02-Diskussion.mp3">Diskussion</a> (mp3; 12,8 MB; 22:25 min)</li>
	<li>bearbeitete Radio-Version: <a href="http://www.mediafire.com/?6x38wdymh886ft4">via Mediafire</a> (mp3; 82,6 MB; 1 h 30:11 min)</li>
</ol>
	<p>Außerdem hat Swen Meyer auf Radio Corax ein Interview über Charles Fourier mit Tilman Reitz geführt, in dem dieser noch einmal zentrale Momente der Fourierschen Utopie zusammenfasst und in Beziehung zur Gegenwart und zur Möglichkeit des Kommunismus setzt:</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.freie-radios.net/mp3/20101118-berdenfr-37417.mp3">via FRN</a> (mp3; 24,1 MB; 26:17 min | <a href="http://www.freie-radios.net/37417">via</a>)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/%C3%84sthetik-und-kulturkritik" rel="tag">Ästhetik und Kulturkritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/andr%C3%A9-breton" rel="tag">André Breton</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/charles-fourier" rel="tag">Charles Fourier</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/fr%C3%BChsozialismus" rel="tag">Frühsozialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kunst-spektakel-revolution" rel="tag">Kunst Spektakel Revolution</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kunsttheorie" rel="tag">Kunsttheorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/npc" rel="tag">NPC</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/radio-corax" rel="tag">Radio Corax</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/tilman-reitz" rel="tag">Tilman Reitz</a>]]></content:encoded>
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		<title>Lost Tapes #4 und #5</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/02/02/lost-tapes-4-und-5/</link>
		<comments>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/02/02/lost-tapes-4-und-5/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Biographisches</dc:subject><dc:subject>Christentum</dc:subject><dc:subject>Dagmar Haase</dc:subject><dc:subject>Einfuehrendes</dc:subject><dc:subject>Erich Fromm</dc:subject><dc:subject>Essay</dc:subject><dc:subject>Franz Kafka</dc:subject><dc:subject>Geld</dc:subject><dc:subject>Geschlechterverhältnisse</dc:subject><dc:subject>Hans Jürgen Schulz</dc:subject><dc:subject>Jüdische Geistesgeschichte</dc:subject><dc:subject>Joachim Küchenhoff</dc:subject><dc:subject>kritische Theorie</dc:subject><dc:subject>Literatur</dc:subject><dc:subject>literaturwissenschaft</dc:subject><dc:subject>Lost Tapes</dc:subject><dc:subject>Marxismus</dc:subject><dc:subject>Psychoanalyse</dc:subject><dc:subject>Religion</dc:subject><dc:subject>Spiel</dc:subject><dc:subject>Theologie</dc:subject><dc:subject>Werner Ross</dc:subject><dc:subject>Zinskritik</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Nachdem der Rausch des Weihnachtsfestes mich auf erholsame Weise vorerst funktions-untüchtig gemacht hat und ich daher auch im Januar kaum dazu kam, an das Audioarchiv zu denken, folgt nun ein zweiteiliger Beitrag zur Reihe »Lost Tapes«:
	Seite A: Auf der ersten Seite hört ihr ein Radio-Essay von Hans-Jürgen Schulz über Erich Fromm, aus der Reihe »Portraits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nachdem der Rausch des Weihnachtsfestes mich auf erholsame Weise vorerst funktions-untüchtig gemacht hat und ich daher auch im Januar kaum dazu kam, an das Audioarchiv zu denken, folgt nun ein zweiteiliger Beitrag zur Reihe »<a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/lost-tapes">Lost Tapes</a>«:</p>
	<p><strong>Seite A</strong>: Auf der ersten Seite hört ihr ein Radio-Essay von Hans-Jürgen Schulz über Erich Fromm, aus der Reihe »Portraits deutsch-jüdischer Geistesgeschichte«. Es enthält zahlreiche Informationen aus der Biographie Fromms, rekonstruiert seine spezifische Verbindung von Marxismus und Psychoanalyse in einer durch die jüdische Tradition geprägten Lesart; man erfährt aber auch einiges über Fromms Verirrungen, etwa seine Zuwendung zum Buddhismus. Weitere Stationen sind Fromms Beziehung zu Marcuse und dem Institut für Sozialforschung, die Debatten und Konflikte, die er mit MarxistInnen, TheologInnen und PsychoanalytikerInnen geführt hat und seine Rezeption in der &#8217;68er-Bewegung und in der Neuen Linken. Man erfährt Wissenswertes über das Menschenbild Fromms, bzw. seinen Begriff von Menschheit im Verhältnis von Herrschaft und Utopie.Zuletzt gibt es einen ausführlichen Exkurs über Fromms Verhältnis zu Albert Schweizer, Albert Einstein und Bertrund Russell und die Auseinandersetzung dieser Intellektuellen mit der atomaren Aufrüstung. Das Essay ist dahingehend interessant, da der Autor Erich Fromm und einige seiner Zeitgenossen selbst gekannt hat und über persönliche Gespräche berichten kann. Am Anfang sind leider einige empfänger-bedingte Sendestörungen enthalten.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?xke820w2w0lzjdm">via Mediafire</a> (mp3; 33,6 MB; 58:46 min)</ol>
	<p><strong>Seite B</strong> / 1: Zu hören sind Marginalien von Werner Ross über das Verhältnis von heiligem Geist und schnödem Mammon. Dieses Verhältnis stellt Ross als einen Zweikampf zwischen Religion und Finanz dar, in dem die Religion oftmals unterliege. Die Predigt ist dahingehend aktuell, als dass sie von einer moralisch-religiösen Empörung über die Habgier der Finanziers und Geldverleiher gezeichnet ist und dabei auf altbekannte zinskritische Ressentiments zurückgreift. Nichtsdestotrotz erfährt man einige wissenswerte historische Zusammenhänge, für deren Rekonstruktion der Autor die Bibel und andere religiöse Dokumente nach einer darin enthaltenen Thematisierung des Geldes absucht. Die HörerInnen des Audioarchivs werden diesen Beitrag mit einem amüsierten Augenzwinkern zur Kenntnis nehmen.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?w8c7bzre614lwi1">via Mediafire</a> (mp3; 10,4 MB; 18:13 min)</ol>
	<p><strong>Seite B</strong> / 2: Ein sehr hörenswerter Essay aus dem Nachlass von Roman Karst (dem polnischen Herausgeber der Kafka-Werke) über das Verhältnis von Erotik und Tod im Werk Kafkas. Er interpretiert sehr ausführlich Passagen aus ›Das Schloss‹, ›Der Prozess‹, ›Die Strafkolonie‹, ›Die Verwandlung‹, u.a., untersucht diese auf die Darstellung von Weiblichkeit und nimmt dabei Bezug auf Foucault, Walter Benjamin, George Bataille, Kirkegaard, Sigmund Freud und Schopenhauer. Er rekonstruiert dabei, wie Kafka eine mystisch-mythische Gestalt der Frauen zeichnet, die bei ihm als begehrte aber nicht geliebte, erotische aber nicht schöne und in ihrem Wesen geheimnisvolle  Figuren erscheinen. Auch wenn dabei einige Charakteristika des Geschlechterverhältnisses in der Darstellung Kafkas herausgearbeitet werden, geschieht dies nicht explizit aus einer Perspektive der Kritik von Geschlechterverhältnissen oder gar aus einer feministischen Perspektive heraus.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?9gn8foclafjaeck">via Mediafire</a> (mp3; 20,7 MB; 36:08 min)</ol>
	<p><center> &#8211; &#8211; &#8211; </center></p>
	<p><strong>Seite A</strong>: Der Vortrag »<em>Sinnlichkeit, Sprache, Unbewusstes &#8211; Die Hörwelt der Psychoanalyse</em>« von Joachim Küchenhoff untersucht verschiedene Dimensionen, in denen das Hören eine zentrale Rolle in der psychoanalytischen Praxis spielt. Dabei geht es um Sprachlichkeit und Versprachlichung, Musikalität  und Bildlichkeit, Signifikanz und Synthese, nachträgliche Verstehens- und Rekonstruktionsprozesse. Neben Freud nimmt Küchenhoff unter anderem Bezug auf Jaque Lacan, aber auch auf Beispiele aus Literatur und Neuer Musik. Der Beitrag erfordert (ebenso wie auf Seite B) etwas die Geduld der radiophilen HörerInnen, da die ersten Minuten aufgrund einer Beschädigung der Kasette leicht verzerrt sind &#8211; der Rest des Beitrags ist allerdings gut hörbar. </p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?qhk2cmthww5e6gp">via Mediafire</a> (mp3; 16,2 MB; 28:22)</ol>
	<p><strong>Seite B</strong>: »<em>Im Spiel versinken bis zum Rausch &#8211; Annäherungen an den Homo Ludens</em>« &#8211; Das ziemlich spielerische Feature, das trotz seiner etwas naiven Herangehensweise auch Walter Benjamin zitiert, beschäftigt sich mit Idee und Kultur des Spiels. Es geht um den nutzlosen Charakter des Spiels, die Konstruktion regelgeleiteter Spielabläufe, Phantasie und Erfindung, sowie um Spaß und Glück. Zudem geht es um eine Untersuchung psychologischer Abläufe im Spiel und das Verhältnis des Spiels zu Kunst, Literatur, Arbeit, Religion, Kult/Kultur, Philosophie, Mythos, Rätsel, Spielsucht und <em>Flow</em> etc. &#8230; </p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?quatwuufhkax3te">via Mediafire</a> (mp3; 11,9 MB; 20:45)</ol>
	<p>Wir sind im Übrigen sehr dankbar, wenn jemand Hinweise auf besser hörbare Versionen der in der Reihe <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/lost-tapes">Lost Tapes</a> dokumentierten Beiträge hat oder diese zur Verfügung stellen kann.
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/biographisches" rel="tag">Biographisches</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/christentum" rel="tag">Christentum</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/dagmar-haase" rel="tag">Dagmar Haase</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/einfuehrendes" rel="tag">Einfuehrendes</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/erich-fromm" rel="tag">Erich Fromm</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/essay" rel="tag">Essay</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/franz-kafka" rel="tag">Franz Kafka</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/geld" rel="tag">Geld</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/geschlechterverh%C3%A4ltnisse" rel="tag">Geschlechterverhältnisse</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/hans-j%C3%BCrgen-schulz" rel="tag">Hans Jürgen Schulz</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/j%C3%BCdische-geistesgeschichte" rel="tag">Jüdische Geistesgeschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/joachim-k%C3%BCchenhoff" rel="tag">Joachim Küchenhoff</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritische-theorie" rel="tag">kritische Theorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/literaturwissenschaft" rel="tag">literaturwissenschaft</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/lost-tapes" rel="tag">Lost Tapes</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/marxismus" rel="tag">Marxismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/psychoanalyse" rel="tag">Psychoanalyse</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/religion" rel="tag">Religion</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/spiel" rel="tag">Spiel</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/theologie" rel="tag">Theologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/werner-ross" rel="tag">Werner Ross</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/zinskritik" rel="tag">Zinskritik</a>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Der Fetischismus</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/17/der-fetischismus/</link>
		<comments>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/17/der-fetischismus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 20:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Diethard Behrens</dc:subject><dc:subject>Fetischismuskritik</dc:subject><dc:subject>Hendrik Wallert</dc:subject><dc:subject>Ideologiekritik</dc:subject><dc:subject>Kornelia Hafner</dc:subject><dc:subject>Kritik der politischen Oekonomie</dc:subject><dc:subject>Michael Heinrich</dc:subject><dc:subject>Neue Marx Lektüre</dc:subject><dc:subject>Rosa Luxemburg Stiftung</dc:subject><dc:subject>Rote Ruhr Uni</dc:subject><dc:subject>TOP Berlin</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Im Oktober 2011 hat sich die u.a. von TOP Berlin und der RLS veranstaltete vierte Marx-Herbstschule dem Begriff und der Sache des Fetischismus in der Kritik der politischen Ökonomie angenommen. Die überwiegend recht kurzen Referate mehr oder weniger namhafter Marx-Experten wurden aufgezeichnet und können hier nachbearbeitet bezogen werden. Ich beschränke mich in meinen Beschreibungen diesmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Im Oktober 2011 hat sich die u.a. von <a href="http://top-berlin.net/" rel="external">TOP Berlin</a> und der <a href="http://www.rosalux.de/" rel="external">RLS</a> veranstaltete vierte <a href="http://marxherbstschule.net/" rel="external">Marx-Herbstschule</a> dem Begriff und der Sache des Fetischismus in der Kritik der politischen Ökonomie angenommen. Die überwiegend recht kurzen Referate mehr oder weniger namhafter Marx-Experten wurden aufgezeichnet und können hier nachbearbeitet bezogen werden. Ich beschränke mich in meinen Beschreibungen diesmal auf knappe Stichworte.</p>
	<p><strong><a href="http://www.oekonomiekritik.de/" rel="external">Michael Heinrich</a></strong>: <em>Die Bedeutung und systematische Stellung der Fetischkritik im Marx’schen Werk</em> (0:21 h)<br />
Einführung und historische Kontextualisierung des Fetischbegriffs.</p>
	<p><strong>Rolf Hecker</strong> (<a href="http://www.marxforschung.de/marxnf.htm" rel="external">Beiträge zur Marx-Engels-Forschung</a>): <em>Der Fetischbegriff in die Entstehungsgeschichte des Kapital</em> (0:21 h)<br />
Philologische Einführung in die Begriffsverwendung bei Marx im Verlauf der Entstehung der KdpÖ.</p>
	<p><strong>Hendrik Wallat</strong> (offenbar <a href="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/+-Hendrik-Wallat-+.html" rel="external">RRU</a>): <em>Der Fetischbegriff im Kontext der Marx’schen Theorie</em> (0:18 h)<br />
Ausführungen zum Zusammenhang von Fetischismus und Ideologie sowie zu den Grenzen des Fetischbegriffs mit Bezügen zu Antisemitismus und Sozialchauvinismus.</p>
	<p><strong>Kornelia Hafner</strong> (<a href="http://www.marx-gesellschaft.de/" rel="external">Marx-Gesellschaft</a>): <em>Zur Frage des Gebrauchswertfetischismus</em> (0:26 h)<br />
Bemerkungen zur Frage, warum der Begriff des Gebrauchswerts sich nicht als revolutionstheoretische Kategorie eignet. Siehe ihren Aufsatz in D. Behrens: <a href="http://www.ca-ira.net/verlag/buecher/behrens-gesellschaft.html" rel="external">Gesellschaft und Erkenntnis. Zur materialistischen Erkenntnis- und Ökonomiekritik</a>, Freiburg, 1992</p>
	<p><strong>Diethard Behrens</strong> (<a href="http://www.marx-gesellschaft.de/" rel="external">Marx-Gesellschaft</a>): <em>Zur Problematik des Zusammenhangs von Kapitalfetisch, Technik- und Wissenschaftskritik</em> (0:12 h)</p>
	<p><strong><a href="http://userpage.fu-berlin.de/~frowolf/webseite/" rel="external">Frieder Otto Wolf</a></strong>: <em>Rezeptions- und Wirkungsgeschichte des Marx’schen Fetischbegriffs</em> (0:38 h)<br />
Kurzer Abriss über Rezeption und Weiterentwicklungen des Fetischbegriffs, u.a. bei Adorno, Benjamin, Althusser, Balibar.</p>
	<p>Die Diskussionen sind nicht aufgezeichnet worden. Die Podiumsveranstaltung mit Hafner, Wallat und Behrens fand leider in einem akustisch ungeeigneten Saal statt. Daher sind die Aufzeichnungen trotz Nachbearbeitung von schlechter Audioqualität.</p>
	<ul><strong>Download</strong> via <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Marx-Herbstschule_2011/" rel="external">AAarchiv</a> oder <a href="http://www.mediafire.com/?ulbzu8wdysnbw" rel="external">MF</a>. Unbearbeitet bei <a href="http://www.archive.org/details/Iv.Marx-herbstschuleDerFetischismus" rel="external">Archive.org</a></ul>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/diethard-behrens" rel="tag">Diethard Behrens</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/fetischismuskritik" rel="tag">Fetischismuskritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/hendrik-wallert" rel="tag">Hendrik Wallert</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ideologiekritik" rel="tag">Ideologiekritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kornelia-hafner" rel="tag">Kornelia Hafner</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritik-der-politischen-oekonomie" rel="tag">Kritik der politischen Oekonomie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/michael-heinrich" rel="tag">Michael Heinrich</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/neue-marx-lekt%C3%BCre" rel="tag">Neue Marx Lektüre</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rosa-luxemburg-stiftung" rel="tag">Rosa Luxemburg Stiftung</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rote-ruhr-uni" rel="tag">Rote Ruhr Uni</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/top-berlin" rel="tag">TOP Berlin</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Tutorial: Audiobearbeitung</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/15/tutorial-audiobearbeitung/</link>
		<comments>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/15/tutorial-audiobearbeitung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 21:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>In eigener Sache</dc:subject>
		<guid>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/15/tutorial-audiobearbeitung/</guid>
		<description><![CDATA[	Im Folgenden möchte ich &#8211; nun doch endlich &#8211;, einer Bitte und meiner eigenen Ankündigung folgend, meine Erfahrungen im Umgang mit dem plattformunabhängigen Open-Source-Programm Audacity teilen. Diese beschränken sich weitgehend auf die Nachbearbeitung von Sprachtonaufnahmen. Abgefasst seit Januar 2011, bezieht sich das Tutorial auf die Version 1.3.12 von Audacity.
	Die richtige Aufnahme
	Mit dem Mitschnitt von Vorträgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Im Folgenden möchte ich &#8211; nun doch endlich &#8211;, einer Bitte und meiner eigenen Ankündigung folgend, meine Erfahrungen im Umgang mit dem plattformunabhängigen Open-Source-Programm <a href="http://audacity.sourceforge.net/" rel="external">Audacity</a> teilen. Diese beschränken sich weitgehend auf die Nachbearbeitung von Sprachtonaufnahmen. Abgefasst seit Januar 2011, bezieht sich das Tutorial auf die Version 1.3.12 von Audacity.</p>
	<h3>Die richtige Aufnahme</h3>
	<p>Mit dem Mitschnitt von Vorträgen u.Ä. habe ich bisher wenig Erfahrung. Da die Qualität wesentlich vom Aufnahmegerät und der Art der Veranstaltung, die aufgezeichnet werden soll, abhängt, sind pauschale Aussagen darüber schwierig. Worauf aber auf jeden Fall zu achten ist:</p>
	<ol>
<li>Übersteuerungen vermeiden. Vorher ausprobieren, wie sensibel das Aufnahmegerät bzw. das Mikrophon ist und mögliche Einstellungen bzw. den Abstand zur ReferentIn an deren Lautstärke anpassen; lieber etwas leiser einstellen. Denn eine vergleichsweise leise Aufnahme lässt sich im Nachhinein leichter hörbar machen als eine übersteuerte.</li>
	<li>Stör- und Nebengeräusche vermeiden. Dies betrifft besonders Erschütterungen des Mikrophons. Solche sind auf der Aufnahme oft deutlich hörbar und lassen sich meines Wissens im Nachhinein kaum entfernen. ReferentInnen, die gerne mal auf den Tisch hauen, sollte man entweder bitten davon abzusehen oder alternativ das Aufnahmegerät gepolstert oder auf einem anderen Tisch postieren.<br />
Besitzt das Aufnahmegerät eine Funktion/Einstellung <em>low cut filter </em>(auch <em>high pass filter</em> genannt) sollte sie genutzt werden, da sie einige Störgeräusche dieser Art abschwächt.</li>
</ol>
	<h3>Zur Nachbearbeitung</h3>
	<p><a id="more-470"></a></p>
	<p>Ich unterstelle hier, dass die Rohaufnahme in digitaler Form, also als Datei (mp3, wma, wav oder sonstiges Format) vorliegt. Öffnet/importiert man nun eine solche Datei in Audacity, stellt sie sich wahrscheinlich so oder ähnlich da:</p>
	<p><a href="http://audioarchiv.blogsport.de/images/1unbearbeitet.jpg" rel="external"><img src="http://audioarchiv.blogsport.de/images/thumb-1unbearbeitet.jpg" alt="Unbearbeitete Aufnahme" /></a></p>
	<p>Deutlich erkennbar sind die starken aber kurzen Ausschläge, die Lautstärke-Spitzen an einigen Stellen. Am Ende ist der Applaus oft viel lauter als der Vortrag die meiste Zeit über. Versucht man nun die Aufnahme zu verstärken bzw. zu &#8222;normalisieren&#8220;, wird nur die lauteste Stelle angehoben auf die höchstmögliche Lautstärke, und der Rest der Aufnahme um denselben Wert &#8211; im Zweifelsfall um 0 dB oder sogar um einen negativen Wert, weil die lauteste Stelle eine Übersteuerung ist. Damit kommen wir also nicht weiter, wenn das Ziel der Nachbearbeitung eine gut hörbare Aufnahme ohne große Lautstärkeunterschiede, Störgeräusche, Rauschen und übermäßige Dateigröße ist. Stattdessen haben wir zwei Möglichkeiten.</p>
	<h4>1. Stapelverarbeitung <em>Clean Speech</em></h4>
	<p>Die Stapelverarbeitung ist über das Menü <em>Datei/Stapelverarbeitung anwenden</em> zu erreichen und vollzieht, entweder an vielen Dateien oder nur am aktuellen Projekt eine Reihe von Effekten: Zusammenfassung auf eine Spur (Stereo → Mono); Klickfilter; Rauschfilter; Stille entfernen; Leveller; Normalisierung. Das ist schon eine gute Möglichkeit. Unser Beispielmitschnitt sieht dann aus:</p>
	<p><a href="http://audioarchiv.blogsport.de/images/6cleanspeech.jpg" rel="external"><img src="http://audioarchiv.blogsport.de/images/thumb-6cleanspeech.jpg" alt="" /></a></p>
	<h4>2. Manuelles Schneiden, Entrauschen und Komprimieren</h4>
	<p><strong>Mono-Spur erstellen</strong></p>
	<p>Mir scheint es wenig sinnvoll, Sprachaufnahmen in Stereo zu verbreiten, zumal dann, wenn nur einE SprecherIn zu hören ist. Hat die Datei nach dem Öffnen in <em>Audacity</em> zwei Spuren, kann man entweder eine löschen oder beide zu einer Spur zusammenfassen. Das bewerkstelligt man am besten über den Menüpunkt <em>Spur/Stereospur in Mono umwandeln</em>.</p>
	<p><strong>Kompressor</strong></p>
	<p>Ich habe erst vor <s>kurzem</s> einiger Zeit den Effekt &#8222;(Dynamik-)Kompressor&#8220; einigermaßen verstanden und für meine Zwecke nutzbar machen können. Dieser Effekt macht, was sein Name sagt: Er komprimiert die Dynamik, verringert also die Lautstärkeunterschiede innerhalb des Bereichs, auf den er angewandt wird und erhöht so die &#8222;gefühlte&#8220; Lautstärke. (Man kennt das von TV-Werbung, die immer lauter zu sein scheint, als die eigentlichen Sendungen und ebenso von neuer Musik im Vergleich zu Produktionen aus früheren Jahrzehnten.) Das ist genau, was wir hier brauchen. Allerdings verstärkt er damit auch alle Hintergrund- und Nebengeräusche. Es empfiehlt sich daher vor dem Kompressor einen Rauschfilter anzuwenden, zumindest wenn die Aufnahme ein deutlich hörbares Rauschen aufweist oder wenn ein sehr starker Kompressor angewandt werden soll (z.B. auf Diskussionsmitschnitte mit zahlreichen, recht leisen Wortmeldungen aus dem Auditorium). Ohne den Rauschfilter wird das Rauschen an den Stellen, an denen der Kompressor verstärkend wirkt, mitverstärkt und macht das Hören unangenehm.</p>
	<p><strong>Schneiden</strong></p>
	<p>Vor allen Rauschfilter- und Kompressionseffekten ist die Datei aber zuzuschneiden. Denn natürlich ist die Abschnitt zwischen Einschalten der Aufnahme und Beginn des Vortrages bzw. der ReferentInvorstellung, so sie enthalten ist und sein soll, für die Dokumentation wenig interessant. Also sollte man sie wegschneiden (markieren und dann &#8222;Entf&#8220;-Taste drücken). Gleiches gilt für das Ende. Darüber hinaus ist man natürlich frei, ereignislose Stille, Unterbrechungen aller Art und dergleichen zu entfernen.</p>
	<p>Ob der Applaus enthalten sein soll, ist eine Geschmacksfrage. Ich persönlich finde es sinnvoll, wenn zu hören ist, wie der Vortrag angekommen ist und wie viele Leute etwa zugehört haben (obwohl das Klatschen oder &#8211; im akademischen Kontext &#8211; das Klopfen davon natürlich nur einen ungefähren Eindruck vermitteln kann). Wie auch immer, enthält die Aufnahme keine anschließende Diskussion, so empfiehlt sich, den Applaus auszublenden und ihn von den weiteren Maßnahmen der Nachbearbeitung auszunehmen. D.h. er braucht nicht verstärkt oder komprimiert werden, eben weil er meist schon laut genug ist.</p>
	<p><a href="http://audioarchiv.blogsport.de/images/2applaus.jpg" rel="external"><img src="http://audioarchiv.blogsport.de/images/thumb-2applaus.jpg" alt="" /></a><br />
Applaus vor dem Ausblenden</p>
	<p><a href="http://audioarchiv.blogsport.de/images/3ausgeblendet.jpg" rel="external"><img src="http://audioarchiv.blogsport.de/images/thumb-3ausgeblendet.jpg" alt="" /></a><br />
Applaus nach dem Ausblenden (Menüpunkt <em>Effekte/Ausblenden</em>)</p>
	<p><strong>Kompressor-Einstellungen</strong></p>
	<p>Der Dynamikkompressor hat in der oben genannten Version von <em>Audacity</em> die optionale Funktion &#8222;kurze Peaks [Spitzen] berücksichtigen&#8220;, diese sollte auf jeden Fall eingeschaltet sein, damit die Spitzen, sofern sie kurz genug sind, herausfiltert werden. Mit den übrigen Einstellungen muss man ein wenig experimentieren. </p>
	<p><a href="http://audioarchiv.blogsport.de/images/4kompressor.jpg" rel="external"><img src="http://audioarchiv.blogsport.de/images/thumb-4kompressor.jpg" alt="" /></a></p>
	<ul>
<li><strong>Verhältnis</strong> bestimmt, grob gesagt, die Stärke des Kompressors. Je höher, desto geringer fallen die nach der Anwendung noch vorhandenen Lautstärke-Unterschiede aus &#8211; die Bildschirmausgabe in <em>Audacity</em> ist also sehr blau.</li>
	<li><strong>Grenzwert</strong> gibt an, ab welcher Lautstärke der Kompressor überhaupt anspringt. Abschnitte der Aufnahme mit einer Lautstärke unterhalb dieses Werts werden also nicht verstärkt. Welchen Grenzwert man einstellen sollte, hängt daher wieder von der Art der Aufnahme ab: Bei einer Diskussion mit leisen Wortmeldungen muss auf jeden Fall ein niedrigerer Grenzwert verwendet werden; bei reinen Vorträgen ohne Zwischenmeldungen eher ein höherer.</li>
	<li><strong>Nebengeräusche:</strong> Diese Einstellung gilt den vom Kompressor gemäß der Grenzwert-Einstellung nicht verstärkten Anteilen der Aufnahme. Sie werden mehr oder minder stark abgesenkt. Damit sollte man sparsam sein, damit die Stimme(n) nicht abgehakt klingt/klingen.</li>
	<li>Die Option <strong>Anheben auf 0db nach Komprimieren</strong> muss ebenfalls aktiviert sein.</li>
</ul>
	<h4>Ergebnis</h4>
	<p>Unser Resultat sieht nach der beschriebenen Prozedur so aus und kann nun exportiert werden: </p>
	<p><a href="http://audioarchiv.blogsport.de/images/5komprimiert.jpg" rel="external"><img src="http://audioarchiv.blogsport.de/images/thumb-5komprimiert.jpg" alt="" /></a></p>
	<h4>Dateiexport</h4>
	<p>Ist man mit der Nachbearbeitung zufrieden, braucht man sie nur noch exportieren: Menü <em>Datei/Exportieren&#8230;</em>. Für den Export im mp3-Format muss die <a href="http://audacity.sourceforge.net/help/faq?s=install&#038;i=lame-mp3" rel="external">Lame</a>-Bibliothek in <em>Audacity</em> installiert sein. Im <em>Speichern&#8230;</em>-Dialog kann und sollte man nun noch Optionen für den Export festlegen. Sprachaufnahmen sollten in <em>mono</em> bzw. <em>joint stereo</em> mit einer recht niedrigen Bitrate kodiert werden. Mein Standard für Mono-Dateien ist 48 kBit/s. Man kann aber auch auf 40 oder gar 32 kBit/s runtergehen oder eine höhere Rate von z.B. 80 kBit/s verwenden. Das hängt vom Verwendungszweck der Datei ab. M. E. hat es aber jedenfalls keinen Sinn eine Sprachaufnahme mit 128 kBit/s zu kodieren, dabei kommen nämlich je nach Länge schnell erhebliche Dateigrößen und in Folge dessen lange Download-Zeiten heraus.</p>
	<h4>Ergänzungen?</h4>
	<p>Ich hoffe, dieses Tutorial konnte einigen den Einstieg in die Audiobearbeitung erleichtern und wirkt für Profis nicht zu dilettantisch. Ergänzungen, Hinweise, Fragen etc. können gern in den Kommentaren gestellt werden. Auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8efCliwT600" rel="external">Youtube</a> findet man übrigens auch ganz nützliche und eingängige Tutorials.
</p>
No Tags]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>KSR#2 erschienen</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/14/ksr2-erschienen/</link>
		<comments>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/14/ksr2-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 14:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>In eigener Sache</dc:subject>
	<dc:subject>Kürzere Beiträge &amp;amp;amp;amp;#038; Randnotizen</dc:subject>
		<guid>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/14/ksr2-erschienen/</guid>
		<description><![CDATA[	Das Bildungskollektiv hat zum Jahreswechsel eine zweite Broschüre zur Veranstaltungsreihe »Kunst, Spektakel und Revolution« herausgegeben, in der mehrere Autor_innen vertreten sind, die auch im Audioarchiv des öfteren zu hören sind. &#8211; Weitere Informationen hier.

No Tags]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Das <a href="http://biko.arranca.de">Bildungskollektiv</a> hat zum Jahreswechsel eine zweite Broschüre zur Veranstaltungsreihe »<a href="http://spektakel.blogsport.de">Kunst, Spektakel und Revolution</a>« herausgegeben, in der mehrere Autor_innen vertreten sind, die auch im Audioarchiv des öfteren zu hören sind. &#8211; Weitere Informationen <a href="http://spektakel.blogsport.de/broschur/broschur-2/">hier</a>.
</p>
No Tags]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wir sind der Euro?</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/08/wir-sind-der-euro/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 16:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Euro</dc:subject><dc:subject>Europa</dc:subject><dc:subject>Geld</dc:subject><dc:subject>Gerhard Stapelfeldt</dc:subject><dc:subject>Identität</dc:subject><dc:subject>Krise</dc:subject><dc:subject>Krisenanalyse und –theorie</dc:subject><dc:subject>Kritik der politischen Oekonomie</dc:subject><dc:subject>Neoliberalismus</dc:subject><dc:subject>Theoriegeschichte</dc:subject>
		<guid>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/08/wir-sind-der-euro/</guid>
		<description><![CDATA[	Bevor der Euro schließlich doch noch notgeschlachtet wird (oder sich vielmehr selbst erledigt), möchte ich hier auf einen Vortrag Gerhard Stapelfeldts vom 27. Mai 2011 hinweisen, der sich mit der politischen Ökonomie und Krise des Euro sowie mit dessen integrativer wie identitätsstiftender Funktion befasst. Er liegt als Audio- und als Video-Mitschnitt vor.
	Download/Audio: via AArchiv (1:31 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Bevor der Euro schließlich doch noch notgeschlachtet wird (oder sich vielmehr selbst erledigt), möchte ich hier auf einen Vortrag <strong>Gerhard Stapelfeldt</strong>s vom 27. Mai 2011 hinweisen, der sich mit der politischen Ökonomie und Krise des Euro sowie mit dessen integrativer wie identitätsstiftender Funktion befasst. Er liegt als Audio- und als Video-Mitschnitt vor.</p>
	<ul><strong>Download</strong>/Audio: via <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Gerhard_Stapelfeldt/Gerhard_Stapelfeldt-Wir_sind_der_Euro-Mai_2011.mp3" rel="external">AArchiv</a> (1:31 h, 31 MB)</p>
	<p><strong>Video/Audio</strong>: via <a href="http://www.archive.org/details/WirSindDerEuro" rel="external">Archive.org</a> (ogg vorbis/ogg video/mpeg/mp3/flac/wav), Stream via <a href="http://www.youtube.com/playlist?list=PLA473269334B51E22&#038;feature=plcp" rel="external">Youtube</a></ul>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/euro" rel="tag">Euro</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/europa" rel="tag">Europa</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/geld" rel="tag">Geld</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/gerhard-stapelfeldt" rel="tag">Gerhard Stapelfeldt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/identit%C3%A4t" rel="tag">Identität</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/krise" rel="tag">Krise</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/krisenanalyse-und-%E2%80%93theorie" rel="tag">Krisenanalyse und –theorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritik-der-politischen-oekonomie" rel="tag">Kritik der politischen Oekonomie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/neoliberalismus" rel="tag">Neoliberalismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/theoriegeschichte" rel="tag">Theoriegeschichte</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Witjastiefe 3 im Netz</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/06/witjastiefe-3-im-netz/</link>
		<comments>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/06/witjastiefe-3-im-netz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject>
	<dc:subject>In eigener Sache</dc:subject><dc:subject>FSK</dc:subject><dc:subject>Radio</dc:subject><dc:subject>Radio Corax</dc:subject><dc:subject>Sendung</dc:subject><dc:subject>Witjastiefe 3</dc:subject>
		<guid>http://audioarchiv.blogsport.de/2012/01/06/witjastiefe-3-im-netz/</guid>
		<description><![CDATA[	Witjastiefe 3 ist die größte anzunehmende Radiotiefe: ein zweistündiges monatliches Magazin und überregionales Radioprojekt.[via]
	Schon seit einiger Zeit ist Witjastiefe 3 als ein gemeinsames Radioprojekt von FSK und Radio Corax auf Sendung. Es geht in der Sendung darum, sich mit politischen Entwicklungen auseinanderzusetzen, ohne dabei selbst in den tagespolitischen Jargon zu verfallen, sondern theoretische Reflexion zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p>Witjastiefe 3 ist die größte anzunehmende Radiotiefe: ein zweistündiges monatliches Magazin und überregionales Radioprojekt.[<a href="http://witjastiefe3.blogsport.de/">via</a>]</p></blockquote>
	<p>Schon seit einiger Zeit ist <em>Witjastiefe 3</em> als ein gemeinsames Radioprojekt von <a href="http://www.fsk-hh.org">FSK</a> und <a href="http://959.radiocorax.de/">Radio Corax</a> auf Sendung. Es geht in der Sendung darum, sich mit politischen Entwicklungen auseinanderzusetzen, ohne dabei selbst in den tagespolitischen Jargon zu verfallen, sondern theoretische Reflexion zu wagen &#8211; in den Worten der Sendungsmacher_innen: »›Dass es weitergeht, ist die Katastrophe‹: Realpolitische Erwägungen im Interview, Reflexion der apokalytischen Stimmungslage der Republik und Interventionen an den soziokulturellen Kampfobjekten.« (<a href="http://www.fsk-hh.org/blog/2011/04/05/witjastiefe_3_startet">via</a>) Die bisher schon gesendeten Ausgaben der Witjastiefe sind nun online: <strong><a href="http://witjastiefe3.blogsport.de/">witjastiefe3.blogsport.de</a></strong> &#8211; zu finden sind unter anderem Sendungen über <a href="http://witjastiefe3.blogsport.de/2012/01/05/witjastiefe-3-iii-modeopfer-marx-und-ungarns-voelkische-wende/">die völkische Wende in Ungarn</a>, <a href="http://witjastiefe3.blogsport.de/2012/01/05/witjastiefe-3-vii-antiziganistische-realitaeten/">Antiziganistische Realitäten</a>, <a href="http://witjastiefe3.blogsport.de/2012/01/06/der-wunsch-nach-einer-heilen-welt-ix/">den Wunsch nach einer heilen Welt</a> und einige mehr.</p>
	<p>Die Witjas-Sende-Termine (jeder erste Donnerstag im Monat) findet ihr <a href="http://www.fsk-hh.org/sendung/Witjastiefe+3/transmitted">hier</a>, zu empfangen ist die Sendung auf UKW im Raum Hamburg auf 93.0 MHz und 101.4 bzw.105.7Mhz und im Raum Halle-Leipzig auf 95,9 Mhz. Per Internet-Live-Stream ist Witjastiefe 3 über <a href="http://959.radiocorax.de/index2.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=159">Corax</a> oder <a href="http://www.maknete.org/player/index.html">FSK</a> zu hören.</p>
	<p>Nachdem das Audioarchiv in einen kurzen Jahreswechselschlummer gefallen ist, geht&#8217;s hier auch in Kürze wieder weiter.</p>
	<p>Zur Beschreibung der Witjastiefe 3: <a id="more-599"></a> </p>
	<blockquote><p>Freie Radios sind zu allererst real existierender Freiraum in Zeiten kapitalistischer Zeichenhohheit. Damit wird freies Radio zu einem wichtigen Ort von Fragestellungen: Es sind Projekte, die auf dem Feld öffentlicher Diskussion agieren. Und damit geht es um ganz andere Formen der Kommunikation, als das warenförmige Angebot besonderer Schmeckerlis. Unter dieser Prämisse starten am Dienstag den 6.4. ab 10 Uhr das Freie Senderkombinat Hamburg und Radio CORAX Halle mit Witjastiefe 3 eine gemeinsame Magazinsendung. Diese wird in beiden Städten gleichzeitig gestaltet und ausgestrahlt. &#8222;Das es weitergeht, ist die Katastrophe&#8220;: Realpolitische Erwägungen im Interview, Reflexion der apokalytischen Stimmungslage der Republik und Interventionen an den soziokulturellen Kampfobjekten.<br />
Witjastiefe 3 ist die größte anzunehmende Radiotiefe, möglicherweise erst einmal ein zweistündiges Magazin, dass Anfangs am ersten Mittwoch im Monat, später wöchentlich gesendet wird. Realisiert wird das neue überregionale autonome Radioprojekt durch einen charmanten Umgang mit Nullen und Einsen.<br />
Zu empfangen ist die Sendung auf UKW im Raum Hamburg auf 93.0 MHz und 101.4 bzw.105.7Mhz und im Raum Halle-Leipzig auf 95,9 Mhz. Per Internet-Live-Stream ist Witjastiefe 3 über <a href="http://bit.ly/g1yOo9">http://bit.ly/g1yOo9</a> oder <a href="http://bit.ly/euqFD9">http://bit.ly/euqFD9</a> zu hören. [<a href="http://www.fsk-hh.org/blog/2011/04/05/witjastiefe_3_startet">via</a>]</p></blockquote>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/fsk" rel="tag">FSK</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/radio" rel="tag">Radio</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/radio-corax" rel="tag">Radio Corax</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/sendung" rel="tag">Sendung</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/witjastiefe-3" rel="tag">Witjastiefe 3</a>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Die Rückkehr der Herrenreiter</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/12/21/die-rueckkehr-der-herrenreiter/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 12:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>FDP</dc:subject><dc:subject>Kritik der deutschen Ideologie</dc:subject><dc:subject>Politik</dc:subject><dc:subject>Sachzwang FM</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Kommentar zum Rücktritt von Chr. Lindner
	Die Redaktion Sachzwang FM hat offenbar eine gewisse Freude (?) daran, sich neben ideologiekritischen Traktaten ab und zu auch dem sog. politischen Alltagsgeschäft der Bundesrepublik zu widmen. Nach den Abgesängen auf Horst Köhler und den Freiherrn zu Guttenberg erfährt nun auch ein FDP-Politker eine Würdigung der polemischen Art. 
	Ein bissiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>Kommentar zum Rücktritt von Chr. Lindner</h4>
	<p>Die Redaktion <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2009/02/24/sachzwangfm/">Sachzwang FM</a> hat offenbar eine gewisse Freude (?) daran, sich neben ideologiekritischen Traktaten ab und zu auch dem sog. politischen Alltagsgeschäft der Bundesrepublik zu widmen. Nach den Abgesängen auf <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2010/06/01/koehler/" rel="external">Horst Köhler</a> und den Freiherrn zu <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2011/02/20/dr-von-und-zu-guttenberg/">Guttenberg</a> erfährt nun auch ein FDP-Politker eine Würdigung der polemischen Art. </p>
	<blockquote><p>Ein bissiger Kommentar zum &#8222;überraschenden&#8220; Rücktritt des FDP-Generalsekretärs Christian Lindner, der bisher v.a. als &#8222;charismatischer Hoffnungsträger&#8220; und &#8222;Nachwuchstalent&#8220; durch die Talkshows tingelte. Der Lex-Barker-Lookalike ist ein waschechter Möllemann-Zögling. </p></blockquote>
	<p><strong>Download</strong>:<a href="http://audioarchiv.k23.in/Radio/SachzwangFM/Kommentar_zum_Ruecktritt_von_Chr._Linder.mp3" rel="external"> via AArchiv</a> |<a href="http://www.mediafire.com/?sazr5adaf0z8v61" rel="external">via MF</a> (0:14 h, 13 MB)</p>
	<p>Skript: <a id="more-598"></a><br />
<blockquote>DIE RÜCKKEHR DER HERRENREITER – oder: DER MANN, DER NIE LACHTE<br />
Endlich einer, der die Liberalen wirklich zu Freiheitlichen machen kann</p>
	<p>Auf der Internetseite abgeordnetenwatch.de, eigentlich der kritischen Beobachtung parlamentarischer Repräsentanten verpflichtet, stimmt ein Bauchredner des Volkes den folgenden Lobgesang an:</p>
	<p>&#8222;Sehr geehrter Herr Lindner,<br />
ich habe soeben im Fernsehen Ihren Rücktritt als FDP-Generalsekretär live mitverfolgt, den ich persönlich sehr bedauere.<br />
Meine Fragen an Sie:<br />
Was war der entscheidende Grund für Ihren Rücktritt?<br />
Kann es möglicherweise sein, dass Sie das &#8222;Bauernopfer&#8220; für Ihren meiner Meinung nach chaotischen und sich an demokratische Spielregeln offensichtlich nicht haltenden Parteivorsitzenden Dr. Philipp Rösler sind? [&#8230;]<br />
Darf die deutsche Öffentlichkeit damit rechnen, dass Sie weiterhin die politische Bühne betreten und Ihrer Partei treu bleiben?<br />
(Eine persönliche Bemerkung: Ich halte Sie als Parteivorsitzenden der FDP für wesentlich besser geeignet als den jetzigen Vorsitzenden.)<br />
Für Ihre Antwort im Voraus herzlich dankend verbleibe ich<br />
mit freundlichen Grüßen<br />
[Guido L.]&#8220;</p>
	<p>Der kriecherisch-ehrerbietige Duktus dieser Fanpost, der wohl repräsentativ genannt werden darf, zeigt an, wohin es in Zukunft gehen wird. Es sind dies vermutlich dieselben Leute, die von Merkel immer noch ein „Durchregieren“ fordern und die Pragmatikerin für eine unheilvolle Aufweichung erzkonservativer Positionen verantwortlich machen. Dieselben Leute, die noch vor einem Jahr an den vorerst gescheiterten Heiland Guttenberg adressiert hatten, „Ich halte Sie als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland für wesentlich besser geeignet als die jetzige Bundeskanzlerin.“</p>
	<p>Doch wer ist Christian Lindner, dieses Guttenberg-Pendant? Schon vor einem halben Jahr war über ihn zu lesen, &#8222;Kein anderer hat in der FDP eine derartige Blitzkarriere hingelegt. Niemand wird bei den Liberalen so uneingeschränkt mit dem Etikett ‚Hoffnungsträger‘ versehen, [&#8230;]. Unter normalen Umständen wäre der Generalsekretär der ‚geborene‘ Nachfolger an der Parteispitze.&#8220; Und wessen Zögling, wes Geistes Kind ist dieser ambitionierte Karrierist? &#8222;Möllemann hatte das Nachwuchstalent entdeckt und gefördert.&#8220; Nun gibt das Nachwuchstalent Einschätzungen von sich wie die, ein „Linksruck“ habe die Berliner CDU erfaßt.</p>
	<p>Gerne sagt er in die Kameras, &#8222;Der Staat ist ein teurer Schwächling&#8220;, der auf seine Kernaufgaben zurückgeführt werden müsse. Daß der Mann, der nie lachte, hier die Repressionsorgane meint, darüber muß nicht lange spekuliert werden.</p>
	<p>Der Lex Barker der FDP verbindet das zackige Erscheinungsbild eines Stabsadjutanten oder Standartenscharführers mit der Drohung, die Dreiprozentpartei müsse auch für Intellektuelle wieder wählbar werden. Seine Rücktrittserklärung, die er andeutungsvoll mit einem „Auf Wiedersehen!“ schloß, ist offenbar derart motiviert, daß sich am Ruin der Partei zunächst einmal die aktuelle, mäßig populäre Parteiführung aufreiben und die Finger verbrennen möge, bevor er selbst als strahlender Held zurückkehrt.</p>
	<p>Den Wählern ebenso wie den biederen und provinziellen Mittelständlern von der FDP-Basis war der attraktive und charmante, ja smarte Musterschüler Rösler wohl schon von Anfang an ein nicht hinreichend volkstümlicher Geselle. Zu weich, zu höflich, zu freundlich. Wie Merkel, wie Wulff. Der Kosmopolit Rösler ist so gar nicht nach dem Geschmack der wieder mal in tiefer Krise ernste Gesichter ziehenden Deutschen. Gleiches gilt für Amigo Brüderle, der joviale und sympathische Genußmensch, der schon mal Fünfe gerade sein läßt und sich souverän durch die Medien kalauert. Der Mann der Stunde ist eher der die Krise schon in Physiognomie transformierende Christian Lindner. „So einen braucht es jetzt in Deutschland.“ Und das ist nicht nur Mundart, sondern tatsächlich: Das nationale Es, das, frei nach Freud, nur begehrt und fühlt und nicht denkt, braucht wirklich genau so einen. Daß Lindner als telegener Bedenkenträger keine Eintagsfliege bleiben wird, dafür sorgt schon die Permanenz der kapitalistischen Krise, deren Vorwehen erst wir seit 2008 erleben.</p>
	<p>Pathetisch und gefaßt, nur nicht lächeln, bloß nicht lässig – die Zeiten der „Spaßgesellschaft“ sind ja laut Scholl-Latour seit zehn Jahren vorbei –, den Ernst der Lage so stereotyp im Gesicht, Markenkern und Alleinstellungsmerkmal: das ist Christian Lindner. So nordisch das blonde Haar, so affirmativ der christliche Vorname, so redlich der ganze Asket, diese eigentümliche Mischung aus Beichtvater und Bedenkenträger. So sieht man aus, wenn man den Gürtel enger schnallt. „Den hat die Vorsehung geschickt“, hätte man früher geraunt – und sich dabei vielleicht noch bekreuzigt. „Der ist zu Großem berufen.“ Stets empfahl sich der Anfangdreißiger in den gängigen Talkshows staatsmännisch und Beifall heischend als anständiger und gewissenhafter Führertyp. Wäre er nicht noch etliche Jahre jünger als Rösler, so wäre mit Sicherheit er der Emporkömmling der Stunde, also nachrückender Parteichef gewesen. Perfekt verkörpert er den Siegfried, nach dem sich die schweigende Mehrheit sehnt: kein windiger Showman, sondern ein rustikaler Heiland, aufrecht, blond, heterosexuell, ohne Migrationshintergrund. Oder doch nur ein Opportunist? Zunächst Kriegsdienstverweigerer, hat er dann die Laufbahn als Reserveoffizier eingeschlagen. Guttenberg und Rösler, um die Vierzig, mögen der Generation Modern Talking angehören, Lindner, Anfang Dreißig, verkörpert die Generation Rammstein.</p>
	<p>Es ist ein Spezifikum dieses Landes, daß man hier paradoxerweise populär wird, wenn man vermeintlich „unpopuläre Wahrheiten“ ausspricht und daraus die Notwendigkeit einer rigiden Politik ableitet. Jeder der auf autoritäre Typen abonnierten Deutschen hätte Lindner als Parteichef gewollt, interessant wäre es allemal, einen Korrelationskoeffizienten zu ermitteln zwischen der untrüblichen Verehrung eines von und zu Guttenberg und dem Zuspruch für den rechtsliberalen Nachwuchsblondie. Mal sehen, ob – wie ehemals der fränkische Baron – auch Lindner immer seltener bloß Teilnehmer von Talkrunden sein wird als vielmehr ihr zu beschwörender exklusiver Gegenstand. Als handele es sich um mondäne Prominenz vom Schlage eines Obama oder Putin.</p>
	<p>Natürlich sind auch nüchterne Nerds und Technokraten beliebt, wie v.a. Peer Steinbrücks Renommee bezeugt, ferner das der Kanzlerin. Aber zur wirklichen Führungsfigur, die Popularität im autoritären Modus verschweißt, schafft man es eben nur mit: Charisma. Das ist so, seit es Ton- und Bildmedien gibt, seit den zwanziger Jahren eigentlich; in Deutschland verstärkt seit den Dreißigern. Charisma, das ist das, worauf man prima reinfallen kann, wo meistens nichts dahinter ist. Charisma, zu dt.: „Gnadengabe“, Ausstrahlung. Hinterher wird man dann immer noch sagen können: Wir fühlen uns verschaukelt, oder, noch besser: „Davon haben wir nichts gewußt.“ Daß aber die Unmündigkeit selbst verschuldet ist, darauf gilt es zu insistieren.</p>
	<p>Nach dem überraschenden Rücktritt Lindners freut man sich aber zu früh. Schon jetzt zittert die Redaktion Sachzwang FM vor einer Rückkehr der Herrenreiter. Mögen wir die Koffer für die Emigration gepackt haben, wenn in nicht allzu ferner Zukunft ein Gruselkabinett unter Bundeskanzler zu Guttenberg mit einem Superminister Lindner, Finanzminister Sarrazin, Verteidigungsminister Henkel, Bildungsminister Guido Knopp und Regierungssprecher Norbert Bolz, vielleicht noch ergänzt um den kalten Krieger Gauck als Reichspräsident, seine Arbeit aufnimmt und sich anschickt, die letzten Reste von Kuschelpolitik und dissidenter Intellektualität wegzukrempeln.</p>
	<p>Daß Anders Breivik das noch erleben darf.</p>
	<p>Musik von MITTAGSPAUSE: &#8222;Herrenreiter&#8220; (1979)</p></blockquote>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/fdp" rel="tag">FDP</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritik-der-deutschen-ideologie" rel="tag">Kritik der deutschen Ideologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/politik" rel="tag">Politik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/sachzwang-fm" rel="tag">Sachzwang FM</a>]]></content:encoded>
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		<title>Zur Kritik des Antiimperialismus</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 20:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Antiamerikanismus</dc:subject><dc:subject>Antiimperialismus</dc:subject><dc:subject>Antisemitismus</dc:subject><dc:subject>antizionismus</dc:subject><dc:subject>Aufklärung</dc:subject><dc:subject>Daniel Späth</dc:subject><dc:subject>Einfuehrendes</dc:subject><dc:subject>Exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft</dc:subject><dc:subject>Geschichte</dc:subject><dc:subject>Ideologiekritik</dc:subject><dc:subject>Immanuel Kant</dc:subject><dc:subject>Imperialismus</dc:subject><dc:subject>Lenin</dc:subject><dc:subject>Olaf Kistenmacher</dc:subject><dc:subject>Rosa Luxemburg</dc:subject><dc:subject>Theoriegeschichte</dc:subject><dc:subject>Wertabspaltungskritik</dc:subject><dc:subject>Wertkritik</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	1. Olaf Kistenmacher, Einführung in die Kritik des Antiimperialismus
	Auf Einladung des BAK Shalom referierte Olaf Kistenmacher Anfang Dezember in Berlin über linken Antiimperialismus. Sein Vortrag gibt eine gute Einführung in dessen Kritik und arbeitet auch dessen impliziten Nationalismus und seine Nähe zum Antisemitismus heraus. Der Fokus liegt dabei weniger auf Rosa Luxemburg, deren akkumulationstheoretische Imperialismustheorie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>1. Olaf Kistenmacher, <em>Einführung in die Kritik des Antiimperialismus</em></strong></p>
	<p>Auf Einladung des BAK Shalom referierte Olaf Kistenmacher Anfang Dezember in Berlin über linken Antiimperialismus. Sein Vortrag gibt eine gute Einführung in dessen Kritik und arbeitet auch dessen impliziten Nationalismus und seine Nähe zum Antisemitismus heraus. Der Fokus liegt dabei weniger auf Rosa Luxemburg, deren akkumulationstheoretische Imperialismustheorie politisch wenig einflussreich war, als auf Lenin und dessen Denunziation des Finanzkapitals sowie auf der antizionistischen Propaganda der KPD der 1920er Jahre. Genaueres kann diesem <a href="http://bak-shalom.de/index.php/2011/12/08/bericht-und-mitschnitt-des-vortrags-von-olaf-kistenmacher-zur-kritik-des-antiimperialismus/" rel="external">Veranstaltungsbericht</a> und dem Ankündigungstext entnommen werden: </p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Der Imperialismus wurde erst im frühen 20. Jahrhundert mit den Schriften Wladimir I. Lenins und Rosa Luxemburgs zum zentralen Thema marxistischer Theorie, auch wenn die Analysen bereits in Marx’ Kritik der politischen Ökonomie angelegt waren. Dabei unterscheiden sich Lenin und Luxemburg wesentlich: Luxemburg analysierte von ihrem antinationalen Standpunkt aus in <em>Die Akkumulation des Kapitals</em> 1913 den Imperialismus als strukturelles Phänomen der weltweiten Kapitalisierung. Lenin hingegen schuf in <em>Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus</em> 1916 die Grundlage, um fortan den Nationen ein „Finanzkapital“ gegenüberzustellen, das die Welt beherrsche. So standen sich global scheinbar zwei Klassen gegenüber: die „unterdrückten Nationen“ auf der einen Seite und dem „Parasitismus, der dem Imperialismus eigen ist“, auf der anderen. Seit Mitte der 1920er Jahre war es üblich, den berühmten Aufruf aus dem Kommunistischen Manifest um ein weiteres revolutionäres Subjekt zu erweitern: „Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker der Welt, vereinigt euch!“</p>
	<p>Der Vortrag beleuchtet diese Traditionslinien des linken Antiimperialismus und zeigt, inwiefern der positive Bezug auf die Nationen bis in die Gegenwart ein Problem darstellt. Am Beispiel des Begriffs „Finanzkapital“ wird die Anfälligkeit zu verschwörungstheoretischen Denkweisen deutlich, die ein wesentlicher Grund sind, warum Antiamerikanismus und Antisemitismus innerhalb der Linken nicht verschwinden werden.</p>
	<p>Olaf Kistenmacher, Historiker aus Hamburg, Mitglied des Villigster Forschungsforums zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e. V., veröffentlicht in Jungle World, Konkret und Phase 2.</p>
	<p>Neuere Veröffentlichungen<br />
• Klassenkämpfer wider Willen. Die KPD und der Antisemitismus in der Weimarer Republik, Jungle World 28, 14. Juli 2011.<br />
• „Jüdischer Warenhausbesitzer finanziert Nazipropaganda“. Antifaschismus und antisemitische Stereotype in der Tageszeitung der Kommunistischen Partei Deutschlands, der Roten Fahne, am Ende der Weimarer Republik, 1928-1933, in: Gideon Botsch/Christoph Kopke/Lars Rensmann/Julius H. Schoeps (Hg.): Politik des Hasses. Antisemitismus und radikale Rechte in Europa, Hildesheim/New York/Zürich: Georg Olms 2010, S. 97-112.</p>
	<p>06. Dezember 2011, 18 Uhr<br />
Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, U-Bahn-Station Rosa-Luxemburg-Platz</p></blockquote>
	<p><strong>Download</strong>: via <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Olaf_Kistenmacher/Olaf_Kistenmacher-Einfuehrung_in_die_Kritik_des_Antiimperialismus.mp3" rel="external">AArchiv</a> | via <a href="http://www.mediafire.com/?9uzvm5d1r5kv070" rel="external">MF</a> (1:07 h, 23 MB)  | <a href="http://www.megaupload.com/?d=A0X6L9MV" rel="external">Original</a> via Megaupload (65 MB)</p>
	<p><strong>2. Daniel Späth, <em>Antiimperialismus und Ideologie: Zur Geschichte des Imperialismus, seinem Wandel im globalen Zeitalter und seiner anachronistischen Auffassung seitens der deutschen Linken</em></strong></p>
	<p>Ausgehend von der Unterscheidung des wertkritischen Marx vom aufklärerischen Modernisierungstheoretiker Marx unternimmt <strong>Daniel Späth</strong> (Redaktion <a href="http://exit-online.org/" rel="external">EXIT!</a>) in diesem recht umfangreichen Vortrag den Versuch einer historisch fundierten Kritik an noch heute in der (deutschen) Linken anzutreffenden antiimperialistischen Positionen. Dazu zeichnet er zunächst die Genese des Arbeiterbewegungsmarxismus der Sozialdemokratie (Lasalle) und der leninschen Imperialismustheorie nach, die beide gleichermaßen den kritischen Gehalt der (späten) Marxschen Theorie zugunsten eines personalisierenden Klassenkampfdenkens verfehlen, um anschließend der historischen wie gegenwärtigen Realität des Imperialismus vor dem Hintergrund einer wertkritischen Krisentheorie nachzuspüren und die Defizite der Antiimp- und ebenso der »antideutschen« Linken aufzuzeigen.<br />
Der Vortrag kann aufgrund der ausführlichen Grundlagenreflexion (vor allem im ersten Teil) auch als Einführung in die Wert-Abspaltungs-Kritik gelten, insbesondere hinsichtlich der Aufklärungskritik, ihrer erkenntniskritischen Deutung der Kritik der politischen Ökonomie (Kritik der Arbeit, objektive Gedankenformen) sowie ihrer politökonomischen Gegenwarts-, d.h. Krisenanalyse und Ideologiekritik.</p>
	<p>Der Vortrag wurde im Juli 2011 im Rahmen der Tübinger Reihe »<a href="http://linkeirrwege.blogsport.de/2011/06/15/termine-der-vortragsreihe-zum-thema-linke-irrwege/" rel="external">Linke Irrwege</a>«<sup><a href="#fn1323802954456n" id="fn1323802954456" class="footnote">1</a></sup> gehalten.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Spätestens seit dem 11. September ereilte die deutsche Linke geradezu schicksalhaft eine Spaltung in zwei Lager: Während antiimperialistische Gruppierungen eine anti-westliche Rhetorik mit der Solidarisierung diverser nationaler „Befreiungsbewegungen“ verbinden und auf diese Weise zu den bizarresten Gruppierungen einen affirmativen Bezug aufzubauen sich bemüßigt fühlen – genannt sei hier als Spitze des Eisbergs die Hamas als das neue „revolutionäre Subjekt“ vieler Antiimperialisten –, hat das antideutsche Bewusstsein im Zuge der Krise des westlichen Kapitalismus die militante Apologetik des männlich-weißen westlichen Subjekts wiederentdeckt, wofür nicht zuletzt die Redaktion der Bahamas ein trauriges Zeugnis liefert.<br />
Trotz aller Fehden und Befeindungen zwischen den beiden Lagern können man und frau nicht umhin festzustellen, dass diese scheinbar entgegengesetzten Pole der linken Auseinandersetzungen mit einem identischen Bezugssystem operieren und beide Strömungen gleichermaßen den globalen Imperialismus nicht kritisch auf den Begriff bringen können: Nämlich seine Zerfallserscheinungen als ebenso reflexhafte wie erfolglose Reaktion der westlichen Mächte auf die Krise des globalen Kapitalismus und die seinem Boden entsprungenen Barbarisierungsregimes. Um eine radikale Kritik des globalen Kapitalismus auf der Höhe der Zeit zu formulieren, wird der Vortrag im ersten Teil einen historischen Durchgang durch den Kolonialismus und seiner Legitimation (Kant), die Haltung der westlichen Arbeiterbewegung (Lassalle) sowie des Staatskapitalismus (Lenin) zum Imperialismus versuchen, wobei sich herauskristallisieren wird, dass weder der sozialdemokratische „Reformismus“ noch die „orthodoxen Marxisten“ des Ostens an die Tiefendimension der Marxschen Fetischkritik auch nur ansatzweise herankamen (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel).<br />
Vor dem Hintergund der durch die kritischen Analysen des Kantischen, Lassalleschen und Leninschen Verständnisses von Kapitalismus gewonnenen Einsichten wird der zweite Teil des Vortrags den globalen Imperialismus und seine „Weltordnungskriege“ (Robert Kurz) als ebenso destruktive wie unbegriffene Reaktionsformen der westlichen Welt auf die Krise des Kapitals explizieren und im Zuge dieser Erörterungen sich kritisch sowohl mit antiimperialistischen wie auch antideutschen Positionen zu dieser Frage auseinandersetzen. </p></blockquote>
	<p><strong>Download</strong> via AArchiv: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/EXIT!/Daniel_Spaeth-Zur_Geschichte_des_Imperialismus,_seinem_Wandel_im_globalen_Zeitalter_und_seiner_anachronistischen_Auffassung_seitens_der_deutschen_Linken_1.mp3" rel="external">Teil 1</a> (1:25 h, 29 MB), <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/EXIT!/Daniel_Spaeth-Zur_Geschichte_des_Imperialismus,_seinem_Wandel_im_globalen_Zeitalter_und_seiner_anachronistischen_Auffassung_seitens_der_deutschen_Linken_2.mp3" rel="external">Teil 2</a> (0:57 h, 20 MB)<br />
Download via MF: <a href="http://www.mediafire.com/?398x357y7ck8wdf" rel="external">Teil 1</a>, <a href="http://www.mediafire.com/?d4l02yq1bqctu8r" rel="external">Teil 2</a> (~)</p>
	<ol class="footnotes">
	<li id="fn1323802954456n">Der Vortrag stellt eine Intervention in die radikale Linke Tübingens dar, deren Vorgeschichte wie Folgen hier nicht gänzlich dargestellt werden kann. Ausgangspunkt der teilweise polemischen Auseinandersetzung war aber der <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2011/01/07/feindbild-israel-der-ewige-suendenbock/">Israel-Vortrag von Tilman Tarach</a> und ein infolgedessen erschienener <a href="http://www.marxistische-aktion.de/?page_id=235" rel="external">Text</a> der Marxistischen Aktion Tübingen, welcher wiederum Daniel Späth zu einer <a href="http://www.exit-online.org/link.php?tabelle=autoren&#038;posnr=478" rel="external">Replik</a> veranlasste und die Gründung des »AK Linke Irrwege« provozierte. [<a href="#fn1323802954456">zurück</a>]</li>
</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antiamerikanismus" rel="tag">Antiamerikanismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antiimperialismus" rel="tag">Antiimperialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antisemitismus" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antizionismus" rel="tag">antizionismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/aufkl%C3%A4rung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/daniel-sp%C3%A4th" rel="tag">Daniel Späth</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/einfuehrendes" rel="tag">Einfuehrendes</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/exit%21-krise-und-kritik-der-warengesellschaft" rel="tag">Exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/geschichte" rel="tag">Geschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ideologiekritik" rel="tag">Ideologiekritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/immanuel-kant" rel="tag">Immanuel Kant</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/imperialismus" rel="tag">Imperialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/lenin" rel="tag">Lenin</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/olaf-kistenmacher" rel="tag">Olaf Kistenmacher</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rosa-luxemburg" rel="tag">Rosa Luxemburg</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/theoriegeschichte" rel="tag">Theoriegeschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/wertabspaltungskritik" rel="tag">Wertabspaltungskritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/wertkritik" rel="tag">Wertkritik</a>]]></content:encoded>
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		<title>Occupy</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 12:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject>
	<dc:subject>Kürzere Beiträge &amp;amp;amp;amp;amp;#038; Randnotizen</dc:subject><dc:subject>Bewegung</dc:subject><dc:subject>FSK</dc:subject><dc:subject>Gespräch</dc:subject><dc:subject>Occupy</dc:subject><dc:subject>Politik</dc:subject><dc:subject>Revolte</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Wer eine Einschätzung zur deutschen »Occupy-Bewegung« sucht, findet sie auf FRN in Gestalt  eines ausführlichen Gespräches, das das FSK mit einer linken Aktivistin aus Kiel geführt hat (0:48 h, 46 M).

Tags: Bewegung, FSK, Gespräch, Occupy, Politik, Revolte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wer eine Einschätzung zur deutschen »Occupy-Bewegung« sucht, findet sie auf <a href="http://www.freie-radios.net/44908" rel="external">FRN</a> in Gestalt  eines ausführlichen Gespräches, das das <a href="http://fsk-hh.org/" rel="external">FSK</a> mit einer linken Aktivistin aus Kiel geführt hat (0:48 h, 46 M).
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/bewegung" rel="tag">Bewegung</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/fsk" rel="tag">FSK</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/gespr%C3%A4ch" rel="tag">Gespräch</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/occupy" rel="tag">Occupy</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/politik" rel="tag">Politik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/revolte" rel="tag">Revolte</a>]]></content:encoded>
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		<title>Dialektik und Existenzphilosophie</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 09:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Adorno</dc:subject><dc:subject>Antisemitismus</dc:subject><dc:subject>deutsche Ideologie</dc:subject><dc:subject>Dialektik</dc:subject><dc:subject>Existenzialismus</dc:subject><dc:subject>Georg Lukács</dc:subject><dc:subject>Heidegger</dc:subject><dc:subject>Magnus Klaue</dc:subject><dc:subject>Materialismus</dc:subject><dc:subject>Nationalsozialismus</dc:subject><dc:subject>Peter Christoph Zwi</dc:subject><dc:subject>Phänomenologie</dc:subject><dc:subject>Philosophie</dc:subject><dc:subject>Reihe Existentialism Revisited 2011</dc:subject><dc:subject>Roswitha Scholz</dc:subject><dc:subject>Sachzwang FM</dc:subject><dc:subject>Sartre</dc:subject><dc:subject>Simone de Beauvoir</dc:subject><dc:subject>subjekt</dc:subject><dc:subject>Subjektphilosophie</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Mit drei Vorträgen über Dialektik von Existenzphilosophie und westlichem Marxismus hat die Frankfurter Translib noch einmal die Reihe »Existentialism Revisited« fortgesetzt und damit einen Beitrag zu einer Debatte geleistet, die zur Zeit in einem (post-)antideutschen Umfeld ihre Wellen schlägt. Die Diskussion über das Verhältnis von Adorno und Sartre bzw. Existenzialismus und Kritischer Theorie begann zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mit drei Vorträgen über <a href="http://transmission130.blogsport.de/2011/10/17/drei-vortraege-zur-dialektik-von-existenzphilosphie-und-westlichem-marxismus/">Dialektik von Existenzphilosophie und westlichem Marxismus</a> hat die Frankfurter <a href="http://transmission130.blogsport.de/">Translib</a> noch einmal die Reihe »<a href="http://ivi.copyriot.com/translib/translab/existentialism-revisted">Existentialism Revisited</a>« fortgesetzt und damit einen Beitrag zu einer Debatte geleistet, die zur Zeit in einem (post-)antideutschen Umfeld ihre Wellen schlägt. Die Diskussion über das Verhältnis von Adorno und Sartre bzw. Existenzialismus und Kritischer Theorie begann zum einen in der <a href="http://www.prodomo-online.org/14/inhalt.html">vierzehnten Ausgabe</a> der Zeitschrift <a href="http://www.prodomo-online.org/">Prodomo</a>, mit einem <a href="http://www.prodomo-online.org/14/angst_vor_der_freiheit.html">Beitrag von Ingo Elbe über Sartres Antisemitismusanalyse</a>, die bereits in der selben Ausgabe eine <a href="http://www.prodomo-online.org/14/die_freiheit_die_ich_meine.html">Erwiderung von Tjark Kunstreich</a> fand. Die Diskussion setzte sich dann in der <a href="http://www.prodomo-online.org/15/inhalt.html">fünfzehnten Ausgabe</a> mit einem <a href="http://www.prodomo-online.org/15/die_qual_der_wahl.html">Beitrag von Philipp Lenhard</a> und einem ausführlichen <a href="http://www.prodomo-online.org/15/sartre_adorno_und_die_neue_marx_lektuere.html">Text zu Sartres Freiheitskonzeption von Manfred Dahlmann</a> fort, war aber bspw. auch zentrales Thema der <a href="http://sonntagsgesellschaft.org/">Tagung der Wiener Sonntagsgesellschaft</a> und ist u.a. Gegenstand in <a href="http://www.ca-ira.net/verlag/buecher/scheit-quaelbarer.leib.html">Gerhard Scheits letztem Buch</a>. </p>
	<p><strong>1. Roswitha Scholz: »<em>Simone de Beauvoir heute</em>«</strong></p>
	<p>Roswitha Scholz (<a href="http://www.exit-online.org/">EXIT!</a>) diskutiert die Theorie Simone de Beauvoirs anhand ihrer Rezeption im Spannungsfeld von Gleichheitsfeminismus, Differenzfeminismus, dekonstruktivistischem und materialistischem Feminismus. Dazu referiert sie zunächst die Grundlagen des Existenzialismus in seinem Verhältnis zum Marxismus, insbesondere das Verhältnis von Subjekt-Objekt-Dialektik und dem Verdinglichungstheorem und untersucht diese Debatte auf das Geschlechterverhältnis hin. Im letzten Teil skizziert sie die Grundlagen der Wertabspaltungskritik, arbeitet Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus und wirft abschließend einen Blick auf postmoderne Theoriebildung und inwiefern dort de Beauvoir wieder auftaucht (hierbei kritisiert sie u.a. <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/heinz-j%E3%BCrgen-vo%E3%9F">Heinz-Jürgen Voß</a>, aber auch »neo-situationistische« Positionen). Scholz richtet sich eindeutig gegen eine Neuauflage des Existenzialismus. Ein für die Debatte m.E. interessanter Bezugspunkt ihres Vortrags ist der Aufsatz »Phänomenologie und Marxismus in geschichtlicher Perspektive« von Winfried Dahlmeyer. In der Diskussion dreht es sich vor allem um das Theorem der Wertabspaltung und den Begriff des (warenproduzierenden) Patriarchats.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Simone de Beauvoirs Buch Das andere Geschlecht spielte in der feministischen Theorie/Genderforschung lange keine Rolle mehr. In letzter Zeit taucht de Beauvoir aber nicht nur in neu erstellten Überblickswerken zu Klassikerinnen des Feminismus wieder auf, zu ihr und ihrer Theorie wurden inzwischen auch vermehrt Tagungen und Veranstaltungen angeboten (was wohl mit ihrem hundertsten Geburtstag 2008 zusammenhängt). Hie und da erinnert man/frau sich wieder an sie. Dies dürfte nicht zuletzt einem Selbstreflexivwerden von Feminismus und Genderforschung in der gegenwärtigen Krisensituation geschuldet sein. Dabei stellen sich die Fragen des „Wie weiter?“ und „Was kommt nach der Genderforschung?“. In den 1970er Jahren hatte sich insbesondere ein Gleichheitsfeminismus mit dem Slogan „Man wird nicht als Frau geboren, sondern dazu gemacht“ auf de Beauvoir berufen. Ein Differenzfeminismus bezichtigte sie sodann, männliche Normalitätskriterien auf Frauen anzuwenden. Schließlich wurde ihr in den 1990er Jahren von einem dekonstruktiven Feminismus vorgeworfen, trotz all ihrer Kritik der hierarchischen Geschlechterverhältnisse einem dualistischen Denken verpflichtet geblieben zu sein und eine erneute Herstellung von Zweigeschlechtlichkeit betrieben zu haben. In dem Vortrag wird eine zeitliche Einordnung des „anderen Geschlechts“ und seiner Bedeutung vor dem Hintergrund der Wert-Abspaltungskritik versucht sowie auf Aspekte hingewiesen, die durchaus noch heute Aktualität beanspruchen können. [<a href="http://transmission130.blogsport.de/2011/10/23/10-11-vortrag-simone-de-beauvoir-heute-roswitha-scholz/">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong> (via AArchiv): <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Existentialism_Revisited/Roswitha_Scholz-Simone_de_Beauvoir_heute-01_Vortrag.mp3">Vortrag</a> (mp3; 35,5 MB; 1 h 2 min) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Existentialism_Revisited/Roswitha_Scholz-Simone_de_Beauvoir_heute-02_Diskussion.mp3">Diskussion</a> (mp3; 26,2 MB; 45:51 min)</ol>
	<p><strong>2. Christoph Zwi: »<em>Die Heidegger-Kritik von György Lukács</em>«</strong></p>
	<p>Zwi gibt einen Überblick über die verschiedenen Anläufe, in denen Georg Lukács den Versuch unternahm, eine grundlegende und immanente Kritik Heideggers Philosophie zu leisten. Während dies in »Die Zerstörung der Vernunft« im Zuge der Kritik des dekadent-bürgerlichen Irrationalismus geschah, entwickelte Lukács in seiner unvollendet gebliebenen »Ontologie des gesellschaftlichen Seins« eine Kritik Heideggers Pseudo-Ontologie, indem er selbst den Ansatz für eine kritische, materialistische und historische Ontologie entwarf. Im größten Teil des Vortrags gibt Zwi einen Überblick über das Verhältnis von Heidegger und Lukács, weist Bezüge und Abgrenzungen auf. Auch hier ist das Subjekt-Objekt-Verhältnis, zwischen bzw. jenseits der idealistischen Figur des identischen Subjekt-Objekt, sowie Subjektivismus und Objektivismus, von zentraler Bedeutung. Außerdem geht es zentral um das Verhältnis von Kategorien, Geschichtlichkeit und Sprache. Ein interessanter Punkt ist die Frage, inwiefern Adorno Ontologie grundlegend verwarf, oder ob er selbst einen kritisch-ontologischen Ansatz hatte. Die Diskussion ist vor allem in der zweiten Hälfte noch einmal sehr spannend &#8211; neben interessanten Ergänzungen zu Lukács&#8216; Ontologie, werden hier konkret einige Sätze von Heidegger unter die Lupe genommen. Mit seiner zentralen Positionierung für eine kritische Ontologie, bezieht Zwi Stellung gegen die meisten Beiträge in der bisherigen Existenzialismus-Debatte.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Der philosophische Dichter und Denker im Lande der Richter und Henker – der (prä- und post-) NS-Ideologe Martin Heidegger – hat vor allem auf einem Gebiet zu siegen nicht aufgehört: bis heute wird &#8222;Ontologie&#8220; in einem stereotypen Reflex gerade auch von Linken allererst mit seinem Namen in Verbindung gebracht. Dass es sich dabei jedoch um eine Pseudo-Ontologie handelt, welche vom &#8222;Dasein&#8220;, &#8222;Seienden&#8220; und &#8222;Seinsgrund&#8220; usw. faselt, während sie die begriffliche Bestimmung aller Kategorien und Beziehungen von gesellschaftlichem Sein, Bewusstsein sowie last but not least naturhaften Seinsgrundlagen verbietet und durch Mystizismus ersetzt, dies materialistisch aufzudecken gelang dem Begründer des &#8222;westlichen Marxismus&#8220;, Georg Lukács, dessen ontologische Kritik aber noch immer weithin verdeckt wird von der Adornoschen Ontologiekritik. Ohnehin wird im fachphilosophischen herrschenden Universitätskanon &#8222;Ontologie&#8220; noch stets pauschal als &#8222;vor(erkenntnis)kritische Metaphysik&#8220; tabuisiert.</p>
	<p>In der bisherigen transLib-Reihe zum Existenzialismus (2010/2011) wurde indes ein spannender Aspekt sichtbar: Es gibt auch Bemühungen um eine kritische Methode der Gesellschaftsanalyse und ihr entsprechende Ethik, die von Karl Marx&#8216; Feuerbachthesen und der Kritik der politischen Ökonomie ausgeht, sich in dieser Perspektive als kommunistisch-revolutionär versteht und gleichwohl sich durchaus als ontologisch basiert begreift. Die phänomenologische oder spekuläre Ontologie von J.P.Sartre, die spektakelkritische der Situationisten und eben die historisch-genetische Gesellschaftsontologie von Lukács wurden bisher benannt. Wenn nun letztere ins Zentrum dieses Vortrags gestellt wird, dann geht es um ein Resümee des Weges, den eine &#8222;Neue Ontologie&#8220; seit dem Ende des Ersten Weltkrieges in der Heidegger- und in der Lukács-Richtung in unversöhnlicher Divergenz eingeschlagen hat.</p>
	<p>An jeder Wegmarke erwies er sich erneut als Scheideweg: – ob Kategorien oder ob &#8222;Existenzialien&#8220; herauszuarbeiten sind, – ob es einen &#8222;dritten Weg&#8220; zwischen &#8222;Idealismus&#8220; und &#8222;Materialismus&#8220; oder zwischen &#8222;Rationalismus&#8220; und &#8222;Irrationalismus&#8220; geben kann, – ob Philosophie, Wissenschaft, Theorie und Denken miteinander und mit gesellschaftlicher Praxis revolutionär zusammengehen können, – ob Geschichtlichkeit mit theologischen Deutungsmustern zu interpretieren ist oder immer nur als Veränderung der Gegenständlichkeit durch die Menschen begriffen werden kann, – ob die Subjektivität oder die Objektivität im gesellschaftlichen Sein, in Raum und Zeit für die Analyse der Bewusstseinsformen und Gesellschaftsformen das Entscheidende ist, – und welche Funktion in alledem die Sprache hat … Jede dieser Entscheidungsfragen wurde von Lukács seit 1920 bis 1970 diametral entgegen den Heideggerschen Denkvoraussetzungen gestellt und beantwortet. &#8222;Das eigentliche Sein zum Tode, d.h. die Endlichkeit der Zeitlichkeit ist der verborgene Grund der Geschichtlichkeit des Daseins.&#8220; (Heidegger) Lukács denunziert dies als Pseudogeschichtlichkeit. &#8222;Heidegger will eine theologische Geschichtsphilosophie für den ‚religiösen Atheismus&#8216; schaffen.&#8220; Die Lukács&#8217;sche Ontologie arbeitet ideologiekritisch, indem sie materialistisch bloßlegt, dass und wie Sein wesentlich permanentes Anderswerden ist. &#8222;Es ist nicht so, dass sich die Geschichte innerhalb des Kategoriensystems abspielt, sondern es ist so, dass die Geschichte die Veränderung des Kategoriensystems ist. Die Kategorien sind also Seinsformen&#8220;.</p>
	<p>Wenn die menschlichen Bewusstseinskategorien die Seinskategorien reflektieren, dann bedeutet ontologische Methode die Analyse von Erscheinungen und Scheinformen in ihrer objektiven Wirkungsmächtigkeit als dialektisches, wesentliches Aufeinandereinwirken der Menschen. Sowohl Lukács als auch Heidegger sprechen von &#8222;Verdinglichung&#8220;. Doch genau mit der fetischismuskritischen Entfaltung dieses Begriffs legt Lukács die &#8222;Pseudoobjektivität&#8220; der &#8222;Fundamentalontologie&#8220; Heideggers als subjektivistische, ungeschichtliche – und immer wieder suggestive – Fixierung kapitalistischer Alltagsunmittelbarkeiten bloß. Ihre &#8222;philosophische&#8220; Mystifikation hilft Menschen in der &#8222;Sorge&#8220; der gesellschaftlichen Krise, sich dem vorgeblichen &#8222;Seinsgeschick&#8220; und der &#8222;Entschlossenheit&#8220;, der &#8222;Gelassenheit zu den Dingen&#8220; und dem &#8222;Sein zum Tode&#8220; zu unterwerfen. [<a href="http://theoriepraxislokal.org/zp/pr.11.php#LuEx">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong> (via AArchiv): <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Existentialism_Revisited/Christoph_Zwi-Die_Heidegger-Kritik_von_Lukacs-01_Vortrag.mp3">Vortrag</a> (mp3; 39,2 MB; 1 h 8:32 min) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Existentialism_Revisited/Christoph_Zwi-Die_Heidegger-Kritik_von_Lukacs-02_Diskussion.mp3">Diskussion</a> (mp3; 42 MB; 1 h 13:23 min)</ol>
	<p><strong>3. Magnus Klaue: »<em>Abschied von der Geschichtsphilosophie: Adorno, Sartre und die Sehnsucht nach der positiven Freiheit</em>«</strong></p>
	<blockquote><p>Man muss nur denken: „Na, was schadet schon das Wandern?“<br />
Und man darf weder sich noch and&#8216;ren Leuten grollen<br />
Denn man muss wissen: Man ist ganz so wie die Andern<br />
Nur dass die Andern grade das nicht wissen wollen<br />
(Georg Kreisler)</p></blockquote>
	<p>In der Verweigerung, zu erkennen, dass man wie die anderen ist, sieht Magnus Klaue einen wesentlichen Impuls des Existenzialismus. Während Heideggers Existenzialontologie gerade in diesem Punkt &#8211; sich im willigen Vollzug des schlechten Allgemeinen noch als etwas Besonderes zu wähnen &#8211; im Nationalsozialismus verwirklicht wurde, konnte dieses Bedürfnis in Deutschland nach dem NS nicht mehr ohne weiteres über Heidegger geäußert werden, sondern musste seinen Umweg über Frankreich (also die Beerbung Heideggers im Strukturalismus, Poststrukturalismus und in Sartres Existenzialismus) nehmen, so eine zentrale These im Vortrag von Klaue. Er untersucht unterschiedliche historische Ausgangsbedingungen von Sartres Philosophie und der Kritischen Theorie Adornos und inwiefern diese auch die jeweilige Reflexion über Antisemitismus gefärbt haben. Skizzenhaft widmet er sich zudem den unterschiedlichen ästhetischen Konzepten von Sartre und Adorno, indem er Adornos Beckett-Rezeption mit den Dramen von Sartre im Bezug auf das Konzept der Absurdität vergleicht. Klaue begründet eine Kritik am erneuten Aufgreifen von Sartres Freiheitsphilosophie.</p>
	<blockquote style="overflow: scroll; height: 14em;"><p>Seit einiger Zeit findet in antideutschen Kreisen verstärkt die zuerst von Jean Améry unter dem Schlagwort vom „Jargon der Dialektik“ aufgestellte These Anklang, wonach im geschichtsphilosophischen Entwurf der „Negativen Dialektik“ und in der negativen Anthropologie, wie die „Dialektik der Aufklärung“ sie entwerfe, eine Verwischung der Grenze zwischen Tätern und Opfern der Shoah und eine Leugnung der moralischen Zurechenbarkeit individueller Handlungen wie auch individueller Leiderfahrung angelegt sei. Dadurch mache sich die Kritische Theorie, entgegen ihren Möglichkeiten, blind für die in keine „Dialektik“ auflösbaren Widersprüche der Empirie. In Rückgriff auf die Existenzphilosophie, insbesondere auf Amérys Begriff der Leiberfahrung und Sartres Theorem der „Entscheidung“, versucht etwa Gerhard Scheit in seiner Studie „Der quälbare Leib“, diesem Defizit beizukommen. Der Vortrag möchte es demgegenüber unternehmen, gerade das oft als „negative Teleologie“ abgelehnte Moment des Adornoschen Denkens als notwenige Bedingung geschichtlicher Wahrheitserkenntnis auszuweisen, und daran erinnern, daß an den „Schwierigkeiten mit der Geschichtsphilosophie“ (Odo Marquard), in die jeder denkende Mensch durch die reflektierte Erfahrung der Wirklichkeit gestürzt wird, nicht die Philosophie, sondern die Geschichte schuld ist. [<a href="http://transmission130.blogsport.de/2011/11/12/1-12-vortrag-abschied-von-der-geschichtsphilosophie-adorno-sartre-und-die-sehnsucht-nach-der-positiven-freiheit/">via</a>]</p></blockquote>
	<ol><strong>Download</strong> (via AArchiv): <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Existentialism_Revisited/Magnus_Klaue-Adorno_Sartre_und_die_Sehnsucht_nach_der_positiven_Freiheit-01_Vortrag.mp3">Vortrag</a> (mp3; 35,9 MB; 1 h 2:41 min) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Existentialism_Revisited/Magnus_Klaue-Adorno_Sartre_und_die_Sehnsucht_nach_der_positiven_Freiheit-02_Diskussion.mp3">Diskussion</a> (mp3; 28,1 MB; 49:08 min)</ol>
	<p>Hingewiesen sei noch auf zwei Veranstaltungen zum Thema in Halle: Am 13.12.2011 wird Birte Hewera über »<em>Engagement und Desengagement. Jean-Paul Sartre – Michel Foucault – Jean Améry</em>« referieren und am 15.12.2011 spricht Lars Quadfasel über »<em>Die Abgründe der Autonomie. Zur Kritik von Freiheit und Subjektivität</em>«. Beide Veranstaltungen finden im Melanchthonianum am Uniplatz in Halle statt (<a href="http://hintergrundrauschen.tumblr.com/post/13869782055/gleich-zwei-dufte-vortraege-kommende-woche-in-halle">via Bubizitrone</a> | <a href="http://hintergrundrauschen.tumblr.com/post/13869782055/gleich-zwei-dufte-vortrage-kommende-woche-in-halle">via Hintergrundrauschen</a>).
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/adorno" rel="tag">Adorno</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antisemitismus" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/deutsche-ideologie" rel="tag">deutsche Ideologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/dialektik" rel="tag">Dialektik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/existenzialismus" rel="tag">Existenzialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/georg-luk%C3%A1cs" rel="tag">Georg Lukács</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/heidegger" rel="tag">Heidegger</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/magnus-klaue" rel="tag">Magnus Klaue</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/materialismus" rel="tag">Materialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/nationalsozialismus" rel="tag">Nationalsozialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/peter-christoph-zwi" rel="tag">Peter Christoph Zwi</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ph%C3%A4nomenologie" rel="tag">Phänomenologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/philosophie" rel="tag">Philosophie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/reihe-existentialism-revisited-2011" rel="tag">Reihe Existentialism Revisited 2011</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/roswitha-scholz" rel="tag">Roswitha Scholz</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/sachzwang-fm" rel="tag">Sachzwang FM</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/sartre" rel="tag">Sartre</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/simone-de-beauvoir" rel="tag">Simone de Beauvoir</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/subjekt" rel="tag">subjekt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/subjektphilosophie" rel="tag">Subjektphilosophie</a>]]></content:encoded>
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		<title>Gegenwart und Gewalt des Antiziganismus</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 09:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Abschiebung</dc:subject><dc:subject>Antiziganismus</dc:subject><dc:subject>Geschichte</dc:subject><dc:subject>Ideologiekritik</dc:subject><dc:subject>Rassismus</dc:subject><dc:subject>Roma</dc:subject><dc:subject>Romantik</dc:subject><dc:subject>Ungarn</dc:subject>
		<guid>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/12/08/gegenwart-des-antiziganismus/</guid>
		<description><![CDATA[	Ausgeschlossen eingeschlossen. Roma in Deutschland und Europa
	Beargwöhnt, exotisiert oder in rassistischer Weise offen verachtet und diskriminiert, wer als »Zigeuner« identifiziert wird/wurde, hatte es in Europa noch nie leicht. »Zündfunk Generator« von Bayern 2 hat eine sehr informative und recht kritische Sendung zur Struktur (die »Zigeuner« als kultur-, schrift- und geschichtsloses Gegenbild zum aufgeklärten Subjekt), Geschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>Ausgeschlossen eingeschlossen. Roma in Deutschland und Europa</h4>
	<p>Beargwöhnt, exotisiert oder in rassistischer Weise offen verachtet und diskriminiert, wer als »Zigeuner« identifiziert wird/wurde, hatte es in Europa noch nie leicht. »<a href="http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/kolumnen-sendungen/generator/generator100.html" rel="external">Zündfunk Generator</a>« von Bayern 2 hat eine sehr informative und recht kritische Sendung zur Struktur (die »Zigeuner« als kultur-, schrift- und geschichtsloses Gegenbild zum aufgeklärten Subjekt), Geschichte und Gegenwart des »Antiziganismus« produziert. Sie berichtet nicht nur von der deutschen Abschiebepraxis und den aktuellen bzw. akuten Verhältnissen in Ungarn, Rumänien und anderswo, sondern auch von den Schwierigkeiten der Roma, selbst zu Wort zu kommen, handlungsmächtig zu werden und ihre eigene Geschichte zu finden, die in Form von Dokumenten allenfalls aus der Perspektive der europäischen Mehrheitsgesellschaften existiert und daher genau den Mechanismen von Exotisierung usw. unterworfen ist. </p>
	<p><strong>Download</strong>: via <a href="http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_K1S/_AJS/_-rp_Abp/111204_2205_Zuendfunk_Ausgeschlossen-eingeschlossen-Roma-in-Deuts.mp3" rel="external">br.de</a> | via <a href="http://www.mediafire.com/?9415g7grwxlpwso" rel="external">MF</a> (0:52 h, 48 MB)</p>
	<blockquote><p>Wer sind die Roma? Warum scheinen sie in Europa einfach nicht anzukommen? Und ist in der unbekannten Geschichte der Roma ein Happy End vorgesehen? Ein Generator auf Spurensuche. Nach über 600 Jahren in Europa hat sich die Lage der Roma keinen Deut gebessert, im Gegenteil. Mit der EU-Osterweiterung begann eine neue Welle der Roma-Verfolgung. In Osteuropa und auf dem Balkan haben sich verheerende Slums gebildet, es kommt immer wieder zu Progromen. In Deutschland stehen weitere Tausende vor der Abschiebung in den Kosovo und andere Länder, wo sie kaum Chancen haben, dem Teufelskreislauf der Armut zu entkommen. Wer sind die Roma überhaupt? Warum scheinen sie in Europa einfach nicht anzukommen? Und ist in der unbekannten Geschichte der Roma ein Happy End vorgesehen?</blockquote>
 [via <a href="http://podcast.blogsport.de/2011/12/05/ausgeschlossen-eingeschlossen-roma-in-deutschland/" rel="external">AbhörBar</a>]</p>
	<p>Es sei auch noch einmal auf das bereits auf Twitter beworbene <a href="http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/reflexe/2741.sh10202036.html" rel="external">Gespräch</a> mit Klaus-Michael Bogdal, Autor von <em><a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/europa_erfindet_die_zigeuner-klaus-michael_bogdal_42263.html" rel="external">Europa erfindet die Zigeuner</a></em>, hingewiesen. Dieser kommt im obigen Beitrag auch zu Wort. <a href="http://pod.drs.ch/mp3/reflexe/reflexe_201112011205_10202036.mp3" rel="external">Download</a> via DRS (0:28 h, 14 MB)
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/abschiebung" rel="tag">Abschiebung</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antiziganismus" rel="tag">Antiziganismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/geschichte" rel="tag">Geschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ideologiekritik" rel="tag">Ideologiekritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rassismus" rel="tag">Rassismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/roma" rel="tag">Roma</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/romantik" rel="tag">Romantik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ungarn" rel="tag">Ungarn</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Schönheit ist die Wahrheit selbst</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/12/06/schoenheit-ist-die-wahrheit-selbst/</link>
		<comments>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/12/06/schoenheit-ist-die-wahrheit-selbst/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 11:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Ästhetik und Kulturkritik</dc:subject><dc:subject>Arno Breker</dc:subject><dc:subject>Biopolitik</dc:subject><dc:subject>deutsche Ideologie</dc:subject><dc:subject>Deutschland</dc:subject><dc:subject>Elke Frietsch</dc:subject><dc:subject>Faschismus</dc:subject><dc:subject>Geschlechterverhältnisse</dc:subject><dc:subject>Johannes Scherl</dc:subject><dc:subject>Körperverhältnisse</dc:subject><dc:subject>Kunstgeschichte</dc:subject><dc:subject>Michel Foucault</dc:subject><dc:subject>Nationalsozialismus</dc:subject><dc:subject>Rassismus</dc:subject><dc:subject>Trier</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Geschlecherbilder in der Kunst des Nationalsozialismus
	Müsli-Mann hat uns schon vor längerer Zeit darauf hingewiesen, dass der Asta der Uni Trier zahlreiche Audio-Vorträge zur Verfügung stellt. Passend zum Beitrag über die nationalsozialistische Kunstpolitik und zum letzten Posting, findet sich dort ein Vortrag von Elke Frietsch über Geschlechterbilder in der Kunst des Nationalsozialismus, den sie am 10.02.2010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>Geschlecherbilder in der Kunst des Nationalsozialismus</h4>
	<p><a href="http://twitter.com/Muesli_Man">Müsli-Mann</a> hat uns schon vor längerer Zeit darauf <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/open-space/#comment-6477">hingewiesen</a>, dass der <a href="http://www.uni-trier.de/index.php?id=13691&#038;no_cache=1">Asta der Uni Trier</a> zahlreiche <a href="http://www.uni-trier.de/index.php?id=28495">Audio-Vorträge</a> zur Verfügung stellt. Passend zum <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/29/arbeit-am-schoenen-schein/">Beitrag über die nationalsozialistische Kunstpolitik</a> und zum <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2011/12/05/karina-korecky-weiblichkeit-und-nation/">letzten Posting</a>, findet sich dort ein Vortrag von <strong><a href="http://www.genderstudies.uzh.ch/team-1/elkefrietsch.html">Elke Frietsch</a></strong> über Geschlechterbilder in der Kunst des Nationalsozialismus, den sie am 10.02.2010 in Trier im Rahmen einer Reihe über Kunst und Faschismus (<a href="http://www.uni-trier.de/typo3temp/pics/cf87c821d7.jpg">Programm</a>) gehalten hat. Sie diskutiert hier zwei Thesen: zum einen, dass die Kunst im Zentrum nationalsozialistischer Propaganda stand, zum anderen, dass Geschlechterbilder im NS sowohl im Alltag, als auch in der Propaganda und in der Kunst einen großen Stellenwert hatten. Sie stellt dann sehr ausführlich dar, welche Funktion die Kunst im NS hatte und wie sie in Verbindung mit Geschlechterbildern stand &#8211; hier ist für Frietsch vor allem der Vergleich von männlichen und weiblichen Körperdarstellungen zentral, die sie auch mit Körperdarstellungen in der sowietischen Kunst vergleicht. Zur Erklärung nationalsozialistischer Körperverhältnisse bezieht sie sich auf Michel Foucaults Thesen zu Körpertechniken und Biomacht. Als Beispiel wird u.a. der nationalsozialistische Skulptur-Künstler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arno_Breker">Arno Breker</a> herangezogen. Bemerkenswert scheinen mir im Vortrag vor allem drei Aspekte zu sein, die nur scheinbar widersprüchlich sind und in der NS-Ideologie zusammen gehen: ein antifeministischer Kampf gegen »Frauenemanzipation«, die Funktion der Frau als reine Repräsentation und Reproduktion der Rasse und das Postulat der Gleichberechtigung der Frau am Arbeitsplatz und an der Front.<br />
Zur besseren Hörbarkeit habe ich in der nachbearbeiteten Version die längere Einleitung, in der es vor allem um den Anlass und die Vorstellung der Reihe geht, herausgeschnitten. Wer daran interessiert ist (es geht u.a. über die Diskussion um Johannes Scherl), sollte auf die Version der Uni Trier zurückgreifen:</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.uni-trier.de/uploads/media/schoenwahr-cut_01.mp3">via Uni Trier</a> (mp3; 58,6 MB; 1 h 3:57 min) oder kürzer <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Elke_Frietsch-Geschlechterbilder_in_der_Kunst_des_NS.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 26 MB; 45:28 min)</ol>
	<p>Zum Ankündigungstext der Reihe: <a id="more-591"></a></p>
	<p>Kunst war unter nationalsozialistischer Herrschaft nicht mehr autonom, sondern wurde ausschließlich in den Dienst des Regimes und dessen Rassenideologie gestellt. Avantgardistische künstlerische Positionen wurden als „entartet“ diffarmiert. Diese Künstlerinnen und Künstler wurden verfolgt, mit einem Berufsverbot belegt oder mussten emigrieren. Als ästhetischer Maßstab wurde stattdessen in der Kunst der „nordische Mensch“ beschworen, der in der Propaganda der NS-Zeit die Schönheit, Reinheit und Anmut symbolisieren sollte. Dieses heroisierende Pathos wurde vor allem in der Monumentalplastik deutlich. Die Veranstaltungsreihe geht der Frage nach, welchen Einfluss diese Ästhetik auf die Normierung von Körperbildern hatte und inwiefern diese nach 1945 fortgeführt wurde. Auch in Trier lassen sich dafür Beispiele finden, wie etwa die Plastiken des Künstlers Johannes Scherl („Der Glückstreiber“ (Schweinehirt) und „Familie“). [<a href="http://www.uni-trier.de/index.php?id=16766">via</a>]
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/%C3%84sthetik-und-kulturkritik" rel="tag">Ästhetik und Kulturkritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/arno-breker" rel="tag">Arno Breker</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/biopolitik" rel="tag">Biopolitik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/deutsche-ideologie" rel="tag">deutsche Ideologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/elke-frietsch" rel="tag">Elke Frietsch</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/faschismus" rel="tag">Faschismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/geschlechterverh%C3%A4ltnisse" rel="tag">Geschlechterverhältnisse</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/johannes-scherl" rel="tag">Johannes Scherl</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/k%C3%B6rperverh%C3%A4ltnisse" rel="tag">Körperverhältnisse</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kunstgeschichte" rel="tag">Kunstgeschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/michel-foucault" rel="tag">Michel Foucault</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/nationalsozialismus" rel="tag">Nationalsozialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rassismus" rel="tag">Rassismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/trier" rel="tag">Trier</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>In Deutschland und anderswo&#8230;</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/12/05/in-deutschland-und-anderswo/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 16:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject>
	<dc:subject>Kürzere Beiträge &amp;amp;amp;amp;amp;amp;#038; Randnotizen</dc:subject><dc:subject>Antirassismus</dc:subject><dc:subject>Café Morgenland</dc:subject><dc:subject>Deutschland</dc:subject><dc:subject>Faschismus</dc:subject><dc:subject>Gegenstandpunkt</dc:subject><dc:subject>Griechenland</dc:subject><dc:subject>Krise</dc:subject><dc:subject>Rassismus</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Allein schon Deutschland Part 2, diesmal mit der Gruppe Café Morgenland: via AArchiv (mp3; 19 MB; 33:13 min) &#8212; Vortrag zum nachlesen hier. Vor der Veranstaltung waren die Referenten beim FSK und haben dort über die Situation in Griechenland und Deutschland im Rahmen der Eurokrise gesprochen: hier und hier [via]. Das Café Morgenland ist nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://studentischesmilieu.wordpress.com/2011/09/18/allein-schon-deutschland-ii/">Allein schon Deutschland Part 2</a>, diesmal mit der Gruppe <a href="http://www.cafemorgenland.net/">Café Morgenland</a>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Radio/FSK/Allein_schon/2011-11-14_Caf%c3%a9_Morgenland-Allein-schon-Deutschland2.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 19 MB; 33:13 min) &#8212; Vortrag zum nachlesen <a href="http://www.cafemorgenland.net/archiv/2011/2011_10_28_ertragreich.html">hier</a>. Vor der Veranstaltung waren die Referenten beim FSK und haben dort über die Situation in Griechenland und Deutschland im Rahmen der Eurokrise gesprochen: <a href="http://www.freie-radios.net/43929">hier</a> und <a href="http://www.freie-radios.net/43930">hier</a> [<a href="http://studentischesmilieu.wordpress.com/2011/11/14/radiosendung-allein-schon-deutschland-ii/">via</a>]. Das Café Morgenland ist nun außerdem mit einer <a href="http://www.cafemorgenland.net/r_index.html">monatlichen Kollumne</a> auf FSK zu hören &#8211; die erste Kolumne zur Debatte über den »Rechtsterrorismus« (inkl. Diskussion) gibt es <a href="http://www.freie-radios.net/44761">hier</a>. Zum selben Thema war auf dem Freien Radio für Stuttgart ein Artikel vom Gegenstandpunkt zu hören &#8211; zum Nachhören: <a href="http://www.freie-radios.net/44760">hier</a>. Apropos »Rechtsterrorismus« &#8211; in Ungarn ist nach wie vor die Zeit zurückgedreht; Radio Corax berichtet <a href="http://www.freie-radios.net/44805">hier</a>.
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antirassismus" rel="tag">Antirassismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/caf%C3%A9-morgenland" rel="tag">Café Morgenland</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/faschismus" rel="tag">Faschismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/gegenstandpunkt" rel="tag">Gegenstandpunkt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/griechenland" rel="tag">Griechenland</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/krise" rel="tag">Krise</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rassismus" rel="tag">Rassismus</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wo die Liebe zu den Ge­set­zen im Staa­te ruht</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/12/05/karina-korecky-weiblichkeit-und-nation/</link>
		<comments>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/12/05/karina-korecky-weiblichkeit-und-nation/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 13:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject>
	<dc:subject>Besonders hörenswert</dc:subject><dc:subject>Aufklärung</dc:subject><dc:subject>Feminismus</dc:subject><dc:subject>Geschlechterverhältnisse</dc:subject><dc:subject>Karina Korecky</dc:subject><dc:subject>Kritik der Liebe</dc:subject><dc:subject>Kritik des Rechts</dc:subject><dc:subject>Nation</dc:subject><dc:subject>Reihe EXIT! Sommer 2011</dc:subject><dc:subject>Staatskritik</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Über den Zu­sam­men­hang von Weib­lich­keit und Na­ti­on
	Im Rückgang an die Anfänge der bürgerlichen Gesellschaft untersucht Karina Korecky in diesem Vortrag Wesen und Entstehung des Geschlechterverhältnisses und der Geschlechtscharaktere. Diese erweisen sich dabei als irrationale Zuschreibungen, die anders als andere Vorstellungen des Aufklärungsdenken – z. B. die Notwendigkeit des Staates – nicht einmal versuchsweise logisch begründet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>Über den Zu­sam­men­hang von Weib­lich­keit und Na­ti­on</h4>
	<p>Im Rückgang an die Anfänge der bürgerlichen Gesellschaft untersucht <strong><a href="/tags/karina-korecky/">Karina Korecky</a></strong> in diesem Vortrag Wesen und Entstehung des Geschlechterverhältnisses und der Geschlechtscharaktere. Diese erweisen sich dabei als irrationale Zuschreibungen, die anders als andere Vorstellungen des Aufklärungsdenken – z. B. die Notwendigkeit des Staates – nicht einmal versuchsweise logisch begründet oder rational bestimmt worden sind. Weiblichkeit bzw. die Unterordnung und Unmündigkeit von Frauen bleiben im Medium der Philosophie ebenso unbegründet wie unbegründbar und können daher als »gefühlte Gewissheit« nur Thema von Kunst oder Poesie, nicht aber eines analytischen Denkens sein. Darin ist Weiblichkeit der ebenfalls nur mythisch »bestimmbaren« Nation ähnlich. Wie beide auch innerlich zusammenhängen, zeigt der Vortrag.</p>
	<p>Das Referat wurde auf  dem wertabspalungskritischen <a href="http://wkb.blogsport.de/sommerworkshop-2011/" rel="external">Sommerworkshop</a> (<a href="http://exit-online.org/" rel="external">EXIT!</a>) am 23.08.2011 aufgezeichnet. </p>
	<ul><strong>Download</strong><br />
via AArchiv: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/EXIT!/Sommerworkshop_WKB_2011/Karina%20Korecky-Ueber_den_Zusammenhang_von_Weiblichkeit_und_Nation-Vortrag.mp3" rel="external">Vortrag</a> (1:04 h, 22 MB), <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/EXIT!/Sommerworkshop_WKB_2011/Karina_Korecky-Ueber_den_Zusammenhang_von_Weiblichkeit_und_Nation-Disk.mp3" rel="external">Diskussion</a> (0:28 h, 10 MB)<br />
via MF: <a href="http://www.mediafire.com/?mblxwpjudscxdnm" rel="external">Vortrag</a>, <a href="http://www.mediafire.com/?f5o08dooat19mg5" rel="external">Diskussion</a> (~)</ul>
	<p><a href="http://wkb.blogsport.de/abstracts/#Korecky" rel="external">Ankündigungstext</a>: <a id="more-588"></a><br />
<blockquote>
Die linke Kri­tik an Staat und Na­ti­on glaubt üb­li­cher­wei­se ohne jene des Ge­schlechts aus­zu­kom­men. Das Ge­schlech­ter­ver­hält­nis spielt keine Rolle für die Kri­tik am Na­tio­nal­staat selbst, son­dern bleibt der Ab­satz »zum Thema Frau­en«, der in Flug­blät­tern auch noch ge­schrie­ben wer­den muss. Auf der Seite der fe­mi­nis­ti­schen Theo­rie ver­hält es sich nicht viel an­ders: wo der Staat über­haupt zum Thema wird, sind Weib­lich­keit und Na­ti­on so etwas wie »Struk­tur­ka­te­go­ri­en« oder auch »Dis­kur­se«, die qua ana­ly­ti­scher Tren­nung nur noch äu­ßer­lich auf­ein­an­der be­zo­gen wer­den kön­nen.</p>
	<p>Statt­des­sen müss­te aber die bür­ger­li­che Ge­sell­schaft als Ganze be­trach­tet wer­den. Die Ent­ste­hung der Ge­schlechts­cha­rak­te­re und jene der Na­ti­on gin­gen Hand in Hand, so viel ist of­fen­sicht­lich. Bei Rous­seau et al sind es die Frau­en, in deren Hän­den »die Liebe zu den Ge­set­zen im Staa­te« ruht. Die Ge­sell­schaft der Frei­en und Glei­chen brach­te und bringt in ihrem Wer­de­gang ihr Wi­der­spre­chen­des her­vor: die Frau­en als Dif­fe­ren­te, die Na­tio­nen als be­stimm­te. Sie sind nicht ein­mal in die Welt ge­kom­men und gut war, son­dern müs­sen sich per­ma­nent neu re­pro­du­zie­ren. Darin setzt sich ihre Ent­ste­hung in der Dia­lek­tik der Auf­klä­rung fort – Grund genug, den Blick auf die An­fän­ge bür­ger­li­cher Ge­sell­schaft zu rich­ten. Daran wird sich zei­gen, dass die Kri­tik der Na­ti­on fe­mi­nis­tisch sein soll­te und um­ge­kehrt jene von Ge­schlecht und Liebe nicht ohne Be­zug­nah­me auf den ge­sell­schaft­li­chen Zu­sam­men­hang, der sie her­vor­bringt, aus­kommt.</p></blockquote>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/aufkl%C3%A4rung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/feminismus" rel="tag">Feminismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/geschlechterverh%C3%A4ltnisse" rel="tag">Geschlechterverhältnisse</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/karina-korecky" rel="tag">Karina Korecky</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritik-der-liebe" rel="tag">Kritik der Liebe</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritik-des-rechts" rel="tag">Kritik des Rechts</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/nation" rel="tag">Nation</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/reihe-exit%21-sommer-2011" rel="tag">Reihe EXIT! Sommer 2011</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/staatskritik" rel="tag">Staatskritik</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Arabischer Nationalismus &#8230;</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/12/05/arabischer-nationalismus/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 22:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Al Quds</dc:subject><dc:subject>Antifaschismus</dc:subject><dc:subject>Antisemitismus</dc:subject><dc:subject>Arabischer Raum</dc:subject><dc:subject>Faschismus</dc:subject><dc:subject>Hannes Bode</dc:subject><dc:subject>Islamismus</dc:subject><dc:subject>Naher Osten</dc:subject><dc:subject>Nation</dc:subject><dc:subject>Nationalsozialismus</dc:subject><dc:subject>Vera Henßler</dc:subject><dc:subject>Zweiter Weltkrieg</dc:subject>
		<guid>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/12/05/arabischer-nationalismus/</guid>
		<description><![CDATA[	&#8230;, Antisemitismus und die Auslandspropaganda der Nationalsozialisten
	Etwas verspätet: Das Bündnis gegen den Al Quds-Tag in Berlin stellt einen sehr informativen Vortrag über die Beziehungen der Nationalsozialisten zu Kollaborateuren in arabischen Ländern zur Verfügung, der am 24.08.2011 im Rahmen der Mobilisierung gegen den Al Quds-Tag in Berlin gehalten wurde. Darin gibt Hannes Bode zunächst einen sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>&#8230;, Antisemitismus und die Auslandspropaganda der Nationalsozialisten</h4>
	<p>Etwas verspätet: Das <a href="http://noalquds.blogsport.de/">Bündnis gegen den Al Quds-Tag in Berlin</a> stellt einen sehr informativen Vortrag über die Beziehungen der Nationalsozialisten zu Kollaborateuren in arabischen Ländern zur Verfügung, der am 24.08.2011 im Rahmen der Mobilisierung gegen den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Quds-Tag">Al Quds-Tag</a> in Berlin gehalten wurde. Darin gibt <strong>Hannes Bode</strong> zunächst einen sehr differenzierten Überblick über die Bedingungen, unter denen im arabischen Raum überhaupt eine Öffentlichkeit im modernen Sinne entstanden ist und im Rahmen welcher Kräfteverhältnisse sich dort nationalistische und antisemitische Positionen etablieren konnten. <strong>Vera Henßler</strong> spricht dann über diplomatische und propagandistische Versuche der Nationalsozialisten, im arabischen Raum (kriegerisch) Fuß zu fassen. Die Aufnahme enthält leider starke Hintergrundgeräusche.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.freie-radios.net/mp3/20111108-arabischern-44177.mp3">via FRN</a> (mp3; 57,5 MB; 1 h 2:44 min) | <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/No_Alquds/Hannes_Bode_und_Vera_Henssler-Arabischer_Nationalismus_Antisemitismus_und_die_Auslandspropaganda_der_Nationalsozialisten.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 35,9 MB) | <a href="http://soundcloud.com/keinalqudstag4/vortrag-von-vera-henssler-und">Soundcloud</a></ol>
	<p>Die weiteren im Rahmen der Mobilisierung gehaltenen Vorträge findet ihr <a href="http://noalquds.blogsport.de/">auf dem Blog des Bündnisses</a> oder direkt <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/No_Alquds/">auf dem AArchiv-Server</a>. Zudem sei auf das zahlreiche <a href="http://noalquds.blogsport.de/material/">Material</a> des Bündnisses hingewiesen. Ebenfalls maßgeblich: die Ausgabe des <a href="https://www.iz3w.org/">iz3w</a> mit dem <a href="https://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/312">Schwerpunkt zum Thema</a>.</p>
	<p>Zum Ankündigungstext des Vortrags: <a id="more-589"></a></p>
	<p>Vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges herrschte bei den für die Auslandspropaganda zuständigen NS-Ämtern bezüglich einer Propaganda in die „arabische Welt“ starke Zurückhaltung. Grund dessen war eine nationalsozialistische (Bündnis-)Politik, die einer Einbindung nationalistischer Antikolonialisierungsbewegungen des Nahen Ostens entgegenstand. Spätestens mit Beginn des Zweiten Weltkrieges und damit neuen Voraussetzungen änderte sich die deutsche Propagandastrategie: Der Nahe Osten wurde zunehmend Ziel einer antisemitischen Propaganda, die mit national-religiösen Inhalten verknüpft wurde. Ideologische Basis dessen war die Propagierung einer „jüdischen Weltverschwörung“, die sich sowohl gegen Deutsche als auch gegen (arabische) Muslime wende.</p>
	<p>Der Vortrag von Vera Henßler beleuchtet die Entwicklung der Propaganda in den arabischen Raum in Wechselwirkung mit nationalsozialistischer Kriegszielpolitik sowie die Funktion des Antisemitismus und dessen Verknüpfung mit anderen Ideologemen. Der Raum, in dem der moderne Antisemitismus wirkmächtig werden konnte, ist der moderne Nahe Osten. In einer historischen Einführung von Hannes Bode soll es daher zuerst um die Genese einer arabischen „Öffentlichkeit“ und die Rezeption und Modifikation moderner Konzepte nationaler Identität und Selbstbestimmung vor dem Hintergrund zunehmender kolonialer Durchdringung gehen. [<a href="http://www.freie-radios.net/44177">via</a>]
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/al-quds" rel="tag">Al Quds</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antifaschismus" rel="tag">Antifaschismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antisemitismus" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/arabischer-raum" rel="tag">Arabischer Raum</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/faschismus" rel="tag">Faschismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/hannes-bode" rel="tag">Hannes Bode</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/islamismus" rel="tag">Islamismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/naher-osten" rel="tag">Naher Osten</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/nation" rel="tag">Nation</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/nationalsozialismus" rel="tag">Nationalsozialismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/vera-hen%C3%9Fler" rel="tag">Vera Henßler</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/zweiter-weltkrieg" rel="tag">Zweiter Weltkrieg</a>]]></content:encoded>
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		<title>Lost Tapes #3</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 20:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Auge</dc:subject><dc:subject>Existenzphilosophie</dc:subject><dc:subject>Georg Picht</dc:subject><dc:subject>Lost Tapes</dc:subject><dc:subject>Philosophie</dc:subject><dc:subject>Sinnlichkeit</dc:subject><dc:subject>Technik</dc:subject><dc:subject>Wissenschaft</dc:subject><dc:subject>Wissenschaftskritik</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Diesmal zwei Radiosendungen von 1994:
	Seite A: Zu hören ist ein Vortrag des Philosophen und Theologen Georg Picht über »Die weltpolitische Bedeutung der Wissenschaftsplanung«. Als Heidegger-Schüler nimmt für ihn, ähnlich wie etwa bei Hannah Arendt oder Günther Anders, die durch die technische Entwicklung möglich gewordene Perspektive der Auslöschung der ganzen Gattung eine zentrale Stellung ein. Von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Diesmal zwei Radiosendungen von 1994:</p>
	<p><strong>Seite A</strong>: Zu hören ist ein Vortrag des Philosophen und Theologen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Picht">Georg Picht</a> über »<em>Die weltpolitische Bedeutung der Wissenschaftsplanung</em>«. Als Heidegger-Schüler nimmt für ihn, ähnlich wie etwa bei Hannah Arendt oder Günther Anders, die durch die technische Entwicklung möglich gewordene Perspektive der Auslöschung der ganzen Gattung eine zentrale Stellung ein. Von dieser Perspektive ausgehend, wird für ihn die Planung der Wissenschaft zu einer unverzichtbaren Angelegenheit, weshalb er die Ansätze einer Theorie der Planung und einige Überlegungen zum Subjekt dieser Planung entwickelt.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?alfxxhuxc0lle8p">via Mediafire</a> (mp3; 17 MB; 29:45 min)</ol>
	<p><strong>Seite B</strong>: [Anfang fehlt] Passend zum kürzlich geposteten Vortrag über <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/17/bild-ideologie/">Bildlichkeit und Sehen</a>, eine Radiosendung die sich mit dem Auge beschäftigt. Das Feature mit dem Titel »<em>Zwei Augen hat die Seel</em>« von Eva Severini beschäftigt sich mit der Rolle des Auges für das Denken und die Philosophe, dem Verhältnis von Licht, Göttlichkeit und Vernunft, mit der Farbenlehre und dem inneren Sehen. Zitiert werden unter anderem Hildegard von Bingen, Thomas von Aquin, ETA Hoffmann, Josef Eichendorff und Goethe.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?a6cra673db8btp0">via Mediafire</a> (mp3; 7,8 MB; 13:37 min)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/auge" rel="tag">Auge</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/existenzphilosophie" rel="tag">Existenzphilosophie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/georg-picht" rel="tag">Georg Picht</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/lost-tapes" rel="tag">Lost Tapes</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/philosophie" rel="tag">Philosophie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/sinnlichkeit" rel="tag">Sinnlichkeit</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/technik" rel="tag">Technik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/wissenschaftskritik" rel="tag">Wissenschaftskritik</a>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Arbeit am schönen Schein</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 22:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Ästhetik und Kulturkritik</dc:subject><dc:subject>Avantgarde</dc:subject><dc:subject>Bazon Brock</dc:subject><dc:subject>deutsche Ideologie</dc:subject><dc:subject>Einfuehrendes</dc:subject><dc:subject>Expressionismus</dc:subject><dc:subject>Faschismus</dc:subject><dc:subject>Futurismus</dc:subject><dc:subject>Goebbels</dc:subject><dc:subject>Gottfried Benn</dc:subject><dc:subject>Kunstgeschichte</dc:subject><dc:subject>Marinetti</dc:subject><dc:subject>Nationalsozialismus</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Warum Goebbels die Kunstkritik verbot
	Der Führer liebt die Künstler, weil er selbst ein Künstler ist.
(Goebbels)
	Vorletzte Woche war auf DLF ein sehr hörenswertes Feature von Walter van Rossum über die Kunstpolitik im Nationalsozialismus zu hören. Es wird unter anderem das Verhältnis der Nazis zur Moderne und den Avantgarden, zu Expressionismus und Futurismus und insbesondere zu Gottfried [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>Warum Goebbels die Kunstkritik verbot</h4>
	<blockquote><p><em>Der Führer liebt die Künstler, weil er selbst ein Künstler ist.</em><br />
(Goebbels)</p></blockquote>
	<p>Vorletzte Woche war auf <a href="http://www.dradio.de/dlf/">DLF</a> ein sehr hörenswertes Feature von Walter van Rossum über die Kunstpolitik im Nationalsozialismus zu hören. Es wird unter anderem das Verhältnis der Nazis zur Moderne und den Avantgarden, zu Expressionismus und Futurismus und insbesondere zu Gottfried Benn und Marinetti beleuchtet und analysiert. Eine wichtige Rolle spielt die negative Bestimmung der wahren völkischen Kunst über die entartete Kunst und die damit verbundenen Kunstvernichtungsaktionen. Das Feature läuft zudem auf die Charakterisierung nationalsozialistischer Herrschaft als Ästhetisierung der Politik (Walter Benjamin) hinaus: die Übertragung der Konzeption vom Gesamtkunstwerk auf die Gestaltung der Volksmasse, die Volksgemeinschaft als ästhetisierte Religionsgemeinschaft und der Krieg als letztes und höchstes ästhetisches Ereignis. Zu Wort kommt unter anderem der Kunsthistoriker Bazon Brock, von dem auch der Titel des Features stammt. Das Feature ist zudem durchaus als gelungene Einführung in den Charakter des Nationalsozialismus zu empfehlen.</p>
	<blockquote><p>Am 26. November 1936 platzt Dr. Goebbels der Kragen. Die deutsche Kunstkritik hätte vier Jahre Zeit gehabt, sich nach nationalsozialistischen Grundsätzen auszurichten. Jetzt helfe nur noch ein amtlicher Erlass: »<em>An die Stelle der bisherigen Kunstkritik, die in völliger Verdrehung des Begriffes ›Kritik‹ in der Zeit jüdischer Kunstüberfremdung zum Kunstrichtertum gemacht worden war, wird ab heute der Kunstbericht gestellt.</em>« Fast möchte man lachen über den konfusen Ernst, mit dem der Minister der Kunstkritik zu Leibe rückt. Doch in Wahrheit geht es hier um ein Kernstück des Nationalsozialismus: Diese Bewegung wollte Ernst machen mit der Kunst, ästhetische Visionen als Wirklichkeit zu erzwingen &#8211; und umgekehrt: Sie wollte das Politische ästhetisieren. [<a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dossier/1582057/">via</a>]</p></blockquote>
	<p><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?f4onn5atjyoctow">via Mediafire</a> (mp3; 41 MB; 44:48 min) | <a href="http://www.dradio.de/download/152822/">Zum Text des Features</a>.
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/%C3%84sthetik-und-kulturkritik" rel="tag">Ästhetik und Kulturkritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/avantgarde" rel="tag">Avantgarde</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/bazon-brock" rel="tag">Bazon Brock</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/deutsche-ideologie" rel="tag">deutsche Ideologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/einfuehrendes" rel="tag">Einfuehrendes</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/expressionismus" rel="tag">Expressionismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/faschismus" rel="tag">Faschismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/futurismus" rel="tag">Futurismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/goebbels" rel="tag">Goebbels</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/gottfried-benn" rel="tag">Gottfried Benn</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kunstgeschichte" rel="tag">Kunstgeschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/marinetti" rel="tag">Marinetti</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/nationalsozialismus" rel="tag">Nationalsozialismus</a>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Deutschland bildet sich</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/26/justin-monday-sarrazin/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 16:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Debatte und Diskussion</dc:subject><dc:subject>Deutschland</dc:subject><dc:subject>Exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft</dc:subject><dc:subject>Justin Monday</dc:subject><dc:subject>Konservative Revolution</dc:subject><dc:subject>Krise</dc:subject><dc:subject>Nation</dc:subject><dc:subject>Rassenhygiene</dc:subject><dc:subject>Rassismus</dc:subject><dc:subject>Sarrazin</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Über die nationale Dynamik der Sarrazin-Debatte und ihre Geschichte
	JustIn Monday wirft in diesem Vortrag einen Blick auf den Verlauf der sog. Sarrazin-Debatte, also auf die Äußerungen Thilo Sarrazins (»Deutschland schafft sich ab«) über Intelligenz, Vererbung und Integration sowie die Repliken, wie sie z. B. von Frank Schirrmacher (FAZ) vorgetragen worden sind. Es geht ihm dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h4>Über die nationale Dynamik der Sarrazin-Debatte und ihre Geschichte</h4>
	<p><strong>JustIn Monday</strong> wirft in diesem Vortrag einen Blick auf den Verlauf der sog. Sarrazin-Debatte, also auf die Äußerungen Thilo Sarrazins (»Deutschland schafft sich ab«) über Intelligenz, Vererbung und Integration sowie die Repliken, wie sie z. B. von Frank Schirrmacher (FAZ) vorgetragen worden sind. Es geht ihm dabei nicht darum, die Vorstellungen Sarrazins von links zu widerlegen. Vielmehr versucht er sich an einer ideologiekritischen und teilweise psychoanalytischen Deutung dieser Vorstellungswelt. Dazu stellt er einen Zusammenhang zu Denkern der »konservativen Revolution« (Oswald Spengler, Ortega y Gasset) und zur Krise der kapitalistischen Akkumulation her, auf welche erstere in den 1920/30er Jahren wie auch Sarrazin und einige seiner KritikerInnen heute ideologisch (rassistisch, sexistisch, nationalistisch usw.) reagier(t)en. </p>
	<p>Der Vortrag wurde am 15. Oktober 2011 auf dem <a href="http://www.exit-online.org/link.php?tabelle=termine&#038;posnr=214" rel="external">»EXIT!«-Seminar</a> aufgezeichnet.</p>
	<p><strong>Download</strong><br />
 via AArchiv: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Justin_Monday/JustIn_Monday-Ueber_die_nationale_Dynamik_der_Sarrazin-Debatte_und_ihre_Geschichte-1.mp3" rel="external">Teil 1</a> (1:06 h, 23 MB), <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Justin_Monday/JustIn_Monday-Ueber_die_nationale_Dynamik_der_Sarrazin-Debatte_und_ihre_Geschichte-2.mp3" rel="external">Teil 2</a> (0:55 h, 19 MB)<br />
via MF: <a href="http://www.mediafire.com/?mj28j8c3wckl8uh" rel="external">Teil 1</a>, <a href="http://www.mediafire.com/?k0bl4a49fdd8o6c" rel="external">Teil 2</a></p>
	<p><a href="http://www.exit-online.org/link.php?tabelle=termine&#038;posnr=214" rel="external">Ankündigungstext</a>: <a id="more-584"></a><br />
<blockquote>Zeitgleich mit ihrem Entschluss, die Finanzkrise von 2008 als „bewältigt“ zu betrachten, weil „das Übergreifen auf die Realwirtschaft“ dank mutiger politischer Initiative vermieden worden sei, kompensierte die deutsche Öffentlichkeit ihre dunkle Ahnung davon, dass dies eine haltlose Illusion sein könnte, mit der sogenannten Sarrazin-Debatte. Flüchtig betrachtet, wehrte sich dabei der liberalere Teil der Landsleute gegen den genetischen Determinismus, der Sarrazin teils zurecht, teils zu unrecht zugeschrieben wurde. Unter der &#8211; verhängnisvoll falschen, aber gängigen &#8211; Prämisse, Rassenbiologie und Eugenik zielten im Kern auf die Beseitigung und Vermeidung unveränderbar minderwertigen Menschenmaterials, schaffte es sogar der SPD-Vorsitzende, Sarrazin die Wiederbelebung der Eugenik vorzuwerfen. Wenn auch gepuffert von der Beteuerung, dass es sich bei jenem und dem Großteil seiner AnhängerInnen keinesfalls um RassistInnen handele, die „Integrationsdebatte“ nun wirklich geführt werden müsse, etc. pp. Der Verweis auf die wundersamen Einflüsse der Bildung auf den Reichtum der Nation, mit dem die GegnerInnen Sarrazins glaubten gegen diesen punkten zu können, brachte diese aber lediglich in den Sog einer Dynamik, die die historische Rassenbiologie als Ganzes kennzeichnete. Denn für nicht wenige ihrer maßgeblichen Vertreter, etwa die Autoren der konservativen Revolution, war „Rasse“ schon immer mehr geistiges Prinzip denn biologische Substanz, die den schädelvermessenden Biologen hätte überantwortet werden können. Es ist daher angebracht, die Dynamik der Rassenbiologie in Kontrast zur Rede vom Biologismus als Zeichen fortschreitender Vergesellschaftung der Natur zu begreifen. Die fixe, vermeintlich messbare Natur war immer nur die Krücke eines an den Krisenerscheinungen panisch gewordenen bürgerlichen Denkens, eine notwendige Stütze, damit die Illusion aufrecht erhalten werden kann, die lieb gewonnenen Formen der eigenen Herrschaft hätten ihren Rechtsgrund in einem unhintergehbaren Naturzustand. Damit aber wurde der Gedanke an sie nur ein &#8211; und nicht einmal das zentrale &#8211; Merkmal einer Praxis mit dem paradoxen Ziel, die Produktivität der Arbeit nicht mehr als vermitteltes Moment der gesellschaftlichen Beziehungen betrachten zu müssen, sondern als unveräußerbaren Zustand von Körpern, die sich, völlig unvermittelt und im dualistischen Gegensatz zur fixen Natur, vom totalen Staat zur Ausbildung von „Willenskraft“ mobilisieren lassen. Wehe denen, die sich nicht dermaßen bilden lassen wollen. Nicht nur die Phantasien vom Untergang der Nation, sondern auch die im Bezug darauf gerechtfertigten Maßnahmen zur Vermeidung der „Degeneration“ waren und sind verschobene Wahrnehmung der Krise, was im Vortrag im Detail entwickelt werden soll.</p></blockquote>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/debatte-und-diskussion" rel="tag">Debatte und Diskussion</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/exit%21-krise-und-kritik-der-warengesellschaft" rel="tag">Exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/justin-monday" rel="tag">Justin Monday</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/konservative-revolution" rel="tag">Konservative Revolution</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/krise" rel="tag">Krise</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/nation" rel="tag">Nation</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rassenhygiene" rel="tag">Rassenhygiene</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rassismus" rel="tag">Rassismus</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/sarrazin" rel="tag">Sarrazin</a>]]></content:encoded>
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		<title>Franz Josef Degenhardt ist tot</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 17:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Bewegungsgeschichte</dc:subject><dc:subject>Biographisches</dc:subject><dc:subject>BRD</dc:subject><dc:subject>Feuilleton</dc:subject><dc:subject>Franz Josef Degenhardt</dc:subject><dc:subject>FSK</dc:subject><dc:subject>Musik</dc:subject><dc:subject>Radio</dc:subject><dc:subject>recycling</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Für all diejenigen, die zu den Hochzeiten der BRD groß geworden sind, gehörte er zum Inventar. In der DDR war er als Teilnehmer an den Festivals des politischen Liedes präsent. Er sang über das Leben der Boheme und den kommunistischen Widerstand im 3. Reich, er hoffte auf die Kämpfe junger Arbeiter und Angestellter gegen Autoritarismus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p>Für all diejenigen, die zu den Hochzeiten der BRD groß geworden sind, gehörte er zum Inventar. In der DDR war er als Teilnehmer an den Festivals des politischen Liedes präsent. Er sang über das Leben der Boheme und den kommunistischen Widerstand im 3. Reich, er hoffte auf die Kämpfe junger Arbeiter und Angestellter gegen Autoritarismus, Wiederbewaffnung und alte Nazis. [<a href="http://www.beatpunk.org/stories/franz-josef-degenhardt-ist-tot/">via</a>]</p></blockquote>
	<p>Werner Pomrehn (<a href="http://www.fsk-hh.org/sendung/recycling/ueberblick">recycling-Redaktion</a>) und Günther Jacob haben sich in einer Sendung auf dem <a href="http://www.fsk-hh.org/">FSK</a> zwei Stunden lang dem Leben, Wirken und der Musik <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Degenhardt">Franz Josef Degenhardt</a></strong>s gewidmet, der am 14.11.2011 verstorben ist. Empfehlenswert auch der <a href="http://www.beatpunk.org/stories/franz-josef-degenhardt-ist-tot/">Nachruf von Beatpunk</a>. Danke an W. für&#8217;s Zuspielen.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.zshare.net/audio/96420574120ec546/">via zshare</a> (mp3; 165,3 MB; 2 h) | oder <a href="http://www.mediafire.com/?1dxage6ce7adb3p">via Mediafire</a></ol>
	<p><a id="more-585"></a></p>
	<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/qWyLqKz94Y8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/bewegungsgeschichte" rel="tag">Bewegungsgeschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/biographisches" rel="tag">Biographisches</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/brd" rel="tag">BRD</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/feuilleton" rel="tag">Feuilleton</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/franz-josef-degenhardt" rel="tag">Franz Josef Degenhardt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/fsk" rel="tag">FSK</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/musik" rel="tag">Musik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/radio" rel="tag">Radio</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/recycling" rel="tag">recycling</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zur Kritik der Gender-Ideologie</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/19/zur-kritik-der-gender-ideologie/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 08:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject>
	<dc:subject>Kürzere Beiträge &amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;#038; Randnotizen</dc:subject><dc:subject>Foucault</dc:subject><dc:subject>Gender</dc:subject><dc:subject>Geschlecht</dc:subject><dc:subject>Judith Butler</dc:subject><dc:subject>kritische Theorie</dc:subject><dc:subject>Martin Dornis</dc:subject><dc:subject>Naturverhältnisse</dc:subject><dc:subject>Postmoderne</dc:subject><dc:subject>Poststrukturalismus</dc:subject>
		<guid>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/19/zur-kritik-der-gender-ideologie/</guid>
		<description><![CDATA[	Die Redaktion Sachzwang FM fand die Ausführungen von Martin Dornis zur Kritik postmoderner Gendertheorie offenbar nachvollziehbarer und zutreffender als MoshMosh und hat sie zur Grundlage ihrer letzten Sendung gemacht.
	Download: via AArchiv, via MF (2h, 43 MB)

Tags: Foucault, Gender, Geschlecht, Judith Butler, kritische Theorie, Martin Dornis, Naturverhältnisse, Postmoderne, Poststrukturalismus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Redaktion <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2009/02/24/sachzwangfm/">Sachzwang FM</a> fand die Ausführungen von <strong>Martin Dornis</strong> zur <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2011/08/25/sex-ist-nur-ein-konstrukt-eine-kritik-an-der-ueberwindung-von-geschlecht-subjekt-und-geschichte-in-poststrukturalismus-und-gender-studies/">Kritik postmoderner Gendertheorie</a> offenbar nachvollziehbarer und zutreffender als <a href="/author/MoshMosh/" rel="external">MoshMosh</a> und hat sie zur Grundlage ihrer letzten Sendung gemacht.</p>
	<p><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Radio/SachzwangFM/Zur_Kritik_der_Gender-Ideologie_(M.Dornis).mp3" rel="external">via AArchiv</a>, <a href="http://www.mediafire.com/download.php?5kygdr4kgdwkj4m" rel="external">via MF</a> (2h, 43 MB)
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/foucault" rel="tag">Foucault</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/gender" rel="tag">Gender</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/geschlecht" rel="tag">Geschlecht</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/judith-butler" rel="tag">Judith Butler</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritische-theorie" rel="tag">kritische Theorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/martin-dornis" rel="tag">Martin Dornis</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/naturverh%C3%A4ltnisse" rel="tag">Naturverhältnisse</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/postmoderne" rel="tag">Postmoderne</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/poststrukturalismus" rel="tag">Poststrukturalismus</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Music was his Boyfriend</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/18/music-was-his-boyfriend/</link>
		<comments>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/18/music-was-his-boyfriend/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 10:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Ästhetik und Kulturkritik</dc:subject><dc:subject>Biographisches</dc:subject><dc:subject>Martin Büsser</dc:subject><dc:subject>Musiktheorie</dc:subject><dc:subject>Poptheorie</dc:subject><dc:subject>Roger Behrens</dc:subject>
		<guid>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/18/music-was-his-boyfriend/</guid>
		<description><![CDATA[	Bei Zündfunk ( Bayern2) ist ein hörenswertes Feature über das Leben von Martin Büsser erschienen. Die Produzenten haben sehr ausführlich recherchiert, neben den Eltern von Martin Büsser kommen zahlreiche Menschen zu Wort, die ihn kannten und mit ihm zusammengearbeitet haben. Es geht um das, was Martin Büsser mit »Popkritik« denken wollte, was er mit seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Bei <a href="http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/zuendfunk108.html">Zündfunk</a> ( Bayern2) ist ein hörenswertes Feature über das Leben von <strong>Martin Büsser</strong> erschienen. Die Produzenten haben sehr ausführlich recherchiert, neben den Eltern von Martin Büsser kommen zahlreiche Menschen zu Wort, die ihn kannten und mit ihm zusammengearbeitet haben. Es geht um das, was Martin Büsser mit »Popkritik« denken wollte, was er mit seinen zahlreichen Texten hinterlassen hat, welche Perspektive eine Auseinandersetzung mit Pop und Gesellschaft nach seinem Tod haben kann und natürlich: um Musik.</p>
	<ol><strong>Anhören</strong>: <a href="http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/Langstrecke100.html">bei Bayern2</a> / <a href="http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_K1S/_AES/_-rc9-gd/276a8a33-89a7-419f-be90-08567769b3b5_2.mp3">Download</a></ol>
	<p>Auch wenn es sich um ein hörenswertes Feature handelt &#8211; ich finde man hört hier an einigen Stellen schon die beginnende Eingemeindung Büssers in die unkritische Gemeinde der Poptheorie, etwa wenn davon die Rede ist, dass er ein anderes Deutschland wollte (ich glaube er war gegen Deutschland). Daher sei an dieser Stelle noch einmal auf den Nachruf von Roger Behrens verwiesen, den er unmittelbar nach Martins Tod verfasst und eingesprochen hat und der m.E. viel gesellschaftskritischer und damit auch mehr im Sinne von Martin Büsser ist. (Nachzulesen bei <a href="http://www.beatpunk.org/stories/martin-buesser-ist-gestorben/">Beatpunk</a>)</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Roger_Behrens/Roger_Behrens_%c3%bcber_Martin_B%c3%bcsser.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 6,1 MB; 10:38 min)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/%C3%84sthetik-und-kulturkritik" rel="tag">Ästhetik und Kulturkritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/biographisches" rel="tag">Biographisches</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/martin-b%C3%BCsser" rel="tag">Martin Büsser</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/musiktheorie" rel="tag">Musiktheorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/poptheorie" rel="tag">Poptheorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/roger-behrens" rel="tag">Roger Behrens</a>]]></content:encoded>
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<enclosure url='http://audioarchiv.k23.in/Referate/Roger_Behrens/Roger_Behrens_%c3%bcber_Martin_B%c3%bcsser.mp3' length='6380588' type='audio/mpeg'/>
	</item>
		<item>
		<title>Bild &#038; Ideologie</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/17/bild-ideologie/</link>
		<comments>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/17/bild-ideologie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Ästhetik und Kulturkritik</dc:subject><dc:subject>Adorno</dc:subject><dc:subject>Anthropologie</dc:subject><dc:subject>Biene Baumeister Zwi Negator</dc:subject><dc:subject>Bild</dc:subject><dc:subject>Buchenwald</dc:subject><dc:subject>Georg Lukács</dc:subject><dc:subject>Goethe</dc:subject><dc:subject>Hegel</dc:subject><dc:subject>Horkheimer</dc:subject><dc:subject>Karl Marx</dc:subject><dc:subject>kritische Theorie</dc:subject><dc:subject>Kunst Spektakel Revolution</dc:subject><dc:subject>Ontologie</dc:subject><dc:subject>Peter Christoph Zwi</dc:subject><dc:subject>Sinnlichkeit</dc:subject><dc:subject>Situationistische Internationale</dc:subject><dc:subject>Weimar</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Wär’ nicht das Auge sonnenhaft,
Wie könnten wir das Licht erblicken?
Lebt’ nicht in uns des Gottes eig’ne Kraft,
Wie könnt’ uns Göttliches entzücken?
	Mit diesem Vers des alten Goethe beginnt Christopher Zwi seinen Vortrag über »Bildlichkeit und Sehen in der Gesellschaft des Spektakels«, den er am 27.10. in Weimar im Rahmen der Reihe »Kunst, Spektakel und Revolution« gehalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p>Wär’ nicht das Auge sonnenhaft,<br />
Wie könnten wir das Licht erblicken?<br />
Lebt’ nicht in uns des Gottes eig’ne Kraft,<br />
Wie könnt’ uns Göttliches entzücken?</p></blockquote>
	<p>Mit diesem Vers des alten Goethe beginnt <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/peter-christoph-zwi">Christopher Zwi</a> seinen Vortrag über »<a href="http://spektakel.blogsport.de/2011/09/05/zur-theorie-einer-materialistischen-imageologie/">Bildlichkeit und Sehen in der Gesellschaft des Spektakels</a>«, den er am 27.10. in Weimar im Rahmen der Reihe »<a href="http://spektakel.blogsport.de">Kunst, Spektakel und Revolution</a>« gehalten hat. In Kontrast zu diesem göttlichen Sehen der Aufklärung stellt Zwi dann die Erfahrungen des französichen Buchenwaldhäftlings Jaques Lusseyran, der blind gewesen ist und der Buchenwald dementsprechend mit den verbleibenden vier Sinnen erfuhr: »<em>Das Licht kommt nicht von außen; es ist in uns, auch wenn wir keine Augen haben</em>« [Jaques Lusseyran: Das wiedergefundene Licht, München 1966, dtv]. Anhand dieser Gegenüberstellung rekonstruiert er eine geschichtlich-gesellschaftliche Dialektik von Sehen und Blindheit. Das Theorem des Verhältnisses von Bild, Wirklichkeit, Widerspiegelung und Reflexion umkreist er mit Marxens Anthropologie der Sinne und der <em>Dialektik der Auflärung</em> von Adorno und Horkheimer (hier vor allem das letzte Fragment »Zur Genese der Dummheit«). Im Übergang von der kritischen Theorie Adornos zu jener der Situationisten thematisiert er zudem das Proletariat im Bezug zu den Fetischformen der bürgerlichen Gesellschaft. Entscheidend sind am Ende dann drei thematische Stränge: die Spektakeltheorie der Situationisten, die Reflexionsbestimmungen Hegels und die kritische Ontologie des späten Lukács und gibt damit schon einen kleinen Einblick in den demnächst im <a href="http://www.ca-ira.net/">ça ira-Verlag</a> erscheinenden <a href="http://www.ca-ira.net/verlag/buecher/lukacs-verdinglichung.html">Lukács-Band</a>.</p>
	<ol><strong>Download</strong>:</p>
	<li>Teil 1: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kunst_Spektakel_Revolution/Christopher_Zwi-Bildlichkeit_und_Sehen-Teil1.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 29,8 MB; 52:08 min)</li>
	<li>Teil 2: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kunst_Spektakel_Revolution/Christopher_Zwi-Bildlichkeit_und_Sehen-Teil2.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 41,3 MB; 1h 12:12 min)</li>
</ol>
	<p>Die weiteren Vorträge der Reihe »Kunst, Spektakel und Revolution«, die zum größten Teil bereits <a href="http://spektakel.blogsport.de/radio/">hier</a> dokumentiert sind, werden nach und nach direkt auf den <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Kunst_Spektakel_Revolution/">AArchiv-Server</a> hochgeladen.</p>
	<p>Zum Ankündigungstext: <a id="more-580"></a></p>
	<p>In der Mitte des finsteren 20.Jahrhunderts forschte die kritische Theorie Adornos und Horkheimers nach den Ursachen für den gesellschaftlichen Bann der Verblendung. Die »Dialektik der Aufklärung« schliesst in dem letzten philosophischen Fragment »Zur Genese der Dummheit« mit einem Bild für »alles Lebendige«: »<em>Das Fühlhorn der Schnecke ›mit dem tastenden Gesicht‹</em>« steht hier zugleich als Wahrzeichen der menschlichen Intelligenz und des ihr einmal zugefügten Schmerzes einer Verletzung der sinnlich-neugierigen Entdeckungslust. Die gewaltsam beendete Einheit von Tasten, Riechen und Sehen mittels dieses Organs wird zum Urbild des Wundmals, wo die Lust an der sinnlich-praktischen Tätigkeit und am theoretischen Sinn durch gesellschaftliche Eigentumsschranken, Klassenverhältnisse und Machtinteressen zerstört wird. Die zurückbleibende Narbe markiert zweierlei: zum einen den in der Gattungsgeschichte geborgenen Erfahrungsreichtum, zum anderen das Umschlagen von Geschichte in einen verdinglichten Prozess, der sich gegen die Möglichkeiten des gesellschaftlichen Individuums richtet. An diesem wunden Punkt schlagen Wissbegierde und Neugier in Dummheit, Idiosynkrasie, Bosheit und Fanatismus um – in die verheerenden, mörderischen Folgen der Verblendung. </p>
	<p>Die Geschichte dieser Verheerung ist ein Prozess der Ausdifferenzierung und der Verarmung der Sinne zugleich: die anderen menschlichen Sinne werden vom Gesichtssinn getrennt, das Gesicht wird auf das Sehen eingeschränkt und der Sehsinn wird durch die gesellschaftlichen Verhältnisse selbst noch verblendet. So reproduziert sich diese Gesellschaft als Ganzes blind, sie verbietet es sich selbst, ihre Form vernünftig zu reflektieren und in der Undurchsichtigkeit aller Verhältnisse und Beziehungen fixiert sie ihre Mitglieder in der Haltung der bloßen, ohnmächtigen Kontemplation. Das scheinbare Schicksal dieser widersprüchlichen Gesellschaftsform der Trennungen wurde in dem Vierteljahrhundert nach Erscheinen der »Dialektik der Aufklärung« zum Leitthema der kritischen Theorie der Situationisten. Die Situationistische Internationale (1957-1972) entwickelte erstmals eine communistische Kritik der »Gesellschaft des Spektakels«: in ihr spiegelt sich die wirkliche Welt des materiellen Lebensprozesses als »<em>der getreue Widerschein der Produktion der Dinge</em>« und als Selbstzweck der Produktion von Waren-Bildern und Bilder-Waren. Das Spektakel als Ganzes ist »<em>das Kapital, das einen derartigen Akkumulationsgrad erreicht hat, dass es Bild wird</em>«. Das bloße Anblicken des Erlebten im ununterbrochenen Bilderlauf des Nichtlebens und der normierten herrschenden Modell-Bedürfnisse verdinglicht und entfremdet die Geschichte – gerade auch die der Entwicklung der menschlichen Sinne – den Produzierenden und Konsumierenden. Es enteignet sie ihrer Gesten und Gestaltungsmöglichkeiten, verblendet ihre Wahrnehmung der historisch-materiellen Realität und macht sie dumm und stumm. So, wie die sogenannte Kommunikationsgesellschaft »<em>das Gegenteil des Dialogs</em>« zwischen den gezwungenermaßen assoziierten und fremdbestimmt arbeitenden Menschen ist, so ist die Gesellschaft der Zuschauenden tendenziell die der Blinden.</p>
	<p>»<em>Das Spektakel als Tendenz, durch verschiedene spezialisierte Vermittlungen die nicht mehr unmittelbar greifbare Welt zur Schau zu stellen, findet normalerweise im Sehen den bevorzugten menschlichen Sinn, der zu anderen Zeiten der Tastsinn war; der abstrakteste und mystifizierbarste Sinn entspricht der verallgemeinerten Abstraktion der heutigen Gesellschaft.</em>« Die kapitalistische »Realabstraktion« drückt sich in einer Ideologie und Praxis der Menschen aus, die »das konkrete Leben aller … zu einem <strong>spekulativen</strong> Universum degradiert hat«. Die situationistische Kritik versucht durch ihre Wendung zur Praxis die philosophische  Kurzsichtigkeit der europäischen Dialektik zu überwinden, die »<em>in einem von den Kategorien des <strong>Sehens</strong> beherrschten Begreifen der Tätigkeit bestand</em>«. Das dialektische Denken soll jedoch das Erbe dieser isolierten Reflexionstätigkeit aufheben und nicht hinterschreiten – dieser Anspruch ist dem Begriff des Spektakels eingeschrieben: Nicht nur ist speculum das lateinische Wort für Spiegel, sondern auch die »gespenstische Gegenständlichkeit« und das »sinnlich Übersinnliche« – das die Wert- und Warenform kennzeichnet – wird mit »Spektakel« bewusst evoziert. Als den wesentlichen Vorgang des Warenfetischismus bezeichnet Marx die Tätigkeit des wider- bzw. zurück-Spiegelns.</p>
	<p>Wir müssen deshalb bei einer erneuten Überprüfung der situationistischen Spektakeltheorie vor allem nach dem kritischen Gehalt dieser besonderen Form von »Bild« fragen – dem  Spiegel-Bild. Wie verhält sich die sinnliche Wahrnehmung und Tätigkeit der Menschen in der modernen Gesellschaft zum Sehen ihres gegenständlichen Wesens und zu dessen Darstellen im Spiegeln, im mimetischen Bilden? »Die Bildung der 5 Sinne ist eine Arbeit der ganzen bisherigen Weltgeschichte.« (Marx) Doch in ihrem bisherigen Resultat hat sich »<em>das Prinzip des Warenfetischismus … absolut im Spektakel vollendet, worin die sinnliche Welt durch eine über ihr schwebende Auswahl von Bildern ersetzt wird, die sich zugleich als das Sinnliche schlechthin hat anerkennen lassen.</em>«  Wie hängt die gesellschaftliche Privilegierung und  Bornierung des Seh-Sinnes mit der Verfinsterung der Geschichte zusammen? Wie, warum und wodurch entsteht gesellschaftliche Verblendung, und wie kann auch aus der Blindheit heraus die sinnlich menschliche Tätigkeit praktisch und theoretisch re-organisiert werden? Mit der Begründung der Kritik der »Gesellschaft des Spektakels« stellt sich materialistisch historisch die Aufgabe, Sehvermögen und Blindheit in ihrer Funktion bei der Bildung aller Sinne dialektisch auseinander zu erklären, um »<em>die Gesellschaft des Bildes in ihrer ganzen Tiefe zu begreifen. Die Wahrheit dieser Gesellschaft ist nichts anderes als die Negation dieser Gesellschaft.</em>« [<a href="http://spektakel.blogsport.de/2011/09/05/zur-theorie-einer-materialistischen-imageologie/">via</a>]
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/%C3%84sthetik-und-kulturkritik" rel="tag">Ästhetik und Kulturkritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/adorno" rel="tag">Adorno</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/anthropologie" rel="tag">Anthropologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/biene-baumeister-zwi-negator" rel="tag">Biene Baumeister Zwi Negator</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/bild" rel="tag">Bild</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/buchenwald" rel="tag">Buchenwald</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/georg-luk%C3%A1cs" rel="tag">Georg Lukács</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/goethe" rel="tag">Goethe</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/hegel" rel="tag">Hegel</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/horkheimer" rel="tag">Horkheimer</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/karl-marx" rel="tag">Karl Marx</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritische-theorie" rel="tag">kritische Theorie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kunst-spektakel-revolution" rel="tag">Kunst Spektakel Revolution</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ontologie" rel="tag">Ontologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/peter-christoph-zwi" rel="tag">Peter Christoph Zwi</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/sinnlichkeit" rel="tag">Sinnlichkeit</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/situationistische-internationale" rel="tag">Situationistische Internationale</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/weimar" rel="tag">Weimar</a>]]></content:encoded>
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		<title>Wo keins ist, ist eins #2</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/16/wo-keins-ist-ist-eins-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 12:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Adorno</dc:subject><dc:subject>Dialektik</dc:subject><dc:subject>Diskussion</dc:subject><dc:subject>FSK</dc:subject><dc:subject>Hegel</dc:subject><dc:subject>Martin Blumentritt</dc:subject><dc:subject>Michel Löbich</dc:subject><dc:subject>Philosophie</dc:subject><dc:subject>Wo keins ist ist eins</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Während sich die erste Ausgabe der Sendung »Wo keins ist, ist eins« mit dem Anfang (des Denkens, der Logik) befasste, geht es in der zweiten Ausgabe um die Frage, wie voranzuschreiten sei, wo es hingehen soll. Wir hören zunächst ein ausführliches Referat, welches sich ausgehend von Hegels Logik mit den Bestimmungen des Denkens, der Abstraktion, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Während sich die erste Ausgabe der Sendung »Wo keins ist, ist eins« mit dem Anfang (des Denkens, der Logik) befasste, geht es in der zweiten Ausgabe um die Frage, wie voranzuschreiten sei, wo es hingehen soll. Wir hören zunächst ein ausführliches Referat, welches sich ausgehend von Hegels Logik mit den Bestimmungen des Denkens, der Abstraktion, der Reflexion, dem Übergehen von Sein und Nichts in ihr Entgegengesetztes und dem Werden auseinandersetzt. Die Diskussion, die diesmal zu zweit (Martin Blumentritt und Michael Löbich) stattfand, streift dann unter anderem die philosophiegeschichtliche Entwicklung des Idealismus, das Verhältnis von Endlichem und Unendlichem, Materialität und antagonistische Gesellschaft. Einen besonderen Fokus legen die beiden dabei diesmal auf den Begriff der Totalität und des Ganzen. Immer wieder kommen die beiden dabei auf Adorno zu sprechen, dessen Gesellschafts-Begriff sie am Ende als einen dialektischen gegen den Positivismus diskutieren.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Radio/FSK/Wo_keins_ist_ist_eins/2011-11-13_Wo_keins_ist_ist_eins-02.mp3">via AArchiv</a> (mp3; mono; ohne Musik; 58,8 MB; 1:43 h) oder <a href="http://hotfile.com/dl/135010504/ea56b3b/2011-11-13_Wo_keins_ist_ist_eins.mp3.html">via hotfile</a> (mp3; stereo; mit Musik; 163,6 MB; 2 h)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/adorno" rel="tag">Adorno</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/dialektik" rel="tag">Dialektik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/diskussion" rel="tag">Diskussion</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/fsk" rel="tag">FSK</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/hegel" rel="tag">Hegel</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/martin-blumentritt" rel="tag">Martin Blumentritt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/michel-l%C3%B6bich" rel="tag">Michel Löbich</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/philosophie" rel="tag">Philosophie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/wo-keins-ist-ist-eins" rel="tag">Wo keins ist ist eins</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Moral und Interesse</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/15/moral-und-interesse/</link>
		<comments>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/15/moral-und-interesse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 18:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject>
	<dc:subject>Kürzere Beiträge &amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;#038; Randnotizen</dc:subject><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:subject>Einfuehrendes</dc:subject><dc:subject>Gegenstandpunkt</dc:subject><dc:subject>Gesellschaftskritik</dc:subject><dc:subject>Moral</dc:subject><dc:subject>Rolf Röhrig</dc:subject>
		<guid>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/15/moral-und-interesse/</guid>
		<description><![CDATA[	Sachzwang FM hat mal wieder einen GSP-Vortrag gesendet:
Hübscher Aufklärungs- und Agitationsvortrag von Rolf Röhrig zum Thema »Die Moral und ihre Werte«. Sehr allgemeinverständlich wird zunächst die Funktion des Moralisierens in der bürgerlichen Gesellschaft entlarvt, bevor en detail die Tugenden des Fleißes, der Sparsamkeit, der Bescheidenheit, der Ehrlichkeit, des Altruismus und der Höflichkeit untersucht werden. [FRN] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2009/02/24/sachzwangfm/">Sachzwang FM</a> hat mal wieder einen <a href="http://www.gegenstandpunkt.com/" rel="external">GSP</a>-Vortrag gesendet:<br />
<blockquote>Hübscher Aufklärungs- und Agitationsvortrag von <strong>Rolf Röhrig</strong> zum Thema »<em>Die Moral und ihre Werte</em>«. Sehr allgemeinverständlich wird zunächst die Funktion des Moralisierens in der bürgerlichen Gesellschaft entlarvt, bevor en detail die Tugenden des Fleißes, der Sparsamkeit, der Bescheidenheit, der Ehrlichkeit, des Altruismus und der Höflichkeit untersucht werden. [<a href="http://www.freie-radios.net/43377" rel="external">FRN</a>] </p></blockquote>
	<p><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Radio/SachzwangFM/Moral_und_Interesse-(R._Roehrig).mp3" rel="external">via AArchiv</a> | <a href="http://www.mediafire.com/?570uq0ccgxgcmkv" rel="external">via MF</a> (2 h, 43 MB)
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/alltag" rel="tag">Alltag</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/einfuehrendes" rel="tag">Einfuehrendes</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/gegenstandpunkt" rel="tag">Gegenstandpunkt</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/gesellschaftskritik" rel="tag">Gesellschaftskritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/moral" rel="tag">Moral</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rolf-r%C3%B6hrig" rel="tag">Rolf Röhrig</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Hörmarx</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/14/hoermarx/</link>
		<comments>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/14/hoermarx/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 18:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject>
	<dc:subject>Kürzere Beiträge &amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;#038; Randnotizen</dc:subject><dc:subject>Karl Marx</dc:subject><dc:subject>Kritik der politischen Oekonomie</dc:subject><dc:subject>Marxismus</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Die Rosa-Luxemburg-Stiftung stellt die Mitschnitte der Marx-»Satelliten-Seminare« zur Verfügung: Auf Soundcloud sind u.a. Vorträge von Sonja Buckel, Michael Heinrich, Ingo Elbe und Nadja Rakowitz dokumentiert. Hören. EDIT (von Ernst): Eine Reihe dieser Vorträge sind auch im Audioarchiv zu finden.

Tags: Karl Marx, Kritik der politischen Oekonomie, Marxismus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Rosa-Luxemburg-Stiftung stellt die Mitschnitte der Marx-»Satelliten-Seminare« zur Verfügung: Auf Soundcloud sind u.a. Vorträge von Sonja Buckel, Michael Heinrich, Ingo Elbe und Nadja Rakowitz dokumentiert. <a href="http://soundcloud.com/groups/hoermarx?utm_source=soundcloud&#038;utm_campaign=share&#038;utm_medium=facebook&#038;utm_content=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fgroups%2Fhoermarx">Hören</a>. EDIT (von Ernst): Eine Reihe dieser Vorträge sind auch <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/reihe-satellitenseminar" rel="external">im Audioarchiv</a> zu finden.
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/karl-marx" rel="tag">Karl Marx</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kritik-der-politischen-oekonomie" rel="tag">Kritik der politischen Oekonomie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/marxismus" rel="tag">Marxismus</a>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Peter Bierl über Rudolf Steiners Anthroposophie</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/13/bierl-interview-anthroposophie/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 07:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject>
	<dc:subject>Kürzere Beiträge &amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;#038; Randnotizen</dc:subject><dc:subject>Anthroposophie</dc:subject><dc:subject>Esoterik</dc:subject><dc:subject>Gespräch</dc:subject><dc:subject>Ideologiekritik</dc:subject><dc:subject>Interview</dc:subject><dc:subject>Pädagogik</dc:subject><dc:subject>Peter Bierl</dc:subject><dc:subject>Rudolf Steiner</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Mit bestem Dank an die Redaktion contra.funk, möchte ich auf das informative, 30 minütige Interview hinweisen, das selbige kürzlich mit Peter Bierl geführt hat. Es geht um die esoterische »Anthroposophie« Rudolf Steiners und ihre Rolle in der Pädagogik der Waldorfschulen.  (Für einen längeren Vortrag zum Thema siehe hier.)
	Download: mp3 via FRN (22 MB), mp3 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mit bestem Dank an die Redaktion <a href="http://www.myspace.com/contrafunk" rel="external">contra.funk</a>, möchte ich auf das informative, 30 minütige Interview hinweisen, das selbige kürzlich mit <strong>Peter Bierl</strong> geführt hat. Es geht um die esoterische »Anthroposophie« Rudolf Steiners und ihre Rolle in der Pädagogik der Waldorfschulen.  (Für einen längeren Vortrag zum Thema siehe <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2010/03/07/irrationalismus/">hier</a>.)</p>
	<p><strong>Download</strong>: <a href="http://www.freie-radios.net/mp3/20111109-interviewmi-44212.mp3" rel="external">mp3</a> via <a href="http://www.freie-radios.net/44212" rel="external">FRN</a> (22 MB), <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Peter_Bierl/Peter_Bierl_im_Interview_ueber_Rudol_Steiner_und_die_Wahldorfpaedagogik.mp3" rel="external">mp3 nachbearbeitet</a> via AArchiv (9 MB)
</p>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/anthroposophie" rel="tag">Anthroposophie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/esoterik" rel="tag">Esoterik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/gespr%C3%A4ch" rel="tag">Gespräch</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ideologiekritik" rel="tag">Ideologiekritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/interview" rel="tag">Interview</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/p%C3%A4dagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/peter-bierl" rel="tag">Peter Bierl</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rudolf-steiner" rel="tag">Rudolf Steiner</a>]]></content:encoded>
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		<title>Konterrevolution &#038; Revolte</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 11:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Bewegung</dc:subject><dc:subject>Freibaduniversität</dc:subject><dc:subject>FSK</dc:subject><dc:subject>Geschichte</dc:subject><dc:subject>Gesellschaftskritik</dc:subject><dc:subject>Hallenbaduniversität</dc:subject><dc:subject>Marcuse</dc:subject><dc:subject>Protest</dc:subject><dc:subject>Roger Behrens</dc:subject><dc:subject>Wutbürger</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	In der letzten Ausgabe der Freibaduniversität sendete Roger Behrens einen Vortrag über »Aufstände, Wutbürger und den Wunsch, dass irgendwas bleibt«, den er im April 2011 in Kiel gehalten hat. Er skizziert darin zunächst die kulturellen Umbrüche in den 60er/70er Jahren (»postindustrielle« Produktion, postmodernes Wissen, Pluralisierung von Sinn, Individualisierung der Kultur, Kulturalisierung gesellschaftlicher Phänomene), um daran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>In der letzten Ausgabe der <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/2009/02/24/freibaduni/">Freibaduniversität</a> sendete <strong>Roger Behrens</strong> einen Vortrag über »<em>Aufstände, Wutbürger und den Wunsch, dass irgendwas bleibt</em>«, den er im April 2011 in Kiel gehalten hat. Er skizziert darin zunächst die kulturellen Umbrüche in den 60er/70er Jahren (»postindustrielle« Produktion, postmodernes Wissen, Pluralisierung von Sinn, Individualisierung der Kultur, Kulturalisierung gesellschaftlicher Phänomene), um daran anschließend dann den »Wutbürger« als autoritären/konformen Charakter zu beschreiben. Skizzenhaft referiert er über das Verhältnis des Wutbürgers zum Staat, über den Wegfall verbindlicher politischer Positionen in der Protestbewegung und die moralischen Finessen der gegenwärtigen öffentlichen Debatten.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://audioarchiv.k23.in/Referate/Roger_Behrens/Freibad-Hallenbaduniversitaet/Roger_Behrens_-_Konrerrevolution_und_Revolte.mp3">via AArchiv</a> (mp3; 36,2 MB; 1:03 h)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/bewegung" rel="tag">Bewegung</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/freibaduniversit%C3%A4t" rel="tag">Freibaduniversität</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/fsk" rel="tag">FSK</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/geschichte" rel="tag">Geschichte</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/gesellschaftskritik" rel="tag">Gesellschaftskritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/hallenbaduniversit%C3%A4t" rel="tag">Hallenbaduniversität</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/marcuse" rel="tag">Marcuse</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/protest" rel="tag">Protest</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/roger-behrens" rel="tag">Roger Behrens</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/wutb%C3%BCrger" rel="tag">Wutbürger</a>]]></content:encoded>
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		<title>Angst und Abscheu in der BRD</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 11:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>deutsche Ideologie</dc:subject><dc:subject>Deutschland</dc:subject><dc:subject>Hörspiel</dc:subject><dc:subject>Postmoderne</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Auf ein schönes Hörstück hat uns Thomas hingewiesen: Zwei »Gonzo-Journalisten« machen sich in dem Hörspiel »Angst und Abscheu in der BRD« auf eine Feld-, Wald- und Wiesenforschung in die Safari Ost- und Westdeutschlands, sowie in die »Diskurs-Szene« und entdecken dabei Merkwürdiges bis Kurioses. Es geht um deutsche Ideologie &#8211; und das ist trotzdem auf sympathische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Auf ein schönes Hörstück hat uns <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/open-space/#comment-7064">Thomas</a> hingewiesen: Zwei »Gonzo-Journalisten« machen sich in dem Hörspiel »<em>Angst und Abscheu in der BRD</em>« auf eine Feld-, Wald- und Wiesenforschung in die Safari Ost- und Westdeutschlands, sowie in die »Diskurs-Szene« und entdecken dabei Merkwürdiges bis Kurioses. Es geht um deutsche Ideologie &#8211; und das ist trotzdem auf sympathische Weise an vielen Stellen ziemlich lustig.</p>
	<ol><strong>Download</strong> <a href="http://medien.wdr.de/download/1317022392/radio/download/wdr_hoerspiel_download_angst_und_abscheu_in_der_brd_20111008_1600.mp3">via WDR</a> (mp3; 58,9 MB; 51:29 h) oder <a href="http://www.mediafire.com/?odi5fk2kjvr7v7u">via Mediafire</a></ol>
	<p>Zur Rezension von <a href="http://www.beatpunk.org/notizen/angst-und-abscheu-in-der-brd/">Beatpunk</a>: <a id="more-576"></a></p>
	<blockquote><p>Für den Radiosender WDR3 haben Dirk Laucke, Matthias Platz und Thomas Mahmoud – letzterer dürfte vor allem als Musiker bei Von Spar oder Tannhäuser Sterben &#038; Das Tod bekannt sein – eine Rundreise durch Deutschland unternommen. Entstanden ist ein fast einstündiges Hörspiel, das noch für kurze Zeit auf der WDR-Homepage zum Download bereit steht und hoffentlich auch dannach irgendwo im Internet hinterlegt sein wird.</p>
	<p>In ideologiekritischer Absicht ließen Laucke, Platz und Mahmoud die verehrten Landsleute frei von der Leber weg sprechen, z.B. bei den Menschenketten gegen den jährlichen Nazigroßaufmarsch in Dresden am 13. Februar, bei den Protesten für eine »Freie Heide« oder an der Kölner Klagemauer. Die Interviewten haben sich erwartungsgemäß betragen: nämlich dumm und daneben. Mit all dem Grundguten und gut Gemeinten haben die Befragten auch unzählige hässliche Zwischentönen auf dem Aufnahmegerät der Hörspielmacher hinterlassen. Der Wunsch nach Frieden oder der Widerspruch gegen Neonazis scheint durchsetzt von Irrsinn, Verschwörungstheorien, Antisemitismus und einem autoritären bzw. autoritätshörigen Denken.</p>
	<p>Aber Laucke, Platz und Mahmoud sind reflektiert genug, nicht nur der Durchschnittsbevölkerung aufs Maul zu schauen, sondern Fragwürdigkeiten auch im intellektuellen Betrieb zu erkennen und offen zu legen. Das machen sie an Judith Butler fest, die z.B. 2006 in einem Vortrag in Berkeley allen ernstes die islamistischen Terrororganisationen Hamas und Hisbollah als »progressiv« und »links« bezeichnet hat.</p>
	<p>»Angst und Abscheu in der BRD« ist kein journalistisches Hörstück, das den Anspruch auf nüchterne Objektivität erhebt. Hier wird sich großartig auskotzt. [<a href="http://www.beatpunk.org/notizen/angst-und-abscheu-in-der-brd/">via</a>]</p></blockquote>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/deutsche-ideologie" rel="tag">deutsche Ideologie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/h%C3%B6rspiel" rel="tag">Hörspiel</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/postmoderne" rel="tag">Postmoderne</a>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Lost Tapes #2</title>
		<link>http://audioarchiv.blogsport.de/2011/11/01/lost-tapes-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 08:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoshMosh</dc:creator>
		
	<dc:subject>Audio</dc:subject><dc:subject>Ästhetik und Kulturkritik</dc:subject><dc:subject>Apokalypse</dc:subject><dc:subject>Avantgarde</dc:subject><dc:subject>Bildungsbürgerliches</dc:subject><dc:subject>Diskursanalyse</dc:subject><dc:subject>Ernst Bloch</dc:subject><dc:subject>Ernst Jünger</dc:subject><dc:subject>Geschichtsphilosophie</dc:subject><dc:subject>Jean Cocteau</dc:subject><dc:subject>Klaus Mann</dc:subject><dc:subject>Kunst</dc:subject><dc:subject>Literatur</dc:subject><dc:subject>Lost Tapes</dc:subject><dc:subject>Manfred Schneider</dc:subject><dc:subject>Nietzsche</dc:subject><dc:subject>Rainer Maria Rilke</dc:subject><dc:subject>Revolution</dc:subject><dc:subject>Walter Benjamin</dc:subject>
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		<description><![CDATA[	Seite A: Zu hören ist ein Feature mit dem Titel »Jean Cocteau &#8211; Ein Lebensweg«. Die HörerInnen erhalten einen Überblick über Leben und Werk des avantgardistischen Dichters, Malers und Theater- sowie Filmregisseurs. Über Cocteau kommen u.a. Ernst Bloch, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin, Klaus Mann und Ernst Jünger zu Wort. Vor allem werden seine Filme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Seite A</strong>: Zu hören ist ein Feature mit dem Titel »Jean Cocteau &#8211; <em>Ein Lebensweg</em>«. Die HörerInnen erhalten einen Überblick über Leben und Werk des avantgardistischen Dichters, Malers und Theater- sowie Filmregisseurs. Über Cocteau kommen u.a. Ernst Bloch, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin, Klaus Mann und Ernst Jünger zu Wort. Vor allem werden seine Filme besprochen. Seite A enthält ein starkes Hintergrundrauschen &#8211; ihr müsst euch an die Lautsprecher drücken, um das authentische Erlebnis des 90&#8242;er-Jahre-Radios zu fühlen. Der unmittelbare Anfang fehlt leider (ebenso auf S. B).</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?btqtfftbvr0przx">via Mediafire</a> (mp3; 14,3 MB; 25:04 min)</ol>
	<p><strong>Seite B</strong>: Wesentlich besser hörbar ist der Radiovortrag mit dem Titel »Warten auf die Barbaren« von <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/neugermanistik2/">Manfred Schneider</a>: er untersucht die Vorstellung des Untergangs des Abendlands und eines damit verbundenen Neubeginns durch die barbarische Ungeduld &#8211; besprochen wird dieser Topos bei Nietzsche, bei dem die moderne Welt durch ihre Vergeistigung gefährdet ist, Walter Benjamin, bei dem Erfahrung und Erinnerung verloren gehen und die Barbaren Feuer an das morsche Alte legen, sowie Ernst Jünger, bei dem eine metaphysische Weltrevolution sich lachend des Alten (insbesondere des Individuums) entledigt. In jedem dieser Denkmodelle erscheint die Beschwörung der Endzeit als Wiederholung von Roms Untergang. Das Anliegen Schneiders ist die Entlarvung dieses Diskurses &#8211; der in seiner Darstellung solch unterschiedliche Denker vereint &#8211; als geschichtsphilosophische Konstruktion.</p>
	<ol><strong>Download</strong>: <a href="http://www.mediafire.com/?znakgbov2xextr7">via Mediafire</a> (mp3; 16,8 MB; 29:22 min)</ol>
Tags: <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/%C3%84sthetik-und-kulturkritik" rel="tag">Ästhetik und Kulturkritik</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/apokalypse" rel="tag">Apokalypse</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/avantgarde" rel="tag">Avantgarde</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/bildungsb%C3%BCrgerliches" rel="tag">Bildungsbürgerliches</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/diskursanalyse" rel="tag">Diskursanalyse</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ernst-bloch" rel="tag">Ernst Bloch</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/ernst-j%C3%BCnger" rel="tag">Ernst Jünger</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/geschichtsphilosophie" rel="tag">Geschichtsphilosophie</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/jean-cocteau" rel="tag">Jean Cocteau</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/klaus-mann" rel="tag">Klaus Mann</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/kunst" rel="tag">Kunst</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/lost-tapes" rel="tag">Lost Tapes</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/manfred-schneider" rel="tag">Manfred Schneider</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/nietzsche" rel="tag">Nietzsche</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/rainer-maria-rilke" rel="tag">Rainer Maria Rilke</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/revolution" rel="tag">Revolution</a>, <a href="http://audioarchiv.blogsport.de/tag/walter-benjamin" rel="tag">Walter Benjamin</a>]]></content:encoded>
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