Zur Entstehung und Kritik des bürgerlichen Eigentumsbegriffs
Die Freie Uni Bamberg dokumentiert einen einführenden Vortrag vom 22.06.2012, den Ingo Elbe (u.a. Rote Ruhr Uni, Institut für Sozialtheorie) offenbar schon öfter gehalten hat. Er befasst sich mit der Legitimation des Privateigentums bei John Locke, dessen Theorie recht kleinschrittig und leicht verständlich entwickelt wird, wie auch mit Kritik an derselben, wie sie von Immanuel Kant formuliert wurde. Eingerahmt ist das Ganze von einem ideengeschichtlich aufschlussreichen Exkurs über die (Gemein-)Eigentumsvorstellungen der Vormoderne am Anfang und einigen Ausführungen zur Kritik des Privateigentums im Kontext der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie (u.a. gewaltsame Aneignung in der ursprünglichen Akkumulation) am Ende.
Einen gewissen Nachdruck legt Elbe darauf, dass bereits die Lockesche, frühbürgerliche Apologie des Eigentums die Möglichkeit eines Opfers des Eigentümers an die Eigentumsordnung als solche enthält. Vgl. dazu auch seinen Text Vom Eigentümer zum Eigentum und allgemein die Sammelbände zur Kritik der politischen Philosophie.
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Ursprüngliche Akkumulation
Ingo Elbe war Ende 2010 bei der Hamburger Gruppe Kritikmaximierung eingeladen, um mit einem Vortrag über die abstrakte Struktur kapitalistischer Herrschaft in die Marxsche Gesellschaftkritik (nach neuerer Lesart) einzuführen.
Da mir schon vor der Veröffentlichung auf FRN eine von Kritikmaximierung erstelle und mit Jingle an Anfang und Ende versehene Fassung des Mitschnitts zuspielt wurde, veröffentliche ich diese hier nachbearbeitet und zusätzlich eine Bearbeitung der Diskussion. In letzterer, an der auch Roger Behrens beteiligt ist, geht es u.a. um die Begriffe abstrakte vs. anonyme Herrschaft, den Status des Klassenbegriffs und um das Verschmelzen von Charakter und Maske.
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nachbearbeitet via AArchiv: Vortrag (1:19 h, 27 MB), Diskussion (0:37 h, 13 MB) | via MF: Vortrag, Diskussion (~)
Orignial via FRN: Teil 1 (0:58 h, 53 MB), Teil 2 (0:56 h, 51 MB)
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Die Rosa-Luxemburg-Stiftung dokumentiert einen im September 2009 gehaltenen Vortrag Ingo Elbes (Rote Ruhr Uni), der von diesem zwar als „kurz“ und „einführend“ angekündigt wird, dann aber doch mehr als eine Stunde Zeit in Anspruch nimmt. Sein Gegenstand ist die Theoriegeschichte des Marxismus, in der er drei (idealtypische) Phasen bzw. Paradigmata der Interpretation des Marx’schen Werkes ausmacht. Elbe untersucht zunächst recht ausführlich den traditionellen, dann wesentlich kürzer den sog. westlichen Marxismus und grenzt schließlich die »Neue Marx-Lektüre« von beiden ab. Im Zentrum stehen dabei philosophisch-method(olog)ische Fragen, sowie (sekundär) das Staatsverständnis der jeweiligen Lesart.
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Große Fassung (mp3, stereo, 128 kBit/s, 63,8 MB)
Kleine (qualitätsgleiche) Fassung (mp3, mono, 48 kBit/s, 23,6 MB)
Hinweise: Textfassung (pdf) des Vortrags. Das hier ausgesparte Thema der Revolutionstheorie behandelt Elbe hier, die staatstheoretischen und -kritischen Auffassungen innerhalb des Marxismus ausführlich hier.
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Ingo Elbe befasst sich in diesem Vortrag mit Staatskritiken und -theorien in marxistischer Tradition. Insbesondere setzt er sich mit Lenin und dem Leninismus auseinander.
Vortrag samt Diskussion, 1:20 h, mp3, mono, Klangqualität mäßig
Original bei der Antifaschistischen Gruppe Braunschweig via Rapidshare, rar-Archiv, ~11,7 MB, ~20 kBit/s
Bearbeitung bei Mediafire, 24 kBit/s, 13,9 MB
Ein kürzer Überblicksvortrag zu marxistischen Staatstheorien ist hier abgelegt.
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Kurzbeschreibung: Ingo Elbe von der Roten Ruhr Uni referiert über Revolutionstheorie bei Marx. Vortrag von 2004.
Gesamtlänge: 2 Stunden
Audiocharakteristika: mp3, mono, 56 kbit/s
Download bei der Gruppe Gesellschaft im Widerspruch oder hier (Gesamtgröße: 19,4 MB)
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Kurzbeschreibung: Vortrag als bzw. zu einem Debattenbeitrag von Ingo Elbe (Rote Ruhr-Uni) zum Obskurantismus im deutschen (Post-)Marxismus, vor allem in der (»antideutschen«) Wertkritik, aber auch in der Neuen Marx-Lektüre. Er versucht darin darzulegen, wie Formulierungen in theologisch-mystischer Sprache seines Erachtens zu verstehen sind, die Marx u. a. im Kapital verwendet.
Links zum Beitrag: Beschreibung , Dokumentation (PDF) der ganzen Debatte, wie sie in der Zeitschrift Prodomo geführt wurde
Gesamtlänge: ~53 Minuten
Audiocharakteristika: mp3, mono, 48 kbit/s
Download: via AArchiv | via RS (Gesamtgröße: 18,3 MB)
Hinweis: Joachim Bruhn (ISF) polemisiert am Rande seines Vortrages über „Kalkül und Wahn, …“ gegen diese Kritik.
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